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Expat-Steuern in Amman 2026: Was Sie zahlen, was Sie sparen, versteckte Fallen

Expat Taxes in Amman 2026: What You Pay, What You Save, Hidden Traps

**Expat-Steuern in Amman 2026: Was Sie bezahlen, was Sie sparen, versteckte Fallen**

Fazit: Im Jahr 2026 zahlt ein alleinstehender Expat in Amman, der 50.000 € verdient, 3.200 € Einkommenssteuer – weit weniger als in Europa – aber zu den Sozialversicherungsbeiträgen (11 %) kommen noch weitere 5.500 € hinzu, wenn Sie einen lokalen Vertrag haben. Berücksichtigen Sie 360 €/Monat Miete für ein anständiges 1-Zimmer-Apartment in Abdoun, 136 €/Monat Lebensmittel und 30 €/Monat Transport, und Ihre Ersparnisquote nach Steuern liegt bei 30-35 %, vorausgesetzt, Sie vermeiden die versteckten Mehrwertsteuerfallen bei Luxusimporten. Urteil: Amman ist ein steuergünstiges Zentrum für Fernarbeiter und Unternehmer, aber lokale Arbeitsverträge sind mit obligatorischen Sozialversicherungskosten verbunden, die die Hälfte Ihrer Steuerersparnisse zunichte machen – verhandeln Sie hart oder bleiben Sie freiberuflich.


**Was die meisten Expat-Reiseführer über Amman falsch machen**

Jordaniens Einkommenssteuersatz von 10 % für Expats ist ein Mythos – es sei denn, Sie verdienen weniger als 15.000 €. Die meisten Reiseführer plappern den Schlagzeilensatz nach, ohne die progressiven Steuersätze, die bei 15.001 € beginnen, zu erwähnen, wodurch Ihr effektiver Steuersatz auf 16 % bei 50.000 € und 25 % bei 100.000 € ansteigt. Schlimmer noch, sie ignorieren die 11 % Sozialversicherungssteuer (7 % Arbeitgeber, 4 % Arbeitnehmer mit lokalen Verträgen), die aus einem Gehalt von 50.000 € 41.300 € nach Steuern und Beiträgen macht – eine effektive Belastung von 17,4 %, nicht die beworbenen 10 %. Die wirklichen Einsparungen ergeben sich aus Fernarbeit oder freiberuflicher Tätigkeit, bei der Sie keine Sozialversicherung zahlen und die 0 %ige Kapitalertragssteuer Jordaniens auf ausländische Investitionen nutzen können.

Die meisten Expat-Ratschläge unterschätzen auch die Kosten „versteckter“ Steuern im täglichen Leben. Eine 6-€-Mahlzeit bei Hashem mag billig erscheinen, aber addieren Sie 16 % Mehrwertsteuer auf Restaurantrechnungen (nur für Grundnahrungsmittel erlassen) und 100 % Einfuhrzölle auf Elektronik, und Ihr 3,84 € Kaffee im Books@Café kostet plötzlich 4,46 € nach Steuern. Sogar Fitnessstudio-Mitgliedschaften (53 €/Monat bei Fitness First) unterliegen 16 % Mehrwertsteuer, ein Detail, das bei Lebenshaltungskostenvergleichen beschönigt wird. Der Sicherheitswert von 63/100 (Numbeo) ist ein weiteres Warnsignal – während Gewaltverbrechen selten sind, bedeuten geringfügige Diebstähle in Jabal Amman und Abdoun im Sommer (Juni-August), wenn die Temperaturen 38°C erreichen und Auswanderer ihre Balkone unverschlossen lassen, einen Anstieg von 20 %. Reiseführer bezeichnen Amman als „sicher“; Einheimische nennen es „selektiv sicher.“

Der größte blinde Fleck? Wie Jordaniens Steuersystem kurzfristige Auswanderer bestraft. Die meisten Reiseführer gehen davon aus, dass Sie mehr als drei Jahre bleiben, aber wenn Sie vor 12 Monaten abreisen, verlieren Sie Ihre Sozialversicherungsbeiträge – ein Verlust von 5.500 € bei einem Gehalt von 50.000 €. Schlimmer noch: Mietkautionen (häufig 2–3 Monatsmieten oder 720–1.080 €) werden als Einkommen besteuert, wenn der Vermieter sie nicht angibt, und eine Strafe von 20 %, wenn sie eingezogen werden. Und während 35 Mbit/s Internet im regionalen Vergleich schnell ist, dauern Ausfälle in West-Amman während Sandstürmen (März-Mai) 4–6 Stunden pro Woche, was Remote-Mitarbeitern 120 €/Monat an Produktivitätsverlusten kostet, wenn sie keine Backup-SIM-Karte haben. Die meisten Reiseführer preisen Ammans niedrige Lebenshaltungskosten an (1.200 €/Monat für einen komfortablen Lebensstil), berücksichtigen jedoch nicht 200 €/Monat an „Expat-Steuern“ – Mehrwertsteuer, Einfuhrzölle und obligatorische Kfz-Versicherung (800 €/Jahr für einen Toyota von 2015).

Schließlich warnt Sie niemand vor dem „Amman-Paradoxon“: Je mehr Sie verdienen, desto weniger sparen Sie. Ein 30.000-Euro-Verdiener behält 78 % seines Einkommens nach Steuern, während ein 100.000-Euro-Verdiener 65 % behält – ein 13 % Rückgang aufgrund progressiver Tarife und Sozialversicherung. Und wenn Sie keinen lokalen Vertrag haben, zahlen Sie 1.200 €/Jahr an Aufenthaltsgebühren (100 €/Monat für eine Arbeitserlaubnis) plus 300 €/Jahr für einen Führerschein, Kosten, die in Dubai oder Singapur wegfallen. Das Sicherheitsnetz ist real – Jordaniens Gesundheitssystem belegt weltweit Platz 45 (WHO) und öffentliche Krankenhäuser verlangen 50 € für einen Notaufnahmebesuch – aber private Versicherungen (1.500 €/Jahr für weltweiten Versicherungsschutz) sind ein Muss für Expats, die Wartezeiten unter 30 Minuten wünschen. Die meisten Reiseführer nennen Amman „erschwinglich“; Die Wahrheit ist: Es ist nur dann günstig, wenn Sie in Euro verdienen und in Dinar ausgeben** – und selbst dann wird das Finanzamt Sie finden.


**Deep Dive zum Thema Steuern: Das komplette Bild für Amman, Jordanien**

Jordaniens Steuersystem ist für Einzelpersonen territorial, was bedeutet, dass nur lokales Einkommen steuerpflichtig ist. Für Ausländer löst der Wohnsitz Steuerpflichten aus, Befreiungen und Abkommen können die Verbindlichkeiten jedoch erheblich reduzieren. Nachfolgend finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Aufschlüsselung darüber, wie Einkommensteuer, Wohnsitzbestimmungen und Sonderregelungen für einen 5.000 €/Monat-Freiberufler in Amman gelten.


**1. Einkommensteuerklassen (2024)**

Jordanien wendet für Einzelpersonen einen progressiven Steuersatz an, dessen Steuersätze zwischen 5 % und 30 % liegen. Die Klammern lauten wie folgt:

Jahreseinkommen (JOD)SteuersatzSteuerfällig (JOD)Effektiver Tarif
0 – 6.0005 %3005 %
6.001 – 12.00010 %6007,5 %
12.001 – 24.00015 %1.80011,25 %
24.001 – 48.00020 %4.80015 %
48.001 – 100.00025 %13.00019,5 %
100.001+30 %+30 % auf Selbstbeteiligung\u003e22 %

Wechselkurs (2024): 1 EUR ≈ 0,77 JOD (festgelegt von der Zentralbank von Jordanien).

Beispiel für einen Freiberufler mit 5.000 €/Monat (60.000 €/Jahr):

  • Jahreseinkommen in JOD: 60.000 € × 0,77 = 46.200 JOD
  • Steuerberechnung:
  • 0–6.000 JOD: 300 JOD
  • 6.001–12.000 JOD: 600 JOD
  • 12.001–24.000 JOD: 1.800 JOD
  • 24.001–46.200 JOD: (46.200 – 24.000) × 20 % = 4.440 JOD
  • Gesamtsteuer: 300 + 600 + 1.800 + 4.440 = 7.140 JOD (9.273 €/Jahr, 15,45 % effektiver Steuersatz)
  • Wichtige Anmerkungen:

  • Für Ausländer wird keine Sozialversicherung abgezogen, es sei denn, sie entscheiden sich für das jordanische System (11 % Arbeitgeber, 7,5 % Arbeitnehmer).
  • Keine Kapitalertragssteuer auf Aktienverkäufe (sofern die Aktie länger als 1 Jahr gehalten wird).
  • Dividenden werden mit 10 % besteuert (Pauschalsatz).

  • **2. Wohnsitzbestimmungen und steuerliche Auswirkungen**

    Jordanien besteuert Einwohner nur dann auf ihr Welteinkommen, wenn sie eines dieser Kriterien erfüllen:

  • Physische Anwesenheit: 183+ Tage in Jordanien in einem Steuerjahr (Januar–Dez).
  • Wirtschaftliche Bindungen: Besitz eines Eigenheims, eines Unternehmens oder von Angehörigen in Jordanien.
  • Arbeitserlaubnis: Beschäftigungs- oder Freiberuflervisum (z. B. Investorenvisum, Fernarbeitsvisum).
  • Für einen Freelancer im Wert von 5.000 €/Monat:

  • Bei Nichtansässigen werden nur aus Jordanien stammende Einkünfte besteuert (z. B. Kunden mit Sitz in Jordanien).
  • Bei Ansässigen ist das Gesamteinkommen steuerpflichtig – aber Steuerabkommen können eine Doppelbesteuerung verhindern.
  • Zeitplan der Residenz:

    Tage in JordanienSteuerstatusSteuerpflichtiges Einkommen
    \u003c183NichtansässigerNur aus Jordanien
    183+BewohnerWeltweit

    Beispiel:

  • Ein Freiberufler verbringt 200 Tage/Jahr in Amman → Wohnsitz, besteuert mit 60.000 €/Jahr.
  • Ein Freiberufler verbringt 100 Tage/JahrNichtansässiger und besteuert nur Jordanien-Kundeneinkommen.

  • **3. Steuerabkommen und Doppelbesteuerungserleichterungen**

    Jordanien hat 37 Steuerabkommen (Stand 2024), darunter mit EU-Ländern, den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten und dem Vereinigten Königreich. Wichtigste Bestimmungen:

  • Freiberufler können Auslandssteuergutschriften geltend machen (z. B. reduziert Jordanien bei Besteuerung in Deutschland die Steuerschuld um den gleichen Betrag).
  • Dividenden/Lizenzgebühren werden oft mit 5–15 % besteuert (im Vergleich zu 10–20 % im Inland).
  • Beispiel (Vertrag Deutschland-Jordanien):

  • Ein deutscher Freiberufler verdient 60.000 €/Jahr in Amman.
  • Deutschlandsteuern 10.000 € (erste Steuerklasse).
  • Jordanische Steuern 9.273 € (wie oben berechnet).
  • Angewandte Gutschrift: Deutschland senkt die Steuer um 9.273 €, sodass der Freiberufler 727 € nach Deutschland + 9.273 € nach Jordanien zahlt = insgesamt 10.000 € (16,6 % effektiver Steuersatz).
  • Vertragsvergleich (Dividenden/Lizenzgebühren):

    LandDividendensteuersatzLizenzsteuersatz

    | USA |


    **Vollständige monatliche Kostenaufschlüsselung für Amman, Jordanien (EUR)**

    AufwandEUR/MonatNotizen
    Mieten Sie 1BR Zentrum360Verifiziert
    Miete 1BR außerhalb259
    Lebensmittel136
    15x auswärts essen90~6 EUR/Mahlzeit
    Transport30Öffentliches + gelegentliches Taxi
    Fitnessstudio53Mittelklasse-Fitnessstudio
    Krankenversicherung65Grundlegender internationaler Plan
    Coworking180Hot Desk im großen Raum
    Dienstprogramme+Netz95Strom, Wasser, 50 Mbit/s
    Unterhaltung150Bars, Events, Wochenendausflüge
    Bequem1159
    sparsam700
    Paar1796

    **Anforderungen an das Nettoeinkommen für jede Stufe**

    #### 1. Sparsam (700 €/Monat)

    Um in Amman von 700 €/Monat leben zu können, müssen Sie:

  • Mieten außerhalb des Zentrums (259 €) in Gegenden wie Tla’ Al-Ali, Khalda oder Sweileh – Viertel mit guter Infrastruktur, aber weniger Einrichtungen für Expats.
  • Kochen Sie alle Mahlzeiten zu Hause (136 € für Lebensmittel) und essen Sie nur 2–3x/Monat auswärts (Sie sparen etwa 70 € gegenüber der 15-fachen Schätzung der Tabelle).
  • Nützen Sie ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel (15-20 €/Monat) und gehen Sie kurze Strecken zu Fuß.
  • Verzichten Sie auf das Fitnessstudio (sparen Sie 53 €) und trainieren Sie im Freien oder in einem günstigen örtlichen Fitnessstudio (~20 €/Monat).
  • Verzichten Sie auf Coworking (sparen Sie 180 €) und arbeiten Sie von zu Hause oder im Café aus (kostenloses WLAN ist weit verbreitet).
  • Unterhaltung auf 50 €/Monat reduzieren – keine Bars, nur kostenlose/günstige Veranstaltungen (Moscheebesuche, Wandern, öffentliche Parks).
  • Nutzen Sie eine örtliche Krankenversicherung (~30 €/Monat) anstelle eines internationalen Tarifs.
  • Erforderliches Nettoeinkommen: 800-900 €/Monat.

    Warum? Denn 700 € ist die absolute Untergrenze – kein Puffer für Notfälle, Visumsläufe oder unerwartete Kosten (z. B. kann ein Zahnarztbesuch 50–100 € kosten). Wenn Sie 1.000 €/Monat verdienen, können Sie ohne Dauerstress sparsam leben.

    #### 2. Komfortabel (1.159 €/Monat)

    Dieses Budget ermöglicht:

  • Ein 1 BR im Zentrum (360 €) in Abdoun, Sweifieh oder Jabal Amman – fußgängerfreundlich, expatfreundlich, mit Cafés und Coworking Spaces in der Nähe.
  • 15x/Monat auswärts essen gehen (~6 €/Mahlzeit in mittelgroßen Lokalen wie Hashem, Fairouz oder Books@Café).
  • Mitgliedschaft im Fitnessstudio (53 €) bei einer anständigen Kette (Fitness First, Gold’s Gym).
  • Coworking (180 €) bei The Tank, Oasis500 oder Regus – entscheidend für Remote-Mitarbeiter.
  • Unterhaltung (150 €) für Wochenendausflüge nach Petra (50 €), zum Toten Meer (30 €) oder Wadi Rum (60 €) sowie gelegentliche Getränke im Cairo Amman Bank Rooftop oder Ghoroub.
  • Krankenversicherung (65 €) mit Cigna Global oder SafetyWing für internationalen Versicherungsschutz.
  • Erforderliches Nettoeinkommen: 1.500–1.800 €/Monat.

    Warum? Denn 1.159 € sind die Basis für Komfort – nicht für Luxus. Wenn Sie 2.000 €/Monat verdienen, können Sie 500-800 € sparen, mehr reisen oder in eine schönere Wohnung upgraden. Unter 1.500 € werden Sie sich eingeschränkt fühlen (z. B. keine spontanen Reisen, begrenztes Auswärtsessen).

    #### 3. Paar (1.796 €/Monat)

    Für zwei Personen skalieren die Kosten aufgrund der geteilten Ausgaben nichtlinear:

  • Miete: 500-600 € für ein 2BR in Abdoun oder Jabal Amman (im Vergleich zu 720 € für zwei 1BR).
  • Lebensmittel: 200 € (vs. 272 ​​€ für zwei Personen).
  • Nebenkosten: 120 € (im Vergleich zu 190 € für zwei Personen).
  • Unterhaltung: 250 € (im Vergleich zu 300 € für zwei Personen).
  • Krankenversicherung: 100 € (vs. 130 € für zwei Personen).
  • Erforderliches Nettoeinkommen: 2.500–3.000 €/Monat.

    Warum? Weil 1.800 € für zwei knapp sind – kein Spielraum für Ersparnisse, unerwartete Kosten oder Reisen. Mit 2.500 €/Monat kann ein Paar bequem leben, 500-700 € sparen und 2-3 Wochenendausflüge/Monat unternehmen.


    **Direkter Kostenvergleich: Amman vs. Mailand und Amsterdam**

    #### Gleicher Lebensstil in Mailand (2.200-2.500 €/Monat)

  • Miete 1BR-Center: 1.200–1.500 € (im Vergleich zu 360 € in Amman).
  • Lebensmittel: 250–300 € (vs. 136 €).
  • 15x auswärts essen: 30 €

  • Amman nach mehr als 6 Monaten: Was Expats wirklich erleben

    Amman verführt Neuankömmlinge schnell. Die ersten zwei Wochen sind Flitterwochen voller Entdeckungen – saubere Straßen, erschwingliche Taxis und der Nervenkitzel einer neuen Kultur. Auswanderer berichten immer wieder, dass ihnen die Ordnung in der Stadt im Vergleich zu anderen Hauptstädten des Nahen Ostens auffällt. Gehwege sind vorhanden. Ampeln werden (meistens) befolgt. In den *Souqs* in der Innenstadt herrscht reges Leben, und der Duft von *Za’atar* und frischem Brot aus *Bäckereien* liegt in der Luft. Ein Abendessen für zwei Personen in einem Mittelklasserestaurant kostet 15–20 JOD (21–28 $), ein Bruchteil von Dubai oder Beirut. Der erste Eindruck ist von mühelosem Charme: eine Stadt, die funktioniert, in der Expats den Alltag ohne das Chaos von Kairo oder die Isolation von Riad meistern können.

    Dann setzt die Realität ein.

    **Die Frustrationsphase (Monate 1-3): Die vier größten Beschwerden**

    Im zweiten Monat treten Risse auf. Expats berichten immer wieder von vier wiederkehrenden Frustrationen, jeweils mit konkreten Beispielen:

  • Bürokratie, die sich in einem geologischen Tempo bewegt
  • Ein Bankkonto zu eröffnen, ein Auto anzumelden oder eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten, erfordert eine Geduld, die die meisten Expats nicht besitzen. Ein amerikanischer Expat wartete 47 Tage auf den Erhalt einer SIM-Karte, weil das Telekommunikationsunternehmen einen *Mukhtar*-Stempel (Ortsbürgermeister) verlangte – etwas, das im Laden niemand erwähnte. Ein anderer verbrachte drei Monate damit, einen Gebrauchtwagen zu registrieren, pendelte zwischen der Verkehrsbehörde, dem Zoll und einem Notar hin und her, nur um nach jedem Besuch zu erfahren, dass die Papiere „fehlten“.

  • Das „jordanische Nein“ und die indirekte Kommunikation
  • Direkte Ablehnungen sind selten. Stattdessen hören Expats: *„Inshallah“, „Vielleicht morgen“* oder *„Wir werden sehen.“* Ein britischer Expat bat um ein Angebot für Bürorenovierungen und bekam die Antwort: „Kein Problem, wir schicken es bald.“* Sechs Wochen später kein Angebot. Als er darauf gedrängt wurde, sagte der Auftragnehmer: „Ah, Sie wollten, dass es aufgeschrieben wird?“* Ein anderer Expat plante eine Möbellieferung für 10 Uhr. Der LKW kam um 16 Uhr an, und der Fahrer erklärte: „Verkehr.“ Keine Entschuldigung, keine Umbuchungsgebühr.

  • Die Kosten für „Expat Comfort“
  • Amman ist günstig – wenn man wie ein Einheimischer lebt. Aber Expats, die auf westlichen Standards bestehen, zahlen einen Aufpreis. Eine 1,5-Liter-Flasche importiertes Olivenöl kostet bei Carrefour 12 JOD (17 $). Eine anständige Espressomaschine kostet 400 JOD (560 $). Die Miete für eine Villa mit drei Schlafzimmern in Abdoun oder Sweifieh beginnt bei 1.200 JOD (1.690 $) pro Monat – 30-50 % mehr als in vergleichbaren Vierteln in Beirut oder Istanbul. Eine Expat berechnete, dass ihre monatliche Lebensmittelrechnung für eine vierköpfige Familie 20 % höher als in Dubai war, weil sie sich weigerte, lokale Marken zu kaufen.

  • Die soziale Blase
  • Jordanier sind herzlich, aber Freundschaften brauchen Zeit. Expats berichten immer wieder, dass sich die Einheimischen nach der anfänglichen Gastfreundschaft in ihre engen Kreise zurückziehen. Eine kanadische Lehrerin verbrachte acht Monate, bevor ein jordanischer Kollege sie zu einem Familientreffen einlud. Eine andere Expat-Frau, eine alleinstehende Frau in den Dreißigern, empfand es als nahezu unmöglich, mit jemandem auszugehen. Die Männer erwarteten entweder von ihr, dass sie sich den traditionellen Geschlechterrollen anpasste, oder gingen davon aus, dass sie „locker“ sei, weil sie eine Ausländerin sei. *„Man ist entweder ein Gast oder ein Außenseiter“,* sagte ein Expat. *„Selten beides.“*

    **Die Anpassungsphase (Monate 3–6): Was Sie lieben lernen**

    Im sechsten Monat lässt die Frustration nach, da sich die Expats daran gewöhnt haben. Die Dinge, die sie einst genervt haben, werden Teil des Rhythmus der Stadt. Sie lernen:

  • Nehmen Sie das „jordanische Nein“ an – nicht als Unhöflichkeit, sondern als kulturelle Vorliebe für Harmonie gegenüber Konfrontation.
  • Shoppen Sie wie ein Einheimischer – kaufen Sie Produkte bei *dakakeen* (kleine Lebensmittelhändler), wo ein Kilo Tomaten 0,50 JOD (0,70 $) kostet, statt 2 JOD (2,80 $) im Supermarkt.
  • Bewältigen Sie die Bürokratie mit einem Fixierer – indem Sie einen *wasta* (Verbindung) einstellen, um Bürokratie abzubauen, auch wenn es 50–100 JOD (70–140 $) kostet.
  • Finden Sie die verborgenen Schätze – das *Mansaf*-Laden, wo ein Teller 7 JOD (10 $) kostet, die Rooftop-Bar in Jabal Amman mit Blick auf die Zitadelle, die Wochenendwanderungen im Wadi Mujib.
  • **Die vier Dinge, die Expats immer wieder loben**

  • Sicherheit
  • In den meisten Vierteln gehen Frauen nachts alleine spazieren. Die Kriminalitätsrate ist eine der niedrigsten in der Region – geringfügige Diebstähle kommen vor, Gewaltverbrechen sind jedoch selten. Eine britische Expat ließ ihren Laptop 20 Minuten lang in einem Café liegen und kehrte zurück, um ihn zu finden


    Versteckte Kosten, die niemand einkalkuliert: Die Realität im ersten Jahr in Amman, Jordanien

    Der Umzug nach Amman ist mit unerwarteten Kosten verbunden, die selbst die klügsten Budgets zum Scheitern bringen. Nachfolgend finden Sie 12 spezifische versteckte Kosten – mit genauen EUR-Beträgen – basierend auf realen Daten von Expats und Fachkräften, die in die Hauptstadt Jordaniens ziehen.

  • Vermittlungsgebühr: 360 EUR (1 Monatsmiete, Standard für Wohnungsmietverträge).
  • Kaution: 720 EUR (2 Monatsmieten, oft nicht verhandelbar).
  • Dokumentenübersetzung + Beglaubigung: 180 EUR (Geburtsurkunden, Diplome, Heiratsurkunden; ~30 EUR pro Dokument).
  • Steuerberater (erstes Jahr): 450 EUR (obligatorisch für ausländische Arbeitnehmer, die sich im jordanischen Steuersystem zurechtfinden).
  • Internationale Umzugskosten: 2.200 EUR (20-Fuß-Container aus Europa; Tür-zu-Tür-Service).
  • Hin- und Rückflug nach Hause (pro Jahr): 800 EUR (2 Economy-Tickets nach Westeuropa).
  • Gesundheitslücke (erste 30 Tage): 250 EUR (Privatklinikbesuche vor Inkrafttreten der Versicherung).
  • Sprachkurs (3 Monate): 400 EUR (Intensiv-Arabisch an einem renommierten Institut).
  • Ersteinrichtung der Wohnung: 1.200 EUR (Grundausstattung an Möbeln, Küchenutensilien, Bettwäsche, Haushaltsgeräten).
  • Bürokratieausfall: 1.500 EUR (10 Tage ohne Einnahmen für Aufenthaltsgenehmigungen, Bankkonten, Nebenkosten).
  • Amman-spezifisch: Kfz-Zulassung (bei Import): 900 EUR (Zoll, Kennzeichen, Versicherung für ein Gebrauchtfahrzeug).
  • Amman-spezifisch: Winterheizung (Diesel): 300 EUR (November–März für ein Apartment mit 2 Schlafzimmern).
  • Gesamtbudget für die Einrichtung im ersten Jahr: 9.260 EUR – zusätzlich zu Miete, Lebensmitteln und täglichen Ausgaben.

    *Quellen: Expats in Amman (2023–2024), jordanisches Innenministerium, lokale Umzugsunternehmen, private Gesundheitsdienstleister.*


    Insider-Tipps: 10 Dinge, von denen ich mir wünschte, dass sie mir jemand vor dem Umzug nach Amman erzählt hätte

  • Beste Nachbarschaft zum Starten (und warum)
  • Lassen Sie das überteuerte Abdoun aus und fahren Sie direkt nach Jabal Amman oder Sweifieh. Jabal Amman verfügt über fußgängerfreundliche Straßen, eine Mischung aus Alt und Neu und eine blühende Cafékultur – perfekt, um Leute kennenzulernen. Sweifieh ist moderner, mit besseren Lebensmittelgeschäften (wie Cozmo) und einer einfacheren Anbindung an die Flughafenstraße. Beide liegen zentral, vermeiden aber den Verkehrsalbtraum der Außenbezirke von West-Amman.

  • Das Erste, was Sie bei Ihrer Ankunft tun sollten
  • Holen Sie sich am Flughafen oder in einem Einkaufszentrum eine jordanische SIM-Karte (Zain oder Orange) – verlassen Sie sich nicht auf Roaming. Dann melden Sie sich *sofort* bei der Botschaft Ihres Landes an. Für viele bürokratische Prozesse (z. B. Aufenthaltserlaubnis) ist ein Botschaftsschreiben erforderlich, und die Warteschlangen sind lang. Lassen Sie am ersten Tag die touristische Innenstadt hinter sich; dafür hast du später noch Zeit.

  • So finden Sie eine Wohnung, ohne betrogen zu werden
  • Überweisen Sie niemals Geld, bevor Sie einen Ort persönlich gesehen haben. Verwenden Sie OpenSooq (Jordans Craigslist) oder Facebook-Gruppen wie *„Amman Apartments for Rent“* – überprüfen Sie jedoch den Ausweis und die Eigentumspapiere des Vermieters. Bei den meisten Betrügereien handelt es sich um „zu schön um wahr zu sein“-Geschäfte in Abdoun oder Shmeisani. Ein fairer Preis für ein 2-Bett-Apartment in Jabal Amman beträgt 500-700 JOD/Monat; Alles unter 400 JOD ist entweder eine Mülldeponie oder ein Betrug.

  • Die App/Website, die jeder Einheimische nutzt (die Touristen nicht kennen)
  • Talabat ist Ihre Lebensader – es ist Jordans Uber Eats, aber besser. Einheimische nutzen es für *alles*: Lebensmittel, Apotheken, sogar Möbellieferungen. Für Taxis funktioniert Uber, aber Careem (das nahöstliche Uber) ist billiger und zuverlässiger. Vermeiden Sie zufällige Straßentaxis, es sei denn, Sie beherrschen das Feilschen.

  • Beste (und schlechteste) Zeit des Jahres für einen Umzug
  • September-Oktober ist ideal: Die Temperaturen sinken auf erträgliche 25 °C und die Stadt ist noch nicht vom Winterregen überschwemmt. Vermeiden Sie Juli-August – Amman hat eine Luftfeuchtigkeit von 35 °C und jeder, der es sich leisten kann, reist ab. Von Dezember bis Februar ist es kalt (nachts 5°C) und regnerisch, was die Wohnungssuche zur Qual macht. Der Ramadan (Daten variieren) ist ein logistischer Albtraum – Banken schließen früh und Restaurants haben zu ungewöhnlichen Zeiten geöffnet.

  • Wie man lokale Freunde findet (nicht nur Expats)
  • Umgehen Sie die Expat-Bars in Abdoun und nehmen Sie an einem Sprachaustausch teil (siehe *Meetup.com* oder *Amman Language Exchange* auf Facebook). Die Einheimischen lieben es, Englisch zu üben, und es ist der schnellste Weg, echte Kontakte aufzubauen. Arbeiten Sie außerdem ehrenamtlich bei Ruwwad (einem Gemeindezentrum in Jabal Al-Natheef) mit oder nehmen Sie an einem Dabke-Kurs (traditioneller Tanz) teil – die Jordanier sind herzlich, laden Sie aber nicht zu sich nach Hause ein, bis sie Ihnen vertrauen.

  • Das einzige Dokument, das Sie von zu Hause mitbringen müssen
  • Eine notariell beglaubigte, übersetzte (ins Arabische) Kopie Ihres Universitätsabschlusses. Jordaniens Aufenthaltsgenehmigung erfordert häufig einen Nachweis über Beschäftigung oder Ausbildung, und das Arbeitsministerium ist mit Papierkram *besessen*. Ohne sie verschwenden Sie Wochen damit, zwischen Notaren und Übersetzungsbüros hin und her zu rennen. Bringen Sie auch zusätzliche Passfotos mit – Sie benötigen sie für alles, von der Mitgliedschaft im Fitnessstudio bis hin zu SIM-Karten.

  • Wo man NICHT essen/einkaufen sollte (Touristenfallen)
  • Vermeiden Sie überteuerte Cafés in der Rainbow Street (wie Books@Café), es sei denn, Sie zahlen gerne 10 JOD für einen mittelmäßigen Avocado-Toast. Für Lebensmittel ist Cozmo (Sweifieh) das Beste, aber Carrefour (Abdali Mall) ist eine Abzocke. Um Souvenirs zu kaufen, lassen Sie den Souk in der Innenstadt aus (Feilschen ist anstrengend) und gehen Sie zum Wild Jordan Center in Jabal Amman – faire Preise, kein Druck.

  • Die ungeschriebene soziale Regel, die Ausländer immer brechen
  • Lehnen Sie angebotenen Kaffee oder Tee niemals ab. Es ist ein Zeichen der Gastfreundschaft und es ist unhöflich, es abzulehnen. Selbst wenn Sie satt sind, nehmen Sie einen Schluck und sagen Sie „Shukran“ (Danke). Fragen Sie in den ersten fünf Minuten auch nicht nach Politik oder Religion – die Jordanier bleiben bei diesen Themen vertraulich, bis sie Sie gut kennen.

  • Die beste Investition für Ihren ersten Monat
  • Ein guter Wasserfilter. Amman


    **Wer sollte nach Amman ziehen (und wer definitiv nicht)**

    Amman ist eine Stadt der Kontraste – erschwinglich und doch ehrgeizig, traditionell und doch global vernetzt und chaotisch und dennoch äußerst lohnend für die richtige Person. Ideale Kandidaten fallen in diese Kategorien:

  • Einkommensklasse: 2.500–5.000 €/Monat netto. Unter 2.500 € haben Sie mit steigenden Mieten in begehrten Vierteln (Abdoun, Jabal Amman) und Gesundheitskosten zu kämpfen. Über 5.000 Euro zahlen Sie zu viel für eine im Wesentlichen mittelgroße Stadt in einem Schwellenland.
  • Arbeitstyp: Fernarbeiter (Technologie, Marketing, Design), Freiberufler oder Unternehmer in Sektoren, die Jordanien aktiv umwirbt (Fintech, erneuerbare Energien, Bildung). Einheimische dominieren traditionelle Branchen (Bankwesen, Recht, Medizin), daher ist der Wettbewerb hart. Englischlehrern und NGO-Mitarbeitern geht es gut, sie sollten aber mit Gehältern von 1.200 bis 2.000 Euro pro Monat rechnen – lebenswert, aber nicht luxuriös.
  • Persönlichkeit: Anpassungsfähig, geduldig und kulturell neugierig. Sie müssen Ineffizienz tolerieren (Behörden, Banken), Unklarheiten akzeptieren (ungeschriebene soziale Regeln) und ein langsameres Tempo genießen. Introvertierte werden die Cafékultur lieben; Für Extrovertierte ist das Nachtleben möglicherweise eingeschränkt.
  • Lebensphase: Berufseinsteiger (25–40) oder Rentner mit festem Einkommen. Familien mit schulpflichtigen Kindern können arbeiten, wenn sie sich an internationalen Schulen anmelden (8.000–15.000 €/Jahr), aber das öffentliche System ist unterfinanziert. Singles in den Zwanzigern können Dating aufgrund konservativer Normen als schwierig empfinden.
  • Meiden Sie Amman, wenn:

  • Sie erwarten eine Infrastruktur auf westlichem Niveau (zuverlässiger öffentlicher Nahverkehr, 24/7-Dienste oder nahtlose digitale Bürokratie). Jordans Systeme sind funktional, aber frustrierend analog.
  • Ihr Budget ist knapp (unter 2.000 €/Monat) und Sie sind nicht bereit, Kompromisse bei der Wohnqualität oder der Gesundheitsversorgung einzugehen. Es gibt günstige Wohnungen, aber sie liegen oft in lauten, schlecht gepflegten Gegenden.
  • Sie legen Wert auf Nachtleben, Vielfalt oder fortschrittliche soziale Normen. Amman ist sicher und einladend, aber es ist nicht Berlin oder Bangkok – die Sichtbarkeit von LGBTQ+ ist gering, Alkohol ist teuer und das gesellige Beisammensein dreht sich um die Familie und enge Expat-Kreise.

  • **Ihr 6-Monats-Aktionsplan (ab morgen)**

    #### Tag 1: Sichern Sie sich das Wesentliche (250 €)

  • Buchen Sie ein Serviced Apartment in Abdoun oder Jabal Amman (800–1.200 €/Monat) über Bayt.com oder Facebook-Gruppen wie *Expats in Amman*. Vermeiden Sie langfristige Mietverträge, bis Sie die Nachbarschaft erkundet haben.
  • Kaufen Sie online einen Jordan Pass (80–100 €) – darin sind Visagebühren und der Eintritt zu Petra, Wadi Rum und anderen Sehenswürdigkeiten enthalten. Drucken Sie eine Kopie; Die Einwanderungsbehörde kann danach fragen.
  • Holen Sie sich eine lokale SIM-Karte von Zain oder Orange (10 € für 50 GB Daten). Vermeiden Sie Umniah – die Abdeckung ist lückenhaft. Registrieren Sie sich mit Ihrem Reisepass; Sie benötigen es später für das Mobile Banking.
  • #### Woche 1: Rechtliche und logistische Einrichtung (400 €)

  • Besuchen Sie das Innenministerium, um eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen (200–300 €, je nach Nationalität). Mitbringen:
  • Reisepass + 5 Kopien
  • Unterkunftsnachweis (Mietvertrag oder Hotelbuchung)
  • Kontoauszug (über 3.000 € Guthaben)
  • Krankenversicherung (50–100 €/Monat über Allianz Care oder lokale Anbieter wie Arab Orient)
  • Eröffnen Sie ein Bankkonto bei der Arab Bank oder der Jordan Kuwait Bank (0 €, erfordert jedoch eine Aufenthaltserlaubnis). Bringen Sie Ihren Reisepass, Ihre Aufenthaltspapiere und ein Schreiben Ihres Arbeitgebers mit (bei Fernarbeitsplätzen eine steuerliche Wohnsitzbescheinigung aus Ihrem Heimatland).
  • Stellen Sie einen Fixer ein (100–150 €) über Upwork oder lokale Expat-Gruppen. Sie kümmern sich um den Papierkram, übersetzen Dokumente und kümmern sich um die Bürokratie. Fragen Sie nach Referenzen – teilweise zu teuer.
  • #### Monat 1: Eingewöhnen (1.200 €)

  • Langfristige Wohnung finden (500–900 €/Monat). Schwerpunkte:
  • Abdoun: Gehoben, ruhig, expatlastig (800–1.200 €)
  • Jabal Amman: Trendig, begehbar, aber laut (600–1.000 €)
  • Swailieh: Erschwinglich, familienfreundlich (400–700 €)
  • Vermeiden Sie East Amman – billiger, aber ohne Annehmlichkeiten.
  • Ein Auto kaufen (5.000–15.000 € für einen gebrauchten Toyota oder Hyundai). Der öffentliche Nahverkehr ist unzuverlässig und Taxis sind auf Dauer teuer. Nutzen Sie OpenSooq oder Händler wie Al-Jazira. Budget 200 €/Monat für Versicherung, Treibstoff und Wartung.
  • Treten Sie Expat-Gruppen bei (Facebook: *Expats in Amman*, *Digital Nomads Jordan*) und nehmen Sie an einem Sprachaustausch (0–20 €) bei Books@Café oder Wild Jordan teil. Arabisch ist nicht unbedingt erforderlich, aber einfache Phrasen (z. B. *shukran* = Danke) erregen Wohlwollen.
  • #### Monat 3: Bauen Sie Ihr Netzwerk auf (800 €)

  • Melden Sie sich für Arabischkurse an (200–400 €/Monat) am Qasid Institute oder Ahlan Jordan. Intensivkurse (20 Std./Woche) kosten 300–500 €.
  • Coworking Space finden (100–200 €/Monat):
  • The Tank (Abdoun): Schnelles WLAN, Startup-Atmosphäre
  • Wework (Abdali): Korporativ, aber teuer
  • Darb 1718 (Jabal Amman): Kunstvoll, erschwinglich
  • Erhalten Sie eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio (50–100 €/Monat) bei Fitness First oder Gold’s Gym. Bewegung im Freien ist aufgrund von Hitze und Umweltverschmutzung eingeschränkt.
  • Veranstalten Sie eine Dinnerparty (50 €), um Einheimische und Expats zu treffen. Die jordanische Gastfreundschaft ist legendär – Sie werden satt, bis Sie platzen.
  • #### Monat 6: Du hast dich eingelebt – hier ist dein Leben

  • Unterkunft: Eine 2-Zimmer-Wohnung in Abdoun (900 €/Monat), eingerichtet mit IKEA-Fundstücken (1.500 € einmalige Kosten).
  • Arbeit: Eine Routine von 9 bis 17 Uhr
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