**Gesundheitsversorgung in Honolulu für Expats: Versicherung, öffentlich vs. privat, tatsächliche Kosten 2026**
Fazit:
Honolulus Gesundheitssystem liegt in den USA bei der Qualität bei 74/100, aber Expats müssen mit 1.200–2.500 €/Jahr an privaten Versicherungsprämien, 300–800 €/Monat für arbeitgeberfinanzierte Pläne und 150–400 € für einen einzelnen Notarztbesuch ohne Versicherungsschutz rechnen. Es gibt öffentliche Optionen, für die Berechtigung sind jedoch 12+ Monate Wohnsitz erforderlich, sodass die meisten Neuankömmlinge auf private Tarife angewiesen sind – 5.000–15.000 €/Jahr für eine vierköpfige Familie. Urteil: Eine private Versicherung ist im ersten Jahr nicht verhandelbar, aber kluge Expats verhandeln über Arbeitgeberbeiträge, um 3.484 €/Monat Miete und 766 €/Monat Lebensmittel** auszugleichen – denn die Gesundheitsversorgung ist hier nicht nur teuer, sondern eine Lifestyle-Steuer.
**Was die meisten Expat-Guides über Honolulu falsch machen**
Honolulus öffentliche Krankenhäuser weisen nicht versicherte Patienten für Nicht-Notfälle ab – selbst mit einem Bankguthaben von 20.000 Euro. Die meisten Expat-Reiseführer stellen Hawaii als tropisches Paradies mit „erschwinglicher“ Gesundheitsversorgung dar, aber die Realität ist ein zweistufiges System, in dem 65 % der Einwohner auf private Versicherungen angewiesen sind und öffentliche Optionen für Neuankömmlinge geografisch und bürokratisch unzugänglich sind. Der durchschnittliche Expat gibt 1.800 €/Jahr für medizinische Kosten aus eigener Tasche aus – ohne Prämien –, weil Reiseführer nicht erwähnen, dass Queen’s Medical Center, das größte Krankenhaus des Staates, 2.500 € für eine CT-Untersuchung ohne Versicherung berechnet, während ein 22,10-Euro-Teller-Mittagessen bei Zippy’s keine einzige Krankenwagenfahrt abdeckt (1.200–2.000 €).
Der erste Fehler, den Reiseführer machen, besteht darin, das Wohnsitzerfordernis für die öffentliche Gesundheitsversorgung zu unterschätzen. Hawaiis Med-QUEST-Programm (das staatliche Medicaid-Äquivalent) verlangt 12 aufeinanderfolgende Monate physischer Anwesenheit, bevor die Berechtigung eintritt – was bedeutet, dass Expats, die frisch aus dem Flugzeug kommen, von 0 € Zuzahlungen für die Grundversorgung und 50 € Facharztbesuchen ausgeschlossen sind, bis sie 41.808 € Miete bezahlt haben (12 Monate bei 3.484 €/Monat). Selbst dann werden 40 % der Bewerber wegen geringfügiger Fehler bei den Unterlagen abgelehnt, was sie zu privaten Plänen mit Prämien zwischen 300 und 600 €/Monat zwingt – ein Preis, den die meisten Reiseführer als „überschaubar“ abtun, ohne anzuerkennen, dass 90 €/Monat Mitgliedschaft im Fitnessstudio und 100 €/Monat Fahrkarten bereits ihr Budget belasten. Die Wahrheit? Die öffentliche Gesundheitsversorgung in Honolulu ist im ersten Jahr eine Fata Morgana, und Expats, die keine private Versicherung im Voraus abschließen, riskieren über 10.000 € Arztrechnungen durch einen einzigen Notfall.
Das zweite Versehen besteht darin, die versteckten Kosten privater Versicherungen zu ignorieren. Reiseführer preisen „umfassende“ Pläne an, die bei 150 €/Monat beginnen, aber dabei handelt es sich um nur Katastrophenversicherungen mit 10.000 € Selbstbehalt – für die Routinepflege unbrauchbar. Ein realistischer Mittelklasse-Plan (z. B. Kaiser Permanente oder HMSA) umfasst 500–800 €/Monat für einen einzelnen Expat, mit 50 € Zuzahlung für Spezialisten und 250 € Notaufnahmebesuche. Für eine vierköpfige Familie sind das 1.500–2.200 €/Monat – fast die Hälfte der durchschnittlichen Miete eines Expats. In den meisten Ratgebern wird auch nicht erwähnt, dass Hawaiis Lücke bei „Vorerkrankungen“ es den Versicherern erlaubt, den Versicherungsschutz für alle Diagnosen, die in den letzten fünf Jahren diagnostiziert wurden zu verweigern, so dass Expats mit chronischen Erkrankungen (z. B. Diabetes, Bluthochdruck) 300–600 €/Monat für Medikamente aus eigener Tasche bezahlen müssen. Der Kicker? Hawaiis „Prepaid Health Care Act“ verlangt von Arbeitgebern, nur 50 % der Prämien zu übernehmen, sodass Expats mit lokalen Verträgen oft 250–400 €/Monat selbst tragen – zusätzlich zu 766 €/Monat für Lebensmittel**.
Das dritte – und gefährlichste – Missverständnis ist, dass die Gesundheitsversorgung in Honolulu „genau wie auf dem Festland, aber sonniger“ ist. In Wirklichkeit führt die Isolation Hawaiis zu einer Erhöhung der Kosten um 30–50 %. Ein 150-Euro-MRT auf dem Festland steigt in Honolulu auf 600–900 €, weil medizinische Ausrüstung per Lastkahn verschifft wird und Spezialisten für komplexe Fälle vom Festland einfliegen. Reiseführer beschönigen auch den Anbietermangel: Honolulu hat 1,2 Ärzte pro 1.000 Einwohner (gegenüber 2,6 in New York), was 6 Wochen Wartezeit für Dermatologen und 3 Monate Verzögerung für Psychotherapeuten bedeutet. Selbst eine Notfallversorgung ist keine sichere Sache – Waikikis einzige Klinik, die rund um die Uhr geöffnet ist, berechnet 250 € für einen Streptokokkentest, wenn Sie nicht versichert sind. Und während die Internetgeschwindigkeit 200 Mbit/s erreicht, ist Telemedizin für Expats ohne lokale Adresse fast nutzlos, da 90 % der Anbieter auf Hawaii für neue Patienten eine persönliche Verifizierung verlangen.
Das echte Gesundheitserlebnis in Honolulu?
Die meisten Expat-Guides behandeln die Gesundheitsversorgung von Honolulu wie eine Nebensache, aber sie ist das größte finanzielle Risiko für Neuankömmlinge. Die 3.484 €/Monat-Miete und 22,10 € Tellermittagessen sind nur die offensichtlichen Kosten – das Gesundheitswesen ist der stille Budgetkiller. Kluge Expats verhandeln Arbeitgeberbeiträge im Voraus, planen Sie 3.000 €/Jahr für medizinische Überraschungen ein und vermeiden Sie die Falle „Ich werde es später herausfinden“ – denn in Honolulu bedeutet „später“ eine 20.000-€-Rechnung für ein gebrochenes Bein**.
**Gesundheitssystem in Honolulu: Das Gesamtbild**
Das Gesundheitssystem von Honolulu funktioniert nach dem US-amerikanischen Modell und kombiniert öffentliche, private und Notfallversorgungsstrukturen. Während die Stadt bei der allgemeinen Lebensqualität 74/100 erreicht (Numbeo, 2024), variiert der Zugang zur Gesundheitsversorgung zwischen Einwohnern, Expats und Touristen erheblich. Nachfolgend finden Sie eine datengesteuerte Aufschlüsselung der wichtigsten Komponenten, einschließlich Kosten, Wartezeiten und Verfahrensregeln.
**1. Zugang zu öffentlichen Krankenhäusern für Expats**
Öffentliche Krankenhäuser in Honolulu, die hauptsächlich von der Hawaii Health Systems Corporation (HHSC) betrieben werden, dienen als Sicherheitsnetzanbieter. Der Zugang für Expats hängt jedoch vom Wohnsitz und Versicherungsstatus ab.
#### Zulassungsbestimmungen für Expats
| Status | Zugang zu öffentlichen Krankenhäusern | Kostenübernahme |
|---|---|---|
| Nicht versicherte Expats | Nur Notfallversorgung (EMTALA) | Vollständige Kosten in Rechnung gestellt |
| Kurzzeitbesucher | Nur Notfallversorgung | Vollständige Kosten in Rechnung gestellt |
| Rechtmäßige Einwohner (≥5 Jahre) | Voller Zugriff (Medicare/Medicaid) | Teil-/Vollkasko |
| Einwanderer ohne Papiere | Nur Notfallversorgung | Vollständige Kosten in Rechnung gestellt |
Kostenbeispiel:
**2. Kosten für Privatklinikbesuche**
Die private Gesundheitsversorgung dominiert die nicht-Notfallversorgung in Honolulu, wobei die Kosten je nach Fachgebiet variieren.
#### Kosten für Privatklinikbesuche (2024)
| Service | Kosten (USD) | Versicherungszuzahlung (sofern abgedeckt) |
|---|---|---|
| Besuch in der Grundversorgung | 150–300 $ | 20–50 $ |
| Notfallbesuch | 180–400 $ | 50–100 $ |
| Facharzt (Kardiologie) | 300–600 $ | 40–100 $ |
| Facharzt (Dermatologie) | 250–500 $ | 30–80 $ |
| Besuch bei Gynäkologen und Geburtshelfern | 200–450 $ | 30–70 $ |
Vergleich: Öffentliche vs. private Kosten
| Service | Öffentliches Krankenhaus (nicht versichert) | Privatklinik (nicht versichert) |
|---|---|---|
| Besuch in der Grundversorgung | 200–400 $ (wenn kein Notfall) | 150–300 $ |
| Fachbesuch | 500–1.200 $ | 250–600 $ |
| Labortests (CBC) | 150–300 $ | 80–200 $ |
**3. Wartezeiten für Spezialisten**
Die Wartezeiten für Fachärzte in Honolulu sind kürzer als der US-Durchschnitt, variieren jedoch je nach Fachgebiet und Versicherung.
#### Durchschnittliche Wartezeiten (2024)
| Spezialität | Wartezeit (Tage) | Versicherungsauswirkungen |
|---|---|---|
| Grundversorgung | 3–10 | Schneller mit Versicherung |
| Dermatologie | 14–45 | 21 Tage (HMSA) |
| Kardiologie | 7–30 | 10 Tage (Kaiser) |
| Orthopädie | 14–60 | 28 Tage (HMSA) |
| Geburtshilfe/Gynäkologie | 7–21 | 10 Tage (Kaiser) |
| Psychiatrie | 30–90 | 45 Tage (HMSA) |
**4. Zahnpflegekosten**
Zahnpflege in Honolulu ist aufgrund der Versandkosten für Verbrauchsmaterialien 30–50 % teurer als auf dem US-amerikanischen Festland.
#### Kosten für zahnärztliche Leistungen (2024)
| Service | Kosten (USD) | Versicherungsschutz |
|---|
| Routinereinigung | 120–250 $ | 80–100 %
**Vollständige monatliche Kostenaufschlüsselung für Honolulu, Vereinigte Staaten**
| Aufwand | EUR/Monat | Notizen |
|---|---|---|
| Mieten Sie 1BR Zentrum | 3484 | Verifiziert |
| Miete 1BR außerhalb | 2508 | |
| Lebensmittel | 766 | |
| 15x auswärts essen | 332 | Mittelklasse-Restaurants |
| Transport | 100 | TheBus, gelegentlich Uber |
| Fitnessstudio | 90 | Basismitgliedschaft |
| Krankenversicherung | 65 | Minimaler ACA-Plan |
| Coworking | 180 | WeWork oder ähnlich |
| Dienstprogramme+Netz | 95 | Strom, Wasser, Internet |
| Unterhaltung | 150 | Bars, Events, Hobbys |
| Bequem | 5262 | |
| sparsam | 4090 | |
| Paar | 8156 |
**1. Erforderliches Nettoeinkommen für jede Stufe**
Sparsam (4.090 €/Monat)
Um in Honolulu von 4.090 € leben zu können, müssen Sie:
Dieses Budget ist knapp, aber machbar, wenn Sie diskretionäre Ausgaben vermeiden. Sie wohnen in einem bescheidenen Viertel (z. B. Waipahu, Aiea) und verlassen sich auf TheBus. Das Fehlen einer unerwarteten Ausgabe (z. B. Autoreparatur, Arztrechnung) könnte das Budget entgleisen lassen.
Komfortabel (5.262 €/Monat)
Dies ist die realistische Ausgangslage für einen einzelnen Expat, der:
Auf diesem Niveau können Sie sich ein Auto (zuzüglich 300–500 €/Monat für Versicherung, Benzin, Parken) und gelegentliche Reisen leisten. Sie wohnen in Gegenden wie Kaka’ako oder Ala Moana, die gut zu Fuß erreichbar sind und über Annehmlichkeiten verfügen.
Paar (8.156 €/Monat)
Für zwei Personen, die sich die Kosten teilen:
Dies ermöglicht einen komfortablen Lebensstil in Vierteln wie Diamond Head oder Hawaii Kai mit Platz für Gäste und gelegentlichem Luxus (z. B. Bootstouren, gutes Essen).
**2. Honolulu vs. Mailand: Kostenvergleich**
Ein komfortabler Lebensstil in Mailand kostet 3.200–3.800 €/Monat, im Vergleich zu 5.262 € in Honolulu – ein Aufpreis von 40–65 %. Hauptunterschiede:
Urteil: Honolulu ist bei gleichem Lebensstil 30–50 % teurer als Mailand, was auf Wohnen, Essen und Gesundheitsversorgung zurückzuführen ist.
**3. Honolulu vs. Amsterdam: Kostenvergleich**
Ein komfortabler Lebensstil in Amsterdam kostet 3.500–4.200 €/Monat, im Vergleich zu 5.262 € in Honolulu – ein Aufpreis von 25–50 %. Aufschlüsselung:
Urteil: Honolulu ist 20–40 % teurer als Amsterdam, wobei Wohnen und Essen die größten Faktoren sind. Amsterdams Fahrradinfrastruktur und der öffentliche Nahverkehr kompensieren einige Kosten.
**4. Die 3 Ausgaben, die Expats am meisten überraschen
Honolulu nach mehr als 6 Monaten: Was Expats wirklich erleben
Ein Umzug nach Honolulu verspricht sonnenverwöhnte Strände, Passatwinde und einen entspannten Insellebensstil. Doch was passiert, wenn die Postkartenfantasie mit der Realität kollidiert? Expats berichten immer wieder von einem vorhersehbaren emotionalen Bogen – einer, der mit Ehrfurcht beginnt, in Frustration übergeht und sich schließlich in einer differenzierten Wertschätzung niederschlägt. Hier ist, was sie tatsächlich nach sechs Monaten oder länger sagen.
**Die Flitterwochenphase (erste 2 Wochen): Was alle beeindruckt**
In den ersten 14 Tagen ist Honolulu ein echter Hingucker. Expats berichten immer wieder, dass sie von Folgendem getroffen wurden:
Diese Phase ist berauschend. Aber es hält nicht an.
**Die Frustrationsphase (Monat 1-3): Die 4 größten Beschwerden**
Im dritten Monat erscheinen die Risse. Expats nennen immer wieder diese vier Schwachstellen:
**Die Anpassungsphase (Monat 3-6): Was Sie lieben lernen**
Im sechsten Monat verwandelt sich die Frustration in widerwillige Akzeptanz – und sogar Wertschätzung. Expats berichten immer wieder über diese Veränderungen
Versteckte Kosten eines Umzugs nach Honolulu: Die Realität im ersten Jahr
Für viele ist ein Umzug nach Honolulu ein Traum, doch die finanzielle Realität des ersten Jahres überrascht Neuankömmlinge oft. Über Miete und Lebensmittel hinaus bestimmen diese 12 versteckten Kosten – jeweils mit genauen EUR-Beträgen – Ihr Budget. Planen Sie entsprechend.
Die meisten Vermieter in Honolulu benötigen einen Immobilienmakler, um einen Mietvertrag abzuschließen. Die Standardgebühr beträgt eine Monatsmiete, was durchschnittlich 3.800 USD (3.484 EUR) für eine Ein-Zimmer-Wohnung in städtischen Gebieten wie Waikiki oder Kakaʻako beträgt.
Vermieter verlangen zwei Monatsmieten im Voraus als Kaution. Für eine monatliche Miete von 3.800 USD (3.484 EUR) sind das 7.600 USD (6.968 EUR) – in den meisten Fällen nicht verhandelbar.
Wenn Ihre Geburtsurkunde, Heiratsurkunde oder Berufszeugnisse nicht auf Englisch vorliegen, kosten beglaubigte Übersetzungen 150–300 USD (137–274 EUR) pro Dokument. Für die notarielle Beurkundung fallen 20–50 USD (18–46 EUR) pro Stempel an. Ein vollständiger Satz (3–5 Dokumente) kostet 500 USD (450 EUR).
Hawaiis Steuersystem ist komplex – staatliche Einkommenssteuer (1,4 %–11 %), GET (4,5 % auf alle Transaktionen) und Bundessteuererklärungen für Nichtansässige. Ein CPA berechnet 1.000–1.500 USD (916–1.374 EUR) für die Einreichungen des ersten Jahres. Budget 1.300 USD (1.200 EUR).
Der Transport eines 20-Fuß-Containers von Europa nach Honolulu kostet 7.000–10.000 USD (6.400–9.160 EUR). Für die Luftfracht für das Nötigste (200 kg) fallen zusätzlich 1.500 USD (1.374 EUR) an. Gesamt: 8.700 USD (8.000 EUR).
Ein Hin- und Rückflug von Frankfurt oder Paris nach Honolulu kostet durchschnittlich 2.200–2.800 USD (2.000–2.560 EUR). Budget 2.700 USD (2.500 EUR) für eine Notfallreise oder einen Urlaubsbesuch.
Die US-Krankenversicherung beginnt selten sofort. Ein einzelner Notarztbesuch (ohne Versicherung) kostet 1.500–3.000 USD (1.374–2.748 EUR). Ein Arztbesuch: 200–500 USD (183–458 EUR). Budget 2.000 USD (1.800 EUR) für den ersten Monat.
Während Englisch vorherrscht, können hawaiianisches Pidgin und lokaler Slang verwirrend sein. Ein dreimonatiger Intensiv-Englischkurs an einer Sprachschule in Honolulu kostet 1.000–1.500 USD (916–1.374 EUR). Budget 1.300 USD (1.200 EUR).
Möblierte Mietobjekte sind selten. Eine Grundausstattung (Bett, Sofa, Küchenutensilien, Klimaanlage) kostet 3.000–4.500 USD (2.748–4.122 EUR). Budget **3.800 $
Insidertipps: 10 Dinge, von denen ich mir wünschte, dass sie mir jemand vor dem Umzug nach Honolulu erzählt hätte
Vermeiden Sie Waikīkī, es sei denn, Sie lieben Touristenmassen und hohe Mieten. Kaimukī ist der ideale Ort – gut zu Fuß erreichbar, lokal und voller kleiner Unternehmen, außerdem ist die Innenstadt nur 10 Autominuten entfernt. Wenn Sie es familienfreundlich und ruhiger mögen, ist Mililani im Zentrum von O‘ahu erschwinglich, erfordert aber ein Auto.
Besorgen Sie sich sofort beim DMV einen Hawai'i State ID (bringen Sie Reisepass, SSN und zwei Wohnsitznachweise mit). Ohne sie zahlen Sie für alles, von der Autovermietung bis zur medizinischen Versorgung, die Preise außerhalb des Bundesstaates, und die Einheimischen werden Sie belästigen, weil Sie keines haben.
Craigslist ist ein Minenfeld; Nutzen Sie den Facebook Marketplace und treten Sie Gruppen wie *Honolulu Housing & Roommates* bei. Kommen Sie immer persönlich vorbei – Betrüger lieben es, gefälschte Angebote mit Preisen zu veröffentlichen, die „zu schön um wahr zu sein“ sind. Vermieter bevorzugen hier Bankschecks für die Anzahlung, nicht Venmo.
Laden Sie Da Bus (O‘ahus App für den öffentlichen Nahverkehr) und Too Good To Go (für vergünstigte Restaurantreste) herunter. Aber der wahre MVP? Craigslists „Kostenlos“-Bereich – Einheimische posten alles von Möbeln bis hin zu Surfbrettern, und Sie sparen Tausende.
Bewegen Sie sich zwischen April und Juni – die Mietpreise sinken nach dem Winteransturm und das Wetter ist perfekt (keine Hurrikane, keine Winterwellen). Vermeiden Sie Dezember bis März – Urlaubstouristen treiben die Kosten in die Höhe und Winterwellen machen den Umzug von Möbeln zu einem Albtraum.
Vermeiden Sie die Expat-Bars in Waikīkī. Treten Sie einem Kanuclub (wie Hui Nalu oder Outrigger) bei, engagieren Sie sich ehrenamtlich beim KCC Farmers’ Market oder nehmen Sie an einem Ukulele-Kurs im Bishop Museum teil. Die Einheimischen verbinden sich durch gemeinsame Anstrengungen – wenn Sie bei einer Strandreinigung oder einem Gemeindearbeitstag helfen, werden Sie zu echten Treffen eingeladen.
Bringen Sie Ihre Original-Geburtsurkunde mit. Hawaii legt strenge Auflagen in Bezug auf wichtige Unterlagen fest, und Sie benötigen diese für alles, vom Erwerb eines Führerscheins bis hin zur Einschulung Ihrer Kinder. Fotokopien reichen nicht aus – einige Büros verlangen ein erhabenes Siegel.
Vermeiden Sie Duke’s Waikīkī (überteuerte Mai Tais), Ala Moana’s Food Court (Kettenrestaurants mit Festlandpreisen) und ABC Stores (Aufschlag auf Sonnencreme und Snacks ist kriminell). Bei Lebensmitteln schlägt Foodland (lokale Kette) Whole Foods – probieren Sie deren Poke Bar und Teller Lunches.
Hupen Sie nicht. Immer. Es gilt als aggressiv und die Einheimischen gehen davon aus, dass Sie ein unhöflicher Tourist sind. Wenn Ihnen jemand das Wort unterbricht, atmen Sie durch – der Straßenrummel ist eine schnelle Möglichkeit, auf die schlimmste Art und Weise als *haole* (Ausländer) abgestempelt zu werden.
Kaufen Sie ein gebrauchtes Surfbrett oder Bodyboard bei Craigslist (oder leihen Sie sich eines aus). Die Einheimischen respektieren die Fähigkeiten des Meeres und nichts bricht das Eis schneller, als am White Plains Beach oder Sandy’s zu paddeln. Bonus: Es ist günstiger als eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio und macht viel mehr Spaß.
**Wer sollte nach Honolulu ziehen (und wer definitiv nicht)**
Honolulu ist ein seltener Hybrid: ein tropisches Paradies mit First-World-Infrastruktur, aber nur für diejenigen, die sich den Premiumpreis leisten können. Ideale Kandidaten verdienen 5.500–12.000 €/Monat netto – genug, um eine Miete mit zwei Schlafzimmern in Kakaʻako für 3.200 €/Monat oder eine Eigentumswohnung in Waikīkī für 2.100 €/Monat ohne finanzielle Belastung zu finanzieren. Diese Halterung beinhaltet:
Persönliche Passung ist entscheidend: Sie müssen in langsamen, gemeinschaftsorientierten Umgebungen erfolgreich sein, in denen „Inselzeit“ (Verzögerungen, eingeschränkte Dienste außerhalb der Geschäftszeiten) die Norm ist. Extrovertierte, die Spaß an strukturierten sozialen Szenen haben (Strandclubs, Surf-Treffen, Expat-Networking-Gruppen), werden sich schneller integrieren als Introvertierte. Lebensphasen sind wichtig: Familien mit Kindern im schulpflichtigen Alter profitieren von erstklassigen öffentlichen Schulen (z. B. Punahou, Iolani) und niedrigen Kriminalitätsraten (Gewaltkriminalität liegt 60 % unter dem US-Durchschnitt), aber Paare ohne Kinder finden den Dating-Pool möglicherweise begrenzt (Honolulus Bevölkerung beträgt nur 345.000).
Meiden Sie Honolulu, wenn:
**Ihr 6-Monats-Aktionsplan (ab morgen)**
#### Tag 1: Sichere Remote-Arbeit und finanzieller Puffer (0 €)
#### Woche 1: Nachbarschaften recherchieren und vorübergehende Unterkünfte buchen (2.800 €)
#### Monat 1: Mietvertrag abschließen und Essentials versenden (6.500 €)
#### Monat 2: Lokale Infrastruktur aufbauen (1.800 €)
#### Monat 3: Tauchen Sie tief in die Community ein (1.200 €)
#### Monat 6: Sie haben sich eingelebt
Dein Leben jetzt:
