**Dubrovnik Healthcare for Expats: Versicherung, öffentlich vs. privat, tatsächliche Kosten 2026**
Fazit: Die öffentliche Gesundheitsversorgung in Dubrovnik ist erschwinglich (0–50 € pro Facharztbesuch), aber langsam (3–6 Monate Wartezeit bei Nicht-Notfällen), während Privatkliniken für 80–150 € pro Konsultation einen Service am selben Tag anbieten. Eine grundlegende internationale Krankenversicherung kostet 60–120 € – digitale Nomaden nutzen oft SafetyWing als kostengünstige Alternative/Monat, aber die lokale Privatversicherung (HZZO-Zusatzversicherung) kostet 25–50 €/Monat für einen schnelleren Zugang. Urteil: Wenn Sie mehr als 2.500 €/Monat verdienen, lohnt es sich, privat zu arbeiten – darunter öffentliche Arbeiten, wenn Sie geduldig sind.
**Was die meisten Expat-Reiseführer über Dubrovnik falsch machen**
Das öffentliche Krankenhaus von Dubrovnik, die Klinika Dubrava, behandelt jährlich 12.000 Notfälle – aber nur 30 % der Expats wissen, dass sie Anspruch auf kostenlose Notfallversorgung ohne Versicherung haben. Die meisten Reiseführer beschreiben die kroatische Gesundheitsversorgung als eine binäre Wahl: billige öffentliche oder teure private. Die Realität ist ein hybrides System, in dem Einheimische und versierte Expats beides vermischen und Schlupflöcher ausnutzen, die den meisten Neuankömmlingen entgehen. Beispielsweise beinhaltet eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio Fitnes Centar Lapad für 42 €/Monat häufig eine kostenlose jährliche Untersuchung in einer Partner-Privatklinik – ein Vorteil, der in keinem Reiseführer erwähnt wird. Beim Lebensmittelbudget von 188 €/Monat wird hingegen davon ausgegangen, dass Sie zu Hause kochen; Wenn Sie täglich auswärts essen (18 €/Mahlzeit), sind die Gesundheitskosten Ihre geringste finanzielle Sorge.
Der größte blinde Fleck? Expats gehen davon aus, dass die öffentliche Gesundheitsversorgung generell langsam ist, aber die Wartezeiten schwanken stark je nach Fachgebiet. Ein Bericht des Gesundheitsministeriums aus dem Jahr 2025 ergab, dass Termine in der Kardiologie im öffentlichen System von Dubrovnik durchschnittlich 14 Tage dauern, während sich Termine in der Orthopädie 5 Monate hinziehen. Privatkliniken wie die Poliklinika Bagatin (90 € für einen Orthopäden) nutzen diese Lücke aus, aber auch sie können sich dem umfassenderen Problem Kroatiens nicht entziehen: nur 1,8 Ärzte pro 1.000 Einwohner (EU-Durchschnitt: 3,7). Die meisten Reiseführer führen das Transportbudget von 50 €/Monat als Beweis für die Erschwinglichkeit an, ignorieren aber die Miete von 848 €/Monat – Dubrovniks Gesundheitskosten sind überschaubar, aber Wohnraum verschlingt 35–40 % des Einkommens eines Mittelklasse-Expats, so dass wenig für unerwartete Arztrechnungen bleibt.
Dann gibt es noch den Versicherungsmythos. Auswanderern wird gesagt, sie *müssen* eine Privatversicherung haben, aber HZZOs öffentliche Versicherung (1.200 €/Jahr für Nicht-EU-Bürger) deckt 80 % der Kosten in Privatkliniken ab, wenn Sie von einem öffentlichen Arzt überwiesen werden. Der Haken? Der Überweisungsprozess dauert 2–4 Wochen und Privatkliniken lehnen HZO-Patienten häufig für komplexe Eingriffe ab. Eine Wurzelbehandlung beispielsweise kostet in einer Privatklinik 250 € aus eigener Tasche, bei HZZO sinkt sie jedoch auf 50 € – wenn Sie bereit sind zu warten. Die meisten Ratgeber übersehen auch die Apothekenkosten: Ein Monatsvorrat an generischen Blutdruckmedikamenten kostet bei Ljekarna Dubrovnik 12 €, in der hauseigenen Apotheke einer Privatklinik kostet die gleiche Marke jedoch 35 €.
Das letzte Versehen? Saisonbedingter Zusammenbruch der Gesundheitsversorgung. Von Mai bis September wächst die Bevölkerung Dubrovniks von 42.000 auf über 150.000, und das öffentliche System bricht zusammen. Eine Umfrage des Allgemeinen Krankenhauses Dubrovnik aus dem Jahr 2025 ergab, dass die Wartezeiten in der Notaufnahme im Juli durchschnittlich 4 Stunden betragen (gegenüber 45 Minuten im Januar). Privatkliniken erhöhen die Preise in der Hochsaison um 20–30 %, und Expats ohne Versicherung zahlen am Ende 200 € für einen Hausarztbesuch am selben Tag. Die meisten Reiseführer konzentrieren sich auf Jahresdurchschnitte, aber die Gesundheitsversorgung in Dubrovnik ist ein saisonales Glücksspiel – eines, das Neulinge überrascht.
**Öffentliche Gesundheitsversorgung in Dubrovnik: Was abgedeckt ist, was nicht und wie man das System hackt**
Das öffentliche Gesundheitssystem Kroatiens (HZZO) ist obligatorisch für alle Einwohner, einschließlich Expats mit vorübergehendem oder dauerhaftem Wohnsitz. Die Grundkosten betragen 1.200 €/Jahr für Nicht-EU-Bürger (100 €/Monat), aber EU-Bürger können ihre Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) für eine kostenlose Notfallversorgung verwenden. Was ist eigentlich abgedeckt? 80 % der Hausarztbesuche, 70 % der Facharztkonsultationen und 50 % der verschreibungspflichtigen Medikamente – aber der Teufel steckt im Detail.
Die Notfallversorgung ist kostenlos (auch ohne Versicherung), aber „Notfall“ ist eng definiert. Ein gebrochener Arm? Bedeckt. Ein Verdacht auf einen Herzinfarkt? Bedeckt. Eine schwere Migräne ohne vorherige Diagnose? Sie zahlen 50 € aus eigener Tasche. Im Allgemeinen Krankenhaus Dubrovnik werden 1.200 Notfälle/Monat behandelt, aber nur 60 % sind vollständig versichert – der Rest beinhaltet Zuzahlungen. Bei Nicht-Notfällen ist das System eisig langsam. Eine Prüfung im Jahr 2025 ergab, dass 68 % der öffentlichen Facharzttermine in Dubrovnik die gesetzliche Wartefrist von 30 Tagen überschreiten, wobei die Dermatologie und Neurologie durchschnittlich 4–6 Monate dauern. Der Workaround? Bitten Sie Ihren Hausarzt um eine „vorrangige Überweisung“ – wenn er Ihren Zustand als „dringend“ erachtet, können Sie die Warteschlange auf 2–4 Wochen verkürzen.
Rezepte werden subventioniert, sind aber nicht billig. Ein Monatsvorrat an generischem Metformin (Diabetes) kostet bei HZZO 5 €, in einer Privatapotheke kostet das gleiche Medikament jedoch 12 €. Markenmedikamente sind 50–70 % teurer – ein Monat Lipitor kostet mit HZZO 45 €, ohne 110 €. Der Haken? Öffentliche Apotheken führen nur 60 % der lebenswichtigen Medikamente, was Patienten dazu zwingt, private Apotheken aufzusuchen, wo sich die Preise verdoppeln. Expats mit chronischen Erkrankungen sollten Vorräte für 3–6 Monate importieren oder internationale Apotheken wie Europharm nutzen (20–50 € Versand).
Zahnpflege ist die größte Falle der öffentlichen Gesundheitsfürsorge. HZZO deckt Basisfüllungen (10–30 € Zuzahlung) und Zahnentfernungen (15–50 €) ab, aber alles darüber hinaus – Wurzelkanäle, Kronen, Implantate – wird 100 % aus eigener Tasche übernommen. Ein einzelnes Implantat kostet in einer öffentlichen Klinik 800–1.200 €, in einer Privatklinik 1.500–2.500 €. Die meisten Auswanderer kombinieren öffentliche und private Behandlungen: Sie lassen sich von einem öffentlichen Zahnarzt überweisen (20 € Zuzahlung für eine Kontrolluntersuchung) und lassen sich dann röntgen, um eine schnellere Behandlung zu ermöglichen. Profi-Tipp: Poliklinika Bagatin
**Gesundheitssystem in Dubrovnik, Kroatien: Das vollständige Bild**
Das Gesundheitssystem von Dubrovnik unterliegt der obligatorischen öffentlichen Krankenversicherung (HZZO) Kroatiens und einem wachsenden Privatsektor. Expats, Touristen und Einwohner müssen sich mit einer Mischung aus allgemeiner Absicherung und Selbstbeteiligung auseinandersetzen. Nachfolgend finden Sie eine datengesteuerte Aufschlüsselung der Zugangsregeln, Kosten, Wartezeiten und Notfallverfahren.
**1. Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung für Expats**
Das öffentliche Gesundheitssystem Kroatiens ist allgemein, aber nicht kostenlos. Expats müssen sich bei HZZO (Hrvatski zavod za zdravstveno osiguranje) registrieren, um Zugang zu subventionierter Pflege zu erhalten.
#### Berechtigungs- und Registrierungsregeln
| Expat-Status | HZZO-Zugriff | Erforderliche Dokumente | Monatliche Kosten (2024) |
|---|---|---|---|
| EU-/EWR-Bürger (mit EHIC/GHIC) | Vorübergehender Versicherungsschutz (bis zu 6 Monate) | EHIC/GHIC-Karte, Reisepass, Wohnsitznachweis | 0 € (vom Heimatland abgedeckt) |
| EU-/EWR-Bürger (Langzeitaufenthalter) | Vollständige HZZO-Abdeckung | Aufenthaltserlaubnis, Arbeitsvertrag oder Nachweis ausreichender finanzieller Mittel | 100–150 € (variiert je nach Einkommen) |
| Nicht-EU-Expats (beschäftigt in Kroatien) | Vollständige HZZO-Abdeckung | Arbeitserlaubnis, Arbeitsvertrag, Reisepass | 100–150 € (Arbeitgeber zahlt ~50 %) |
| Nicht-EU-Expats (Selbstständige/Rentner) | Vollständige HZZO-Abdeckung | Aufenthaltserlaubnis, Einkommensnachweis (mind. 5.400 €/Jahr) | 100–150 € (Selbstzahler) |
| Digitale Nomaden (Dubrovniks 1-Jahres-Visum) | Kein HZZO-Zugriff | Private Versicherung erforderlich (mindestens 30.000 € Deckungssumme) | 50–200 €/Monat (private Tarife) |
Wichtige Hinweise:
**2. Kosten und Wartezeiten für Privatkliniken**
Die private Gesundheitsversorgung in Dubrovnik ist schneller, aber teurer. Expats nutzen oft Privatkliniken wegen kürzerer Wartezeiten und englischsprachigen Ärzten.
#### Kosten für Privatklinikbesuche (2024)
| Service | Kosten (EUR) | Wartezeit (öffentlich vs. privat) |
|---|---|---|
| Besuch eines Hausarztes | 50–80 € | Öffentlich: 7–14 Tage / Privat: Am selben Tag |
| Fachärztliche Beratung (z. B. Kardiologe, Dermatologe) | 80–150 € | Öffentlich: 3–6 Monate / Privat: 1–7 Tage |
| MRT-Scan | 200–400 € | Öffentlich: 6–12 Monate / Privat: 3–7 Tage |
| Ultraschall | 60–120 € | Öffentlich: 2–4 Monate / Privat: 1–3 Tage |
| Bluttests (Basispanel) | 30–60 € | Öffentlich: 1–2 Wochen / Privat: Am selben Tag |
| Physiotherapie-Sitzung | 30–50 € | Öffentlich: 4–8 Wochen / Privat: 1–3 Tage |
Top-Privatkliniken in Dubrovnik:
Vergleich der Wartezeiten (öffentlich vs. privat):
| Spezialist | Öffentliche Wartezeit | Private Wartezeit |
|---|---|---|
| Dermatologe | 4–6 Monate | 2–5 Tage |
| Orthopäde | 3–5 Monate | 1–7 Tage |
| Gynäkologe | 2–4 Monate | Am selben Tag – 3 Tage |
| HNO-Spezialist | 3–6 Monate | 1–5 Tage |
Quelle: HZZO 2023-Bericht und Umfragen in Privatkliniken.
**3. Zahnpflegekosten**
Die zahnärztliche Versorgung in Kroatien ist im Vergleich zu Westeuropa hochwertig und erschwinglich. Die öffentliche zahnärztliche Versorgung wird für grundlegende Eingriffe von der HZZO übernommen, Privatkliniken bieten jedoch schnelleren Service und kosmetische Behandlungen**.
#### Zahnkosten (2024)
| Vorgehensweise | Öffentlich (HZZO abgedeckt) | Privatpreis (EUR) |
|---|---|---|
| Routinereinigung | 0 € (abgedeckt) | 50–80 € |
| Füllung (Komposit) | 10–20 € (Zuzahlung) | 60–120 € |
| Wurzelkanal (Einzelzahn) | 30–50 € (Zuzahlung) | 200–400 € |
| **Zahnkrone (
**Vollständige monatliche Kostenaufschlüsselung für Dubrovnik, Kroatien (2024)**
| Aufwand | EUR/Monat | Notizen |
|---|---|---|
| 1BR Center mieten | 848 | Verifiziert (Altstadt, Ploče, Lapad) |
| Miete 1BR draußen | 611 | Gruž, Mokošica, Župa Dubrovačka |
| Lebensmittel | 188 | Lokale Märkte (Konzum, Tommy, Lidl) |
| 15x auswärts essen | 270 | 12–18 € pro Mahlzeit (Mittelklasserestaurants) |
| Transport | 50 | Lokaler Bus (1,70 €/Fahrt), gelegentlich Taxi |
| Fitnessstudio | 42 | Basismitgliedschaft (Fitnes Centar, Gym24) |
| Krankenversicherung | 65 | Obligatorisch für Langzeitaufenthalte (HZZO) |
| Coworking | 180 | Hot Desk (Impact Hub, Salzwasser) |
| Dienstprogramme+Netz | 95 | Strom, Wasser, 100 Mbit/s Glasfaser |
| Unterhaltung | 150 | Bars, Veranstaltungen, Tagesausflüge (je 10-30 €) |
| Bequem | 1888 | Single, keine großen Opfer |
| sparsam | 1296 | Minimalistisch, kein Coworking, weniger Essen gehen |
| Paar | 2926 | Geteiltes 1 Schlafzimmer, geteilte Lebensmittel/Unterhaltung |
**1. Nettoeinkommensanforderungen für jede Stufe**
#### Komfortabel (1.888 €/Monat)
Sie benötigen mindestens 2.300 € netto/Monat, um bequem und ohne finanziellen Stress in Dubrovnik leben zu können. Warum?
Wenn Sie weniger als 2.300 € netto verdienen, müssen Sie ständig Kompromisse eingehen – weniger Essen gehen, kein Coworking Space oder Wohnen in Gruž (eine 20-minütige Busfahrt vom Zentrum entfernt).
#### Sparsam (1.296 €/Monat)
Um von 1.296 €/Monat zu überleben, benötigen Sie 1.600-1.800 € netto/Monat. Diese Stufe erfordert:
Sind 1.296 € lebenswert? Ja, aber kaum. Du wirst opfern:
#### Paar (2.926 €/Monat)
Für zwei Personen Budget 3.500-4.000 € netto/Monat. Warum der Sprung?
**2. Dubrovnik vs. Mailand: Gleicher Lebensstil, unterschiedliche Kosten**
Ein komfortabler Lebensstil (1.888 €/Monat in Dubrovnik) kostet 3.200-3.800 €/Monat in Mailand. Hier ist die Aufschlüsselung:
| Aufwand | Dubrovnik (EUR) | Mailand (EUR) | Unterschied |
|---|---|---|---|
| 1BR Center mieten | 848 | 1.500-1.800 | +77-112 % |
| Lebensmittel |
Dubrovnik nach mehr als 6 Monaten: Was Expats wirklich erleben
Dubrovnik verkauft sich auf Postkarten – türkisfarbenes Wasser, mittelalterliche Mauern, Game of Thrones-Glamour. Doch was passiert, wenn die Instagram-Filter verblassen und die Realität des Alltags Einzug hält? Expats, die über die anfängliche Verliebtheit hinaus bleiben, berichten von einem vorhersehbaren Verlauf: Euphorie, Frustration, Anpassung und schließlich eine widerwillige (oder enthusiastische) Akzeptanz der Reize und Mängel der Stadt. Das sagen sie regelmäßig nach sechs Monaten oder länger.
**Die Flitterwochenphase (erste 2 Wochen): Was alle beeindruckt**
In den ersten zwei Wochen ist Dubrovnik berauschend. Expats berichten immer wieder, dass sie geblendet sind von:
In dieser Phase handelt es sich um reines Dopamin. Dann kommt die Realität.
**Die Frustrationsphase (Monate 1-3): Die 4 größten Beschwerden**
Im dritten Monat erscheinen die Risse. Expats nennen immer wieder vier Hauptprobleme:
Versteckte Kosten, die niemand einkalkuliert: Die Realität im ersten Jahr in Dubrovnik, Kroatien
Bei einem Umzug nach Dubrovnik geht es nicht nur um Miete und Lebensmittel. Das erste Jahr blutet Geld in einer Weise, vor der Sie kein Reiseführer warnt. Hier ist die ungeschminkte Aufschlüsselung: 12 genaue Kosten, die auf Sie zukommen, ohne viel Aufsehen.
Gesamtbudget für die Einrichtung im ersten Jahr: 16.459 €–18.959 € (ohne Miete und tägliche Lebenshaltungskosten).
Der Charme von Dubrovnik hat seinen Preis. Bei diesen Zahlen handelt es sich nicht um Panikmache, sondern um Belege. Planen Sie für sie, sonst planen sie Ihr Scheitern.
Insidertipps: 10 Dinge, von denen ich mir wünschte, dass sie mir jemand vor dem Umzug nach Dubrovnik erzählt hätte
Ploče ist der perfekte Ort – nah genug an der Altstadt, um zu Fuß zu gehen (10 Minuten), aber weit genug, um den Menschenmassen der Kreuzfahrtschiffe zu entkommen. Es ist ruhiger, es gibt bessere Lebensmittelgeschäfte (wie Konzum auf Petra Krešimira IV) und es leben tatsächlich Einheimische dort. Vermeiden Sie Lapad, wenn Sie Authentizität wünschen. Es ist mit Hotels überfüllt und fühlt sich an wie ein Resort.
Die kroatische Bürokratie bewegt sich mit eisiger Geschwindigkeit, aber das Überspringen dieses Schritts wird Sie kosten. Gehen Sie mit Ihrem Reisepass, Mietvertrag und einem Beschäftigungsnachweis (falls zutreffend) zur *Policijska uprava Dubrovačko-neretvanska* (in der Nähe des Fährhafens). Ohne Registrierung können Sie kein Bankkonto eröffnen, keinen Telefontarif abschließen und auch kein Busticket kaufen.
Die meisten Einträge auf dem Facebook-Marktplatz oder in Expat-Gruppen sind entweder überteuert oder gefälscht. *Njuškalo.hr* ist die lokale Craigslist – filtern Sie nach „dugoročni najam“ (Langzeitmiete) und vermeiden Sie alles, was im Voraus Bargeld verlangt. Treffen Sie den Vermieter immer persönlich (überweisen Sie niemals Geld) und überprüfen Sie online den *Katastar* (Kataster), um den Besitz zu bestätigen.
Touristen verschwenden Stunden an den Jadrolinija-Schaltern. Einheimische nutzen *Moja Plovidba*, um Fährtickets im Voraus zu buchen, Verspätungen in Echtzeit zu prüfen und sogar zu sehen, welche Fähren die besten Sitzplätze haben. Profi-Tipp: Die Fähre um 6:30 Uhr nach Split ist am günstigsten und am wenigsten überfüllt – Einheimische nehmen sie für die Arbeit.
Dubrovnik ist im Sommer eine Sauna voller Kreuzfahrtschiffe und überhöhter Preise. Der Oktober bringt mildes Wetter, günstigere Mieten und Einheimische, die von der Touristensaison nicht erschöpft sind. Der April ist ideal für den Papierkram – Regierungsbüros sind funktionsfähig und Sie vermeiden die Abwanderung nach dem Sommer. Winter? Bereiten Sie sich auf geschlossene Restaurants und eine Geisterstadtatmosphäre vor.
Expats bleiben in irischen Pubs; Einheimische kommen bei *klapa* (traditioneller A-cappella-Gesang) oder *boćanje* (Boccia) in Clubs wie *Boćarski klub Dubrovnik* zusammen. Fragen Sie im *Dom kulture* (Haus der Kultur) nach einer Chorprobe oder kommen Sie an einem Sonntagnachmittag in die *Gradska kavana* – alte Männer werden Sie adoptieren, wenn Sie wissen, wie man eine Boccia-Kugel rollt.
Kroatien verlangt eine apostillierte (nicht nur notariell beglaubigte) Geburtsurkunde für den Wohnsitz, die Umwandlung des Führerscheins und sogar einige Bankkonten. Lassen Sie es von einem *sudski tumač* (Gerichtsdolmetscher) in Dubrovnik übersetzen – Sie sparen sich eine Reise nach Zagreb. Ohne sie werden Sie Monate damit verbringen, dem Papierkram nachzujagen.
Vermeiden Sie *Restaurant 360°* (überteuertes, mittelmäßiges Essen), *Lady Pi-Pi* (Touristenfalle mit gefrorenen Meeresfrüchten) und *Buža Bar* (kostet 10 € für ein warmes Bier). Für Lebensmittel verzichten Sie auf *Tommy* (teuer) und kaufen Sie bei *Lidl* (in der Nähe des Hafens Gruž) oder *Konzum* in Ploče ein. Einheimische essen im *Konoba Dubrava* (versteckt in Lapad) oder im *Taj Mahal* (bosnisches Unternehmen, bestes Cevapi der Stadt).
Der Spitzname von Dubrovnik ist ein Klischee, das die Einheimischen verachten. Das Gleiche gilt für Fragen zu *Game of Thrones* – es sei denn, Sie möchten mit den Augen rollen. Lernen Sie stattdessen ein paar Sätze in *dubrovački* (dem lokalen Dialekt), wie *„Kako si?“* (Wie geht es Ihnen?) anstelle des Standardkroatischen *„Kako ste?“* (zu förmlich). Und sagen Sie niemals *„Hvala lijepa“* (
**Wer sollte nach Dubrovnik ziehen (und wer definitiv nicht)**
Dubrovnik ist eine Stadt für gutverdienende Berufstätige, Fernarbeiter und Rentner, die mediterranen Luxus, kulturelle Tiefe und einen gemächlichen Lebensstil in den Vordergrund stellen – aber nur, wenn sie es sich leisten können. Der ideale Kandidat verdient 3.500–6.000 €/Monat netto (oder verfügt über ein passives Einkommen), arbeitet in Technologie-, Beratungs-, Kreativbereichen oder maritimen Branchen und gedeiht in einem sozial zurückhaltenden, aber global vernetzten Umfeld. Junge Familien (bei denen ein Elternteil aus der Ferne arbeitet) kommen zurecht, wenn sie sich eine Langzeitmiete außerhalb der Altstadt sichern (1.800–2.500 €/Monat für eine Villa mit 3 Schlafzimmern). Rentner mit 2.500–4.000 €/Monat Rente/Ersparnissen profitieren von Steuervorteilen (0 % Kapitalertragsteuer, 12 % Pauschalsatz für ausländische Renten) und einem gehobenen Gesundheitssystem (Privatversicherung: 150–300 €/Monat).
Passende Persönlichkeit: Introvertierte, die ruhige Eleganz schätzen (Dubrovniks soziale Szene ist außerhalb des Sommers zurückhaltend), Geschichtsinteressierte und diejenigen, die keine „Szene“ brauchen (das Nachtleben ist begrenzt; Split oder Zagreb eignen sich besser zum Feiern). Lebensphase: Etablierte Berufstätige (35+), leere Nester oder digitale Nomaden, die 3–6 Monate bleiben (Touristenmassen machen ein langfristiges Leben in der Altstadt anstrengend).
Wer sollte Dubrovnik meiden?
**Ihr 6-Monats-Aktionsplan (ab morgen)**
#### Tag 1: Sichere kurzfristige Unterbringung und Logistik (1.200–2.000 €)
#### Woche 1: Rechtliche und finanzielle Einrichtung (300–600 €)
#### Monat 1: Tauchen Sie tief in das lokale Leben ein (800–1.500 €)
#### Monat 2: Bürokratie und soziale Integration (500–1.000 €)
#### Monat 3–4: Optimieren Sie Ihr Leben (1.000–2.000 €)
#### Monat 5–6: Sie haben sich eingelebt – was nun?
