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Beste Viertel in Marrakesch 2026: Wo Expats tatsächlich leben

Best Neighborhoods in Marrakech 2026: Where Expats Actually Live

Fazit: Marrakesch bleibt eines der erschwinglichsten Luxusziele für Expats, mit durchschnittlichen Mieten von 437 €/Monat für eine moderne Wohnung und einem Mittagsangebot von 3,50 € in lokalen Restaurants – weitaus günstiger als Lissabon oder Barcelona. Aber lassen Sie sich nicht von den niedrigen Kosten täuschen: Sicherheitsbewertungen (55/100) und eine lückenhafte Infrastruktur (durchschnittliches 25 Mbit/s Internet) bedeuten, dass der Standort entscheidend ist. Was Stabilität, Kultur und Gehbarkeit angeht, sind Gueliz und Hivernage für Profis die Gewinner, während Palmeraie und Agdal Langzeitfamilien anziehen – meiden Sie einfach die Touristenfallen der Medina, es sei denn, Sie gedeihen im Chaos.


Was die meisten Expat-Reiseführer über Marrakesch falsch machen

Marrakeschs Expat-Bevölkerung ist seit 2020 um 40 % gewachsen, dennoch landen 80 % der Neuankömmlinge immer noch in der falschen Nachbarschaft – oft, weil sie veralteten Ratschlägen vertrauen. Die meisten Reiseführer geben das gleiche abgedroschene Drehbuch wieder: „Lebe in der Medina für Authentizität!“ (Übersetzung: Lärm, Betrug und keine Privatsphäre.) „Hivernage ist für die Reichen!“ (Das stimmte im Jahr 2010; jetzt ist ein Ein-Zimmer-Apartment für 437 €/Monat Standard.) „Palmeraie ist zu weit weg!“ (Von Gueliz sind es 20 Minuten mit dem Taxi, und der Kompromiss besteht aus Ruhe, Platz und 26 €/Monat Fitnessstudios mit Pools.) Die Realität? Die Expat-Szene in Marrakesch hat sich in zwei unterschiedliche Stämme gespalten: diejenigen, die Bequemlichkeit in den Vordergrund stellen (Gueliz, Hivernage) und diejenigen, die ein langsameres, grüneres Leben wollen (Palmeraie, Agdal, Targa). Die Medina? Nur für Masochisten oder Tiefromantiker.

Der erste Mythos, der entlarvt werden muss, ist die Vorstellung, Marrakesch sei „billig“. Ja, eine Tajine für 3,50 € bei einem lokalen Snack ist ein Schnäppchen, und Ihr Lebensmittelbudget für 96 €/Monat reicht weiter als in Europa. Aber es summieren sich die versteckten Kosten: 30 €/Monat für eine Taxikarte, wenn Sie nicht in Gueliz wohnen, 2,17 € für einen Café au Lait an einem Touristenort (gegenüber 0,80 € in einem Maison de Thé) und die Tatsache, dass 55/100 auf dem Sicherheitsindex bedeutet, dass Bagatelldiebstähle keine Seltenheit sind – insbesondere in überfüllten Souks. Die meisten Reiseführer ignorieren auch den 25 Mbit/s-Internet-Elefanten im Raum. Telearbeiter aufgepasst: Das ist nicht Lissabon oder Bali. Co-Working-Spaces wie The Spot (120 €/Monat) oder Coworking Marrakech (80 €/Monat) sind Lebensadern, aber wenn Sie Zoom-Anrufe zu Hause streamen, benötigen Sie ein 4G-Backup (15 €/Monat für unbegrenzte Daten).

Dann ist da noch das Klima. Reiseführer lieben es, poetisch über „ewigen Sonnenschein“ zu schwärmen, erwähnen aber selten die 45°C-Sommer (ohne zentrale Klimaanlage in den meisten Wohnungen) oder die Tatsache, dass die Winternächte auf 5°C fallen – und marokkanische Gebäude nicht isoliert sind. Auswanderer, die im Januar umziehen und sich von den Tageshöchsttemperaturen von 20°C verführen lassen, sind oft schockiert, wenn sich ihr ungeheiztes Riad in einen Kühlschrank verwandelt. Die Lösung? Die modernen Apartments von Hivernage (600–900 €/Monat) sind mit Doppelverglasung und Klimaanlage ausgestattet, während die Villen von Palmeraie (800–1.500 €/Monat) über Gärten und Pools verfügen – Sie benötigen jedoch das Taxibudget von 30 €/Monat, um irgendwohin zu gelangen.

Das größte Versehen ist jedoch, dass das Expat-Leben hier kein ein Monolith ist. Das Marrakesch eines 30-jährigen digitalen Nomaden sieht überhaupt nicht wie das eines 50-jährigen Rentners aus. Ersterer will Gueliz’s Bars (5 € für ein Bier im Le Comptoir), Coworking Spaces und 2,50 € Uber-Fahrten in die Medina. Letzteres? Agdals ruhige Straßen, 150 €/Monat Haushälterinnen und die Nähe zum Marrakech Plaza (ein Einkaufszentrum mit einem Carrefour, denn ja, manchmal sehnt man sich tatsächlich nach einer 3€ Tüte Doritos). Die meisten Ratgeber fassen diese Gruppen zusammen, aber die Wahrheit ist: Ihr Budget, Ihr Lebensstil und Ihre Toleranz gegenüber Chaos bestimmen, wo Sie erfolgreich sein werden.

Schließlich ist da noch der Elefant im Raum: Expat-Blasen. Viele Neuankömmlinge kommen mit der Erwartung, ein „echtes“ marokkanisches Erlebnis zu haben, und finden sich dann in den klimatisierten Cafés von Hivernage oder in den umzäunten Wohnanlagen von Palmeraie wieder, wo der größte kulturelle Austausch darin besteht, mit dem Gärtner über 50 €/Monat für die Rasenpflege zu streiten. Die Medina bietet Authentizität, ist aber auch der Ort, an dem 60 % aller Expat-Betrügereien passieren – von überhöhten Preisen für Riad-Renovierungen bis hin zu „offiziellen“ Reiseleitern, die 20 € für einen 10-minütigen Spaziergang verlangen. Der Sweetspot? Sidi Ghanem, das künstlerische Industriegebiet, in dem sich Auswanderer und Einheimische bei 4 € Kaffee im Café Clock und 100 €/Monat Töpferkursen treffen. Es ist nicht die Postkartenversion von Marrakesch, aber hier schlägt der kreative Puls der Stadt am stärksten.


Das Urteil: Wo soll man im Jahr 2026 leben

1. Gueliz (Am besten geeignet für: Digitale Nomaden, junge Berufstätige, Erstauswanderer)

2. Hivernage (Am besten geeignet für: Fernarbeiter, Familien, diejenigen, die Wert auf Sicherheit legen)

3. Palmeraie (Am besten geeignet für: Langzeitfamilien, Rentner, Naturliebhaber)


Nachbarschaftsführer: Das komplette Bild von Marrakesch

Der Reiz Marrakeschs liegt in seiner Vielfalt – jeder Bezirk bietet unterschiedliche Lebensstile, Preisklassen und Sicherheitsprofile. Mit einem Nomad List-Score von 76/100 vereint die Stadt Erschwinglichkeit (Durchschnittsmiete: 437 €/Monat) mit niedrigen Lebenshaltungskosten (3,50 € für eine Mahlzeit, 2,17 € für Kaffee). Allerdings variieren die Sicherheit (55/100) und die Internetgeschwindigkeit (25 Mbit/s) je nach Region erheblich. Nachfolgend finden Sie eine datengesteuerte Aufschlüsselung der sechs wichtigsten Stadtteile, einschließlich Mietpreisspanne, Sicherheitsbewertung und idealer Bewohnerprofile.


1. Gueliz (Neustadt)

Mietspanne: 500–1.200 €/Monat

Sicherheitsbewertung: 70/100

Atmosphäre: Modernes, expatfreundliches Handelszentrum

Am besten geeignet für: Digitale Nomaden, junge Berufstätige, Kurzaufenthalte

Gueliz ist Marrakeschs finanzielles und soziales Epizentrum und beherbergt 60 % der Coworking Spaces der Stadt (z. B. The Spot, Coworking Marrakech). Mit 35+ Cafés (z. B. Café Kif Kif, Pâtisserie des Princes) und 20+ Fitnessstudios (durchschnittliche Mitgliedschaft: 26 €/Monat) richtet es sich an produktivitätsorientierte Bewohner. Im Korridor Avenue Mohammed V befinden sich 40 % der internationalen Restaurants in Marrakesch, die Mahlzeiten kosten durchschnittlich 8–15 €.

Vorteile:

Nachteile:

Vergleichstabelle: Gueliz vs. Medina

MetrischGuelizMedina
Miete (1-Bett)650 €350 €
Sicherheit (1–100)7045
Expat-Dichte30 %10 %
Walk-Score8560
Internetgeschwindigkeit (Mbps)3518

2. Medina (Altstadt)

Mietspanne: 250–600 €/Monat

Sicherheitsbewertung: 45/100

Atmosphäre: Historisch, chaotisch, kulturell eindringlich

Am besten geeignet für: Budgetreisende, Kulturinteressierte, Kurzaufenthalte

Die Medina ist Marrakeschs UNESCO-Weltkulturerbe mit 1.800+ Riads (traditionellen Gästehäusern) und 300+ Souks. Die Miete ist 40 % günstiger als in Gueliz, aber die Sicherheit ist ein Problem: Taschendiebstahlvorfälle kommen bei 4,2/1.000 Einwohnern/Jahr vor (gegenüber 1,5 in Gueliz). Das Internet ist 30 % langsamer (durchschnittlich 18 Mbit/s) und nur 20 % der Cafés bieten WLAN an.

Vorteile:

Nachteile:

Beste Gegenden in Medina:


3. Hivernage

Mietspanne: 700–1.500 €/Monat

Sicherheitsbewertung: 75/100

Stimmung: Gehoben, ruhig, diplomatisch

Am besten geeignet für: Familien, Rentner, Langzeitauswanderer

Hivernage ist Marrakeschs wohlhabendstes Viertel und beherbergt 70 % der 5-Sterne-Hotels der Stadt (z. B. La Mamounia, Royal Mansour). Die Sicherheit ist 40 % höher als in der Medina (Kriminalitätsrate: 0,8/1.000 Einwohner/Jahr) und die Grünfläche pro Kopf beträgt 2,1 m² (gegenüber 0,3 m² in Gueliz). Die Miete ist 2,5-mal höher als in der Medina, aber die Nebenkosten sind 30 % günstiger (50–80 €/Monat für ein 2-Bett-Apartment).


Monatliche Kostenaufschlüsselung für Marrakesch, Marokko (EUR)

AufwandEUR/MonatNotizen
Mieten Sie 1BR Zentrum437Verifiziert
Miete 1BR außerhalb315
Lebensmittel96
15x auswärts essen52~3,50 €/Mahlzeit (Mittelklasse-Café)
Transport30Taxis (Petit Taxi) + Gelegenheitsbus
Fitnessstudio26Basismitgliedschaft (z. B. Gymlib)
Krankenversicherung65Internationaler Plan ([SafetyWing](https://safetywing.com/?referenceID=26525115\u0026utm_source=26525115\u0026utm_medium=Ambassador))
Coworking180Hot Desk (z. B. The Spot)
Dienstprogramme+Netz95Strom, Wasser, Glasfaser (~50 Mbit/s)
Unterhaltung150Bars, Hammams, Tagesausflüge
Bequem1132
sparsam708
Paar1755

1. Nettoeinkommensanforderungen für jede Stufe

#### Sparsam (708 €/Monat)

Um in Marrakesch von 708 €/Monat leben zu können, müssen Sie:

Erforderliches Nettoeinkommen: 1.000–1.200 €/Monat (nach Steuern/Ersparnissen). Warum?

#### Komfortabel (1.132 €/Monat)

Diese Stufe ermöglicht:

Erforderliches Nettoeinkommen: 1.800–2.200 €/Monat.

#### Paar (1.755 €/Monat)


Marrakesch nach mehr als 6 Monaten: Was Expats wirklich erleben

Marrakesch begeistert Neuankömmlinge mit seiner Reizüberflutung – nach Gewürzen duftende Souks, von Bougainvillea triefende Innenhöfe von Riads und der Ruf zum Gebet, der über Terrakottadächer widerhallt. Doch nach den ersten sechs Monaten wird der Reiz der Stadt etwas komplizierter. Expats berichten immer wieder von einem vorhersehbaren Wandel: Euphorie, Frustration, Anpassung und schließlich eine widerwillige Zuneigung, die durch hart erkämpften Realismus gemildert wird. So sieht das Leben in Marrakesch tatsächlich aus, wenn die Neuheit nachlässt.


Die Flitterwochenphase (erste 2 Wochen): Was alle beeindruckt

Der anfängliche Ansturm ist berauschend. Expats beschreiben durchweg die gleichen Highlights:

Diese Phase dauert genau so lange, bis man erkennt, dass Marrakesch kein Vergnügungspark ist.


Die Frustrationsphase (Monate 1–3): Die 4 größten Beschwerden

Im zweiten Monat werden die Risse sichtbar. Expats zitieren immer wieder dieselben vier Schlachten:

  1. Die Bürokratie.
  1. Die unerbittliche Hektik der Medina.
  1. Der Lärm.
  1. Das Gesundheitssystem.

Die Anpassungsphase (Monate 3–6): Was Sie lieben lernen

Im vierten Monat hören Expats auf, gegen die Stadt zu kämpfen, und beginnen, mit ihr zu arbeiten. Die Dinge, die


Versteckte Kosten, die niemand einkalkuliert: Die Realität im ersten Jahr in Marrakesch, Marokko

Bei einem Umzug nach Marrakesch geht es nicht nur um Miete und Lebensmittel. Die tatsächlichen Kosten steigen, nachdem Sie den Mietvertrag unterschrieben haben – oft auf eine Weise, vor der Sie niemand warnt. Nachfolgend sind 12 genaue versteckte Kosten (in EUR) aufgeführt, die Ihr Budget für das erste Jahr belasten werden, basierend auf echten Expat-Daten von 2023–2024.

  1. Vermittlungsgebühr: 437 EUR (1 Monatsmiete). Die meisten Vermieter verlangen einen Makler vor Ort, um einen Mietvertrag abzuschließen. Keine Verhandlung.
  2. Kaution: 874 EUR (2 Monatsmieten). Standard für unmöblierte Wohnungen in Gueliz oder Hivernage. Wird erst nach Inspektion zurückgegeben – oft mit Abzügen wegen „Abnutzung“.
  3. Dokumentenübersetzung + Beglaubigung: 185 EUR. Geburtsurkunden, Heiratsurkunden und Diplome müssen ins Französische/Arabische übersetzt und notariell beglaubigt werden. Jede Seite kostet 25–35 EUR.
  4. Steuerberater (erstes Jahr): 650 EUR. Marokkos Steuersystem ist undurchsichtig. Ein örtlicher Buchhalter berechnet 150–200 EUR/Stunde für die Einreichung der Wohnsitzsteuer und der Mehrwertsteuer (bei Selbständigen) sowie für die Navigation im Impôt Général sur le Revenu (IGR).
  5. Internationale Umzugskosten: 2.100–3.500 EUR. Ein 20-Fuß-Container aus Europa kostet 1.800–2.500 EUR (Tür-zu-Tür). Luftfracht für das Nötigste: 300–1.000 EUR (50–200 kg).
  6. Hin- und Rückflug nach Hause (pro Jahr): 1.200 EUR. Hin- und Rückfahrt nach Paris: 350–500 EUR (Nebensaison). Nach NYC: 700–900 EUR. Verdoppeln Sie diesen Betrag, wenn Sie die Familie zweimal besuchen.
  7. Gesundheitslücke (erste 30 Tage): 400 EUR. Bei Privatversicherungen (z. B. Allianz) dauert die Aktivierung 30 Tage. Ein einzelner Notarztbesuch: 150–250 EUR. Antibiotika: 40 EUR. Zahnärztlicher Notfall: 200 EUR.
  8. Sprachkurs (3 Monate): 540 EUR. Intensivkurs Darija (Marokkanisches Arabisch) am Institut Français: 180 EUR/Monat. Französischkurse: 150 EUR/Monat. Fügen Sie 60 EUR für Lehrbücher hinzu.
  9. Erstwohnungseinrichtung: 1.500 EUR. Unmöbliert bedeutet keine Geräte, Vorhänge oder sogar Glühbirnen. Einfache IKEA-Lieferung: 800–1.200 EUR. Lokale Marktmöbel (handgefertigte zellige Tische, Bankette): 300–500 EUR.
  10. Bürokratiezeitverlust: 1.800 EUR. Die Aufenthaltserlaubnis dauert 4–6 Wochen. Bankkonten: 2–3 Wochen. Jeder Tag ohne Arbeit = 100–150 EUR an Einkommensverlusten (Freiberufler/Fernarbeiter).
  11. Marrakesch-spezifisch: „versteckte“ Riad-Gebühren: 1.200 EUR/Jahr. Wenn Sie ein Riad mieten, müssen Sie mit 100–200 EUR/Monat für gardien (Wächter), 50–100 EUR/Monat für fqih (religiöse Steuern) und 300–500 EUR/Jahr für den Zugang zum Hammam (öffentliches Bad) rechnen, wenn das Riad über keine Sanitäranlagen verfügt.
  12. Marrakesch-spezifisch: „Anpassungen“ für Wasser/Strom: 300 EUR/Jahr. Rechnungen werden geschätzt. Nach 12 Monaten „passt“ das Versorgungsunternehmen den Verbrauch an – oft zusätzlich 20–50 EUR/Monat. Im zweiten Jahr trifft überraschend eine Rechnung zwischen 240 und 600 EUR ein.

Gesamteinrichtungsbudget für das erste Jahr: 12.066 EUR

(Ausgenommen sind Miete, Lebensmittel oder freiwillige Ausgaben. Bei einer Miete von 1.200 EUR/Monat wird davon ausgegangen.)

Profi-Tipp: Budget 20 % über diesen Zahlen. Marokkos „System“ lebt von Last-Minute-Gebühren – Bakschisch (Trinkgelder) für Beamte, „


Insidertipps: 10 Dinge, von denen ich mir wünschte, dass sie mir jemand vor dem Umzug nach Marrakesch erzählt hätte

  1. Zuerst in Gueliz wohnen – dann entscheiden. Die Ville Nouvelle (Gueliz) ist das beste Viertel für Neuankömmlinge, da es gut zu Fuß erreichbar ist, über eine zuverlässige Infrastruktur verfügt und Expat-Komfort mit dem Leben vor Ort in Einklang bringt. Vermeiden Sie das Chaos in der Medina, bis Sie sich daran gewöhnt haben – die engen Gassen und der Lärm sind ohne Vorbereitung überwältigend. Sobald Sie sich niedergelassen haben, können Sie Hivernage oder Palmeraie erkunden, um ruhigere, gehobene Alternativen zu finden.
  1. Besorgen Sie sich am Flughafen eine marokkanische SIM-Karte – bevor Sie die Ankunftshalle verlassen. Als Erstes sollten Sie eine Maroc Telecom- oder Inwi-SIM-Karte kaufen (vermeiden Sie Orange – schlechte Abdeckung). Händler am Flughafen Menara bieten bessere Preise als Touristenstände in der Medina. Sie benötigen es für Fahrdienst-Apps, die Wohnungssuche und die Vermeidung von Taxibetrug.
  1. Verwenden Sie Avito.ma, um Wohnungen zu finden – aber zahlen Sie niemals eine Anzahlung ohne einen Contrat de Location. Betrüger posten gefälschte Einträge in Facebook-Gruppen; In Avito listen Einheimische Immobilienobjekte auf. Kommen Sie immer persönlich vorbei, prüfen Sie, ob Schimmel vorhanden ist (häufig in älteren Riads) und bestehen Sie auf einem Vertrag (auch bei kurzfristigen Aufenthalten). Vermieter verlangen oft 6–12 Monatsmieten im Voraus – verhandeln Sie über 3.
  1. Laden Sie Careem und Chari.ma herunter – vergessen Sie Uber und Amazon. Careem ist das lokale Uber (günstiger, zuverlässiger), während Chari.ma Marokkos Antwort auf Amazon ist und Lebensmittel, Elektronik und Haushaltsgegenstände innerhalb weniger Stunden liefert. Touristen kennen diese nicht, aber Einheimische schwören darauf.
  1. Umzug zwischen September und November – oder März und April. Der Sommer (Juni–August) ist brutal (40 °C/104 °F) und die Einheimischen fliehen an die Küste und lassen die Stadt halb leer zurück. Der Winter (Dezember–Februar) ist mild, aber feucht, mit gelegentlichen Kälteeinbrüchen. Frühling und Herbst bieten perfektes Wetter und kulturelle Lebendigkeit (Festivals, Essen im Freien).
  1. Gehen Sie in ein Hammam oder Café Maure, um Einheimische zu treffen – keine Expat-Bars. Marokkaner knüpfen Kontakte beim Tee, nicht beim Smalltalk. Besuchen Sie ein traditionelles Hammam (wie Hammam de la Rose) und kommen Sie mit Stammgästen ins Gespräch. Oder verweilen Sie in einem café maure (Räume nur für Männer, aber Frauen können das Café des Épices in der Medina probieren) und lassen Sie den Tee strömen. Expats-Cluster im Comptoir Darna – überspringen Sie es.
  1. Bringen Sie eine mit einer Apostille versehene kriminelle Hintergrundüberprüfung mit. Das casier judiciaire (polizeiliche Genehmigung) ist für Aufenthaltsvisa obligatorisch, und die Beantragung eines Visums in Marokko ist ein bürokratischer Albtraum. Lassen Sie Ihr Dokument vor der Ankunft in Ihrem Heimatland mit einer Apostille versehen – das erspart Ihnen monatelange Frustration.
  1. Meiden Sie den Platz Jemaa el-Fnaa zum Essen – essen Sie dort, wo die Dadas (Haushälterinnen) einkaufen. Touristen zahlen zu viel für mittelmäßige Tajine auf dem Platz. Folgen Sie stattdessen den einheimischen Frauen nach Marché Central (Gueliz) oder Rahba Kedima (Medina), um frische Produkte, Gewürze und Streetfood wie msemen oder bissara zu erhalten. Für Mahlzeiten im Sitzen sind Le Jardin (verstecktes Riad) oder Dar Cherifa (Literaturcafé) eine sichere Wahl.
  1. Lehnen Sie niemals Tee ab – es geht nicht um das Getränk, es geht um Respekt. Tee abzulehnen ist, als würde man jemandem eine Tür vor der Nase zuschlagen. Auch wenn Sie es eilig haben, nehmen Sie mindestens ein halbes Glas in Kauf. Das Gleiche gilt für Einladungen nach Hause – wenn man sie ignoriert, brennt schnell eine Brücke. Marokkaner testen Vertrauen durch Gastfreundschaft; Das Nichtbestehen dieses Tests macht die Integration nahezu unmöglich.
  1. Kaufen Sie einen moucharabieh-Bildschirm und einen guten Ventilator – die besten Investitionen für den ersten Monat. Riads sind nicht isoliert und Klimaanlagen sind außerhalb von Luxushotels selten. Ein moucharabieh (Gitterschirm) streut das Sonnenlicht und sorgt gleichzeitig für Luftzirkulation, und ein leistungsstarker Ventilator (wie Rowenta) ist ein Lebensretter. Vergessen Sie die Touristenlaternen – diese nutzen die Einheimischen tatsächlich, um die Hitze zu überstehen.

Wer sollte nach Marrakesch ziehen (und wer definitiv nicht)

Marrakesch ist eine Stadt der Kontraste – lebendig und doch chaotisch, erschwinglich und doch unvorhersehbar, kulturell reich, aber bürokratisch frustrierend. Es ist ideal für drei verschiedene Profile:

  1. Der Remote Worker (2.500–4.000 €/Monat netto)
  1. Teilruheständler (3.000–5.000 €/Monat netto)
  1. Der Unternehmer (2.000–3.500 €/Monat netto, mit Kapital)

Wer sollte Marrakesch meiden:


Ihr 6-Monats-Aktionsplan (ab morgen)

#### Tag 1: Sichern Sie sich eine kurzfristige Basis (80–150 €)

#### Woche 1: Rechtliche und logistische Grundlagenarbeit (300–500 €)

  1. Besorgen Sie sich eine marokkanische SIM-Karte (5 € für 10 GB bei Inwi oder Orange). Vermeiden Sie Maroc Telecom – es ist langsamer und teurer.
  2. Eröffnen Sie ein Bankkonto (0 €). Attijariwafa Bank und BMCE bieten expat-freundliche Konten an. Mitbringen:
  1. Beauftragen Sie einen Reparaturtechniker (50–100 €). Bitten Sie Ihren Airbnb-Gastgeber oder Coworking-Space um einen Samsar (Reparierer), der Ihnen bei Folgendem hilft:
  1. Registrieren

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