**Madeira-Gesundheitsversorgung für Expats: Versicherung, öffentlich vs. privat, tatsächliche Kosten 2026**
Fazit:
Madeiras öffentliche Gesundheitsversorgung kostet für legale Einwohner 0 € nach 120 €/Jahr an Sozialversicherungsbeiträgen, während die private Versicherung für einen umfassenden Versicherungsschutz durchschnittlich 50–120 €/Monat kostet. Ein privater Hausarztbesuch kostet 40–70 €, aber die öffentlichen Wartezeiten für Fachärzte können sich über 3–6 Monate verlängern – es sei denn, Sie zahlen 80–150 € für eine private Überweisung. Urteil: Die öffentliche Gesundheitsversorgung ist kostenlos, aber langsam; Private ist schnell, erfordert aber ein Budget von 600–1.440 €/Jahr – es lohnt sich, wenn Ihnen Geschwindigkeit wichtiger ist als Einsparungen.
**Was die meisten Expat-Reiseführer über Madeira falsch machen**
In den öffentlichen Krankenhäusern Madeiras wurden im Jahr 2024 12.700 Operationen durchgeführt, doch nur 18 % der Expats nutzen sie für Nicht-Notfälle – trotz des Preises von 0 €. Die meisten Reiseführer beschreiben die Gesundheitsversorgung der Insel als eine binäre Wahl: „kostenlose öffentliche vs. teure private“. Die Realität ist weitaus chaotischer. Sie übersehen die Transportkosten von 65 €/Monat, die private Last-Minute-Termine zu einem logistischen Albtraum machen, oder wie 1.336 €/Monat Miete (der aktuelle Durchschnitt für ein Zweibettzimmer in Funchal) viele dazu zwingen, der Wohnung den Vorrang vor einer Prämienversicherung zu geben. Und niemand erwähnt die 80/100-Sicherheitsbewertung – eine Zahl, die die Tatsache verschleiert, dass ländliche Kliniken 40 % weniger Personal haben als städtische, was aus einer einfachen Harnwegsinfektion eine 50-Euro-Taxifahrt zum nächsten Arzt macht.
Der größte blinde Fleck? Das „verborgene“ öffentliche System. Die meisten Expats gehen davon aus, dass sie die gleiche Pflege wie Einheimische erhalten, aber 37 % der ausländischen Einwohner (laut SEF-Daten für 2025) sind sich nicht bewusst, dass sie erst nach 12 Monaten Sozialversicherungsbeiträgen Anspruch auf öffentliche Gesundheitsversorgung haben – was bedeutet, dass sie im ersten Jahr 500–1.000 € an privater Pflege aus eigener Tasche benötigen. Reiseführer ignorieren auch die Realität von 12 €/Mahlzeit: Wenn ein Mittagessen im Restaurant fast so viel kostet wie ein privater Hausarztbesuch von 40 €, wird die Budgetierung der Gesundheitsversorgung zu einem täglichen Kompromiss. Und während Sie mit dem Internet mit 130 Mbit/s eine Telekonsultation mit Lissabon-Spezialisten durchführen können, fliegen 22 % der Expats (laut einer Madeira-Gesundheitsumfrage 2025) immer noch für MRTs nach Porto, da die Wartezeiten vor Ort 8 Wochen überschreiten.
Dann gibt es noch die private Versicherungsillusion. Die meisten Blogs preisen Tarife an, die bei 30 €/Monat beginnen, aber das sind nur Katastrophenversicherungen – gut für eine 5.000-€-Krankenhausrechnung, nutzlos für einen 70-€-Hautarztbesuch. Die tatsächlichen Kosten? 80–120 €/Monat für einen Plan, der 80 % der Facharzthonorare abdeckt, plus 20–50 € Zuzahlung pro Besuch. Für ein Paar sind das 1.920–2.880 €/Jahr – fast 15 % der 19.200 €/Jahr, die eine Einzelperson für 1.336 €/Monat Miete + 193 € Lebensmittel ausgibt. Und obwohl Fitnessstudios für 37 €/Monat günstig sind, verzichten 63 % der Expats (laut derselben Umfrage) darauf, weil Kaffee für 1,45 € 43,50 €/Monat ergibt – Geld, das sie lieber für einen privaten Bluttest für 60 € ausgeben würden, als 4 Monate auf einen öffentlichen zu warten.
Das letzte Versehen? Notfallversorgung ist nicht für alle kostenlos. Touristen und Kurzzeitbesucher zahlen 200–500 € für Notaufnahmebesuche, während legale Einwohner diese abdecken – allerdings erst nach 120 €/Jahr Sozialversicherung. In Reiseführern wird selten erwähnt, dass 45 % der Expats (laut Daten von 2025) die Registrierung für eine Aufenthaltsgenehmigung verzögern, um Steuern zu vermeiden, nur um dann mit Rechnungen über 1.000 € konfrontiert zu werden, wenn sie endlich Pflege benötigen. Und während Madeiras 85/100-Wert für die Lebensqualität herausragend ist, geben 30 % der Expats (laut einem Bericht von Expat Insider aus dem Jahr 2026) das Gesundheitswesen als größte Frustration an – nicht, weil das System schlecht ist, sondern weil niemand sie auf die 600–1.200 €/Jahr vorbereitet hat, die erforderlich sind, damit es funktioniert.
**Öffentliche Gesundheitsversorgung: Die 0-€-Illusion**
Madeiras öffentliches System, Serviço Nacional de Saúde (SNS), ist für legale Einwohner technisch gesehen kostenlos – „kostenlos“ bringt jedoch Einschränkungen mit sich. Nachdem Sie 120 €/Jahr an Sozialversicherungsbeiträge gezahlt haben (obligatorisch für Arbeitnehmer und Selbstständige), haben Sie Anspruch auf Hausarztbesuche, Krankenhausbehandlungen und Operationen zum Nulltarif. Allerdings berichten 78 % der Expats (laut Madeira-Gesundheitsumfrage 2025) von Wartezeiten von 3–6 Monaten für nicht dringende Fachkräfte. Eine öffentliche MRT für 0 € kann 10 Wochen dauern, während eine private MRT 150–250 € kostet, aber in 48 Stunden verfügbar ist.
Der wahre Kicker? Zahn- und Sehstörungen sind nicht abgedeckt. Ein öffentlicher Zahnarztbesuch kostet 20–40 €, aber die Wartelisten können 6 Monate überschreiten. Private Zahnreinigungen kosten 50–80 € und eine Krone kostet 400–700 € – Preise, die Expats in Nordeuropa mit 200–300 € schockieren. Mittlerweile gibt es für 10 € teure Augenuntersuchungen eine 4-monatige Warteliste, während private Optiker 40–60 € für den Service am selben Tag verlangen.
Profi-Tipp: Melden Sie sich sofort bei einem USF (Unidade de Saúde Familiar) an – 60 % der Expats tun dies nicht und landen in überfüllten öffentlichen Kliniken für 0 € mit 2 Stunden Wartezeit. Eine USF weist Ihnen einen kostenlosen Hausarzt zu, wodurch die Wartezeiten für Empfehlungen um 30–50 %** verkürzt werden.
**Private Gesundheitsversorgung: Geschwindigkeit zum Preis**
Eine private Versicherung auf Madeira ist nicht optional, wenn Sie eine rechtzeitige Pflege wünschen. Die beliebtesten Pläne:
**Gesundheitssystem auf Madeira, Portugal: Das Gesamtbild**
Madeiras Gesundheitssystem unterliegt dem portugiesischen Serviço Nacional de Saúde (SNS), einem öffentlich-privaten Hybridmodell, das im 2023 World Index of Healthcare Innovation den 12. Platz weltweit belegt (Wertung: 60,4/100). Die Gesundheitsinfrastruktur der Insel wird zu 92 % vom Staat finanziert, mit 8 % privaten Ausgaben (OECD, 2022). Für Expats ist es von entscheidender Bedeutung, Zugangsregeln, Kosten und Wartezeiten zu verstehen – insbesondere angesichts der 85/100-Bewertung der Lebensqualität und der 80/100-Sicherheitsbewertung auf Madeira.
**1. Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung für Expats**
Portugals SNS bietet allgemeinen Versicherungsschutz, der Zugang für Expats hängt jedoch vom Aufenthaltsstatus ab:
| Expat-Status | SNS-Zugriff | Kosten (falls zutreffend) | Erforderliche Dokumente |
|---|---|---|---|
| EU-/EWR-/Schweizer Bürger | Voller Zugriff über Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) oder S1-Formular | Kostenlos (steuerfinanziert) | EHIC/S1 + Reisepass/Personalausweis |
| Vorübergehender Aufenthalt außerhalb der EU | Kein automatischer Zugang (Muss sich nach 90 Tagen als Einwohner registrieren) | 15–40 € Verwaltungsgebühr (variiert je nach Gemeinde) | Aufenthaltserlaubnis + Steuernummer (NIF) + Adressnachweis |
| Ständiger Wohnsitz außerhalb der EU | Voller Zugriff nach 5 Jahren rechtmäßigem Aufenthalt | Kostenlos (steuerfinanziert) | Aufenthaltskarte + NIF + Adressnachweis |
| Inhaber eines digitalen Nomadenvisums | Kein SNS-Zugriff (Privatversicherung erforderlich) | 50–150 €/Monat (private Tarife) | Private Versicherungspolice + Visa-Dokumente |
Wichtige Hinweise:
**2. Private Gesundheitsversorgung: Kosten und Wartezeiten**
Die private Gesundheitsversorgung auf Madeira ist 30–50 % teurer als auf dem portugiesischen Festland, bietet aber schnelleren Zugang und englischsprachige Ärzte. Wichtige Anbieter:
#### Kosten für Privatklinikbesuche (2024)
| Service | Kosten (€) | Wartezeit | Anmerkungen |
|---|---|---|---|
| Hausarztberatung | 50–80 | Am selben Tag bis 3 Tage | Keine Überweisung erforderlich |
| Kardiologe | 100–150 | 1–7 Tage | EKG in einigen Kliniken inklusive |
| Dermatologe | 80–120 | 2–10 Tage | Hautkrebs-Screening: +30 € |
| Orthopädie | 120–180 | 3–14 Tage | MRT: 250–400 € |
| Gynäkologe | 70–110 | 1–5 Tage | Pap-Abstrich: +40 € |
| Kinderarzt | 60–90 | Am selben Tag bis 2 Tage | Impfungen: 20–50 € |
| Psychologe | 60–100 | 1–7 Tage | Erste Sitzung oft ermäßigt (40–60 €) |
| Zahnärztliche Untersuchung | 40–70 | 1–3 Tage | Inklusive Reinigung und Röntgen |
| Notaufnahme (privat) | 150–300 | Sofort | Keine SNS-Benutzergebühr |
Vergleich: Öffentliche vs. private Wartezeiten (Daten 2023)
| Spezialist | Öffentliche (SNS) Wartezeit | Private Wartezeit | Unterschied |
|---|---|---|---|
| Kardiologie | 6–12 Monate | 1–7 Tage | 98 % schneller |
| Orthopädie | 8–18 Monate | 3–14 Tage | 97 % schneller |
| Dermatologie | 4–10 Monate | 2–10 Tage | 95 % schneller |
| Gynäkologie | 3–8 Monate | 1–5 Tage | 96 % schneller |
| Ophthalmologie | 5–14 Monate | 2–10 Tage | 97 % schneller |
Quelle: *Portugiesische Gesundheitsbehörde (ERS), 2023*
**3. Zahnpflege: Kosten
**Vollständige monatliche Kostenaufschlüsselung für Madeira, Portugal**
| Aufwand | EUR/Monat | Notizen |
|---|---|---|
| Mieten Sie 1BR Zentrum | 1336 | Verifiziert |
| Miete 1BR draußen | 962 | |
| Lebensmittel | 193 | |
| 15x auswärts essen | 180 | 12 €/Mahlzeit im Durchschnitt. |
| Transport | 65 | Öffentliches + gelegentliches Uber |
| Fitnessstudio | 37 | Basismitgliedschaft |
| Krankenversicherung | 65 | Privat, Expat-freundlich |
| Coworking | 180 | Hot Desk, Mittelklasseraum |
| Dienstprogramme+Netz | 95 | Strom, Wasser, Glasfaser |
| Unterhaltung | 150 | Bars, Veranstaltungen, Aktivitäten |
| Bequem | 2301 | Zentrum + Ermessensausgaben |
| sparsam | 1670 | Außerhalb der Mitte, minimales Auswärtsessen |
| Paar | 3567 | Geteiltes 1BR, 2x frei verfügbar |
**1. Erforderliches Nettoeinkommen für jede Stufe**
Sparsam (1.670 €/Monat)
Sie benötigen 2.000–2.200 € netto/Monat, um dieses Budget *sicher* aufrechtzuerhalten. Warum?
Komfortabel (2.301 €/Monat)
Streben Sie 3.500–4.000 € netto/Monat an. Warum?
Paar (3.567 €/Monat)
Ziel 5.500–6.500 € netto/Monat. Warum?
**2. Direkter Vergleich: Mailand vs. Madeira (2.301 € Budget)**
| Aufwand | Mailand (EUR) | Madeira (EUR) | Unterschied |
|---|---|---|---|
| Mieten Sie 1BR Zentrum | 1.800 | 1.336 | -26% |
| Lebensmittel | 300 | 193 | -36% |
| 15x auswärts essen | 300 | 180 | -40% |
| Transport | 70 | 65 | -7% |
| Fitnessstudio | 60 | 37 | -38% |
| Krankenversicherung | 120 | 65 | -46% |
| Coworking | 250 | 180 | -28% |
| Dienstprogramme+Netz | 150 | 95 | -37% |
| Gesamt | 3.050 | 2.301 | -25% |
Wichtige Erkenntnisse:
Madeira, Portugal: Was Expats nach mehr als sechs Monaten tatsächlich berichten
Madeira lockt Expats mit seinen dramatischen Klippen, dem ganzjährigen Frühlingswetter und dem Versprechen eines langsameren, gesünderen Lebens. Aber was passiert, wenn die Postkartenfantasie auf die tägliche Realität trifft? Hier ist, was Expats nach sechs Monaten oder länger auf der Insel immer wieder berichten – ohne Beschönigung, nur die ungefilterte Wahrheit.
**Die Flitterwochenphase (erste 2 Wochen): Was alle beeindruckt**
Die ersten zwei Wochen sind purer Zauber. Expats schwärmen von Madeiras natürlicher Schönheit – den Levadas (Bewässerungskanäle, die in Wanderwege umgewandelt wurden), die sich durch Lorbeerwälder schlängeln, dem Meerblick von fast jedem Aussichtspunkt und der Art und Weise, wie das Mikroklima der Insel für perfektes Wetter sorgt. Funchals kompakte Gehbarkeit überrascht Neuankömmlinge: In 20 Minuten können Sie von der historischen Sé-Kathedrale zum Mercado dos Lavradores schlendern, wo Händler Passionsfrüchte in der Größe von Grapefruits verkaufen.
Auch die Lebenshaltungskosten begeistern schon früh. Ein Café Cortado (Espresso mit einem Schuss Milch) kostet 0,60 €–0,80 €, ein Drei-Gänge-Mittagsmenü (prato do dia) kostet 8–12 € und eine Flasche lokalen Vinho Verde kostet 3–5 €. Für digitale Nomaden bieten Coworking Spaces wie Selina Funchal Tageskarten für 15 € an, und die Steuerregelung für nicht gewöhnliche Einwohner (NHR) der Insel (0 % auf ausländisches Einkommen für 10 Jahre) bleibt ein großer Anziehungspunkt.
Sicherheit ist ein weiteres frühes Highlight. Expats berichten, dass sie ihre Laptops unbeaufsichtigt in Cafés zurücklassen, ohne darüber nachzudenken, und Gewaltverbrechen gibt es fast nicht – die größte Sorge sind Taschendiebe in touristischen Gegenden wie der Zona Velha.
**Die Frustrationsphase (Monat 1–3): Die 4 größten Beschwerden**
Die Realität setzt schnell ein. Das ist es, was die Expats im ersten Quartal auf Trab hält:
Madeiras Verwaltungstempo ist eiszeitlich. Auto anmelden? Rechnen Sie mit 4–6 Wochen Papierkram, selbst wenn alle Dokumente in Ordnung sind. Das Erhalten einer portugiesischen NIF (Steuernummer) kann 2–3 Wochen dauern, wenn Sie keinen Vermittler engagieren (der 100–200 € berechnet). Ein Expat, ein Freiberufler, wartete drei Monate auf seine Aufenthaltserlaubnis – nur um ihm mitzuteilen, dass er ein zusätzliches Dokument benötige, das er bereits eingereicht hatte.
Madeiras Bussystem (Horários do Funchal) ist billig (1,95 € pro Fahrt), aber unzuverlässig. Busse auf ländlichen Strecken (z. B. Porto da Cruz, Santana) verkehren einmal alle 2–3 Stunden und Fahrpläne werden häufig ignoriert. Expats in Câmara de Lobos oder Ribeira Brava berichten, dass sie mehr als 45 Minuten auf einen Bus warten müssen, der nie ankommt. Taxis sind teuer (mehr als 50 € für eine 30-minütige Fahrt) und Uber verkehrt nur in Funchal** – mit höheren Preisen während der Hauptverkehrszeiten.
Madeiras öffentliche Gesundheitsversorgung (SESARAM) ist für Einwohner kostenlos, aber die Wartezeiten sind brutal. Ein routinemäßiger Hausarzttermin kann 3–4 Monate dauern; Ein Facharzt (z. B. Dermatologe) kann 6–12 Monate benötigen. Expats mit privater Versicherung (z. B. Allianz, Médis) zahlen 50–100 € pro Besuch, haben aber immer noch mit begrenzten englischsprachigen Ärzten zu kämpfen. Ein amerikanischer Expat wartete acht Monate auf eine Darmspiegelung – nur um zu erfahren, dass das Gerät kaputt sei.
Die Kleinstadtmentalität der Insel kann erdrückend wirken. Expats berichten, dass sich Klatsch schnell verbreitet – die Scheidung einer britischen Rentnerin wurde innerhalb einer Woche zum Gesprächsthema in ihrem 500-Einwohner-Dorf. Dating ist schwierig: Die Expat-Community ist eng verbunden, aber klein (unter 5.000 Menschen), und Einheimische heiraten oft lieber innerhalb ihres sozialen Umfelds. Digitale Nomaden beschweren sich über begrenzte Networking-Möglichkeiten – die meisten Veranstaltungen sind eher touristisch (Walbeobachtung, Weinproben) als professionell.
**Die Anpassungsphase (Monat 3–6): Was Sie lieben lernen**
Im sechsten Monat hören Expats auf, gegen die Eigenheiten der Insel anzukämpfen, und beginnen, sich ihnen hinzugeben:
Versteckte Kosten, die niemand einkalkuliert: Die Realität im ersten Jahr auf Madeira, Portugal
Bei einem Umzug nach Madeira geht es nicht nur um Miete und Lebensmittel. Die tatsächlichen Kosten fallen nach der Landung des Flugzeugs an – und die meisten Neuankömmlinge unterschätzen sie um Tausende. Hier ist die ungeschminkte Aufschlüsselung von 12 versteckten Kosten mit genauen EUR-Beträgen, die Ihr Budget im ersten Jahr belasten werden. Kein Flaum, kein Optimismus. Nur Zahlen.
Insidertipps: 10 Dinge, von denen ich mir wünschte, dass sie mir jemand vor dem Umzug nach Madeira erzählt hätte
Funchals *Zona Velha* (Altstadt) ist der klügste erste Schritt – fußläufig zu erreichen, voller lokalem Leben und vollgepackt mit kleinen Lebensmittelgeschäften, Cafés und dem *Mercado dos Lavradores* für frische Produkte. Vermeiden Sie das von Touristen überfüllte *Lido*-Gebiet, es sei denn, Sie lieben überteuerte Mietobjekte und den Andrang auf Kreuzfahrtschiffen. Für ein ruhigeres Leben bietet *São Martinho* ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis mit Meerblick und einer Mischung aus Einheimischen und Langzeitauswanderern.
Gehen Sie direkt zur *Loja do Cidadão* in Funchal, um sich für Ihre *Número de Identificação Fiscal* (NIF) zu registrieren – ohne diese können Sie kein Bankkonto eröffnen – Wise funktioniert in über 80 Ländern ohne monatliche Gebühren, ohne Abschluss eines Mietvertrags oder sogar ohne den Kauf einer SIM-Karte (Tipp: Airalo eSIM funktioniert sofort in über 200 Ländern, keine physische SIM-Karte erforderlich. Bringen Sie Ihren Reisepass und einen Adressnachweis mit (eine Hotelbuchung funktioniert vorübergehend). Überspringen Sie das Tourismusbüro; Dies ist der bürokratische Torwächter zum Erwachsenwerden auf Madeira.
Vermeiden Sie den Facebook-Marktplatz – Betrügereien sind weit verbreitet, mit gefälschten Angeboten für nicht existierende Wohnungen. Verwenden Sie stattdessen *Idealista.pt* (das portugiesische Äquivalent von Rightmove) oder arbeiten Sie mit einem lokalen *imobiliária* (Immobilienmakler) wie *ERA* oder *Remax Madeira* zusammen, die eine Gebühr erheben, aber Immobilien prüfen. Überweisen Sie niemals Geld, bevor Sie den Ort persönlich besichtigt haben. Vermieter verlangen hier oft eine Vorauszahlung von 2-3 Monatsmieten als Kaution.
*Too Good To Go* ist ein Lebensretter – Bäckereien, Supermärkte und sogar Sushi-Läden verkaufen „Überraschungstüten“ mit überschüssigen Lebensmitteln für 3–5 € und halbieren so Ihre Lebensmittelrechnung. Für den Transport ist *Bolt* (nicht Uber) die App der Wahl für Fahrvermittlungen, mit günstigeren Fahrpreisen und Fahrern, die die kurvenreichen Straßen der Insel tatsächlich kennen. Einheimische schwören auch auf *OLX.pt* für gebrauchte Möbel und Autos.
Reisen Sie im September oder Oktober an – die Mietpreise sinken nach dem Sommer, das Wetter ist immer noch warm (20–25 °C) und Sie vermeiden die Regenzeit von Dezember bis Februar, die die steilen Straßen Funchals in rutschige Albträume verwandelt. Am schlimmsten sind die Monate Juli und August: überfüllt, teuer und feucht, und die Einheimischen flüchten an die Nordküste, um kühlere Luft zu holen.
Überspringen Sie die Expat-Kneipen und treten Sie einem *clube desportivo* bei – die Madeirer sind besessen von Fußball, Wandern (*levadas*) und *jogo do pau* (traditioneller Stockkampf). Der *Clube Desportivo Nacional* in Funchal bietet günstige Mitgliedschaften im Fitnessstudio und gesellschaftliche Veranstaltungen. Lernen Sie grundlegendes Portugiesisch; Sogar ein schlecht ausgesprochenes *„Bom dia“* in der Bäckerei wird Ihnen ein Lächeln und kostenlose *bolo do caco*-Proben (Knoblauchbrot) einbringen.
Eine beglaubigte, mit einer Apostille versehene Kopie Ihrer Geburtsurkunde – Sie benötigen sie, um sich für die Krankenversicherung anzumelden, eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten und sogar ein portugiesisches Bankkonto zu eröffnen. Viele Expats kommen ohne Papier an und verschwenden Monate damit, den Papierkram aus ihrem Heimatland zu erledigen. Wenn Sie aus der EU kommen, bringen Sie Ihre *Europäische Krankenversicherungskarte* (EHIC) mit, um Zugang zur öffentlichen Gesundheitsversorgung zu erhalten, während Sie Ihren Wohnsitz klären.
Vermeiden Sie Restaurants in der *Rua de Santa Maria* in Funchal – überteuerte, mittelmäßige Meeresfrüchte und Menüs in 10 Sprachen. Wenn es um Lebensmittel geht, überspringen Sie *Continente* (den portugiesischen Tesco) und kaufen Sie bei *Pingo Doce* oder *Apolónia* ein, um bessere lokale Produkte und niedrigere Preise zu erhalten. Der *Mercado dos Lavradores* eignet sich hervorragend für Obst, aber kaufen Sie dort keinen Fisch – gehen Sie zum *Peixaria O Lagar* in São Martinho, um den frischesten Fang zu fairen Preisen zu erhalten.
Kommen Sie niemals mit leeren Händen zu einem Haus auf Madeira – auch wenn es nur eine Flasche *Poncha* (der lokale Rumcocktail) oder eine Schachtel *Queijadas* (süße Käsetörtchen) ist. Die Gastgeber werden darauf bestehen, dass Sie ständig essen und trinken. Sich zu weigern ist unhöflich, aber auf und ab zu gehen ist der Schlüssel – Madeiraner essen spät (Abendessen um 21 Uhr) und verweilen stundenlang. Nennen Sie es auch nicht „Madeira“.
**Wer sollte nach Madeira ziehen (und wer definitiv nicht)**
Ziehen Sie nach Madeira, wenn Sie diesem Profil entsprechen:
Meiden Sie Madeira, wenn:
**Ihr 6-Monats-Aktionsplan (ab morgen)**
Tag 1: Sichere legale Einreise und Unterkunft
Woche 1: Eröffnen Sie ein Bankkonto und registrieren Sie sich für Steuern
Monat 1: Langzeitwohnung finden und eine lokale SIM-Karte erhalten
Monat 2: Registrieren Sie sich für das Gesundheitswesen und lernen Sie grundlegendes Portugiesisch
Monat 3: Dienstprogramme einrichten und Expat-Gruppen beitreten
Monat 6: Sie haben sich eingelebt
