**Pechino-Lebenshaltungskosten 2026: Der komplette echte Leitfaden für Expats und digitale Nomaden**
Fazit: Pechino bleibt auch im Jahr 2026 eine der erschwinglichsten Großstädte Asiens für Expats und digitale Nomaden, mit einer Ein-Zimmer-Wohnung für 907 €/Monat in zentralen Bezirken, Streetfood-Mahlzeiten für 3,80 € und Monatskarten für den öffentlichen Nahverkehr für 50 €. Ein komfortabler Lebensstil – einschließlich Mitgliedschaft im Fitnessstudio (41 €), Lebensmitteln (200 €) und Highspeed-Internet (160 Mbit/s) – kostet 1.500–2.000 €/Monat, während Sicherheit (75/100) und Infrastruktur weitaus teureren Hubs Konkurrenz machen. Urteil: Wenn Sie mehr als 2.500 €/Monat verdienen, bietet Pechino ein erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis – erwarten Sie nur nicht an jeder Ecke westliche Annehmlichkeiten.
**Was die meisten Expat-Guides über Pechino falsch machen**
**Die meisten Reiseführer behaupten, Pechino sei „billig“, aber die wahre Geschichte ist, dass es *selektiv* teuer ist – wo man für 3,80 € eine dampfende Schüssel *zhajiangmian* an einem Straßenstand kauft, ein Café Latte im westlichen Stil aber immer noch 2,68 € kostet, fast 70 % des Preises in Berlin. Der 74/100-Lebenshaltungskostenwert der Stadt (Numbeo, 2026) bestätigt dies unter Shanghai (78) und Singapur (85), doch Expats, die davon ausgehen, dass „China = Schnäppchen“ ist, stoßen oft auf versteckte Kosten: eine Lebensmittelrechnung von 200 €/Monat für importierten Käse oder Bio-Produkte oder eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio 41 €/Monat**, die halb so viel kostet wie ein Boutique-Studio in Sanlitun, aber ohne englischsprachige Trainer. Die Trennung? Reiseführer konzentrieren sich auf *Nominalpreise* (eine Fahrt mit der U-Bahn von **0,30 €), während sie *Opportunitätskosten* außer Acht lassen – etwa die 45 Minuten, die man einspart, wenn man einen Didi (Chinas Uber) für 5€ nimmt, anstatt sich durch die Menschenmassen der U-Bahn zur Hauptverkehrszeit zu bewegen.
Der zweite Mythos besagt, dass Pechino „nur eine weitere Megastadt“ ist. In Wirklichkeit verschleiern die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit von 160 Mbit/s (schneller als 90 % der europäischen Hauptstädte) und die Sicherheitsbewertung von 75/100 eine tiefere Wahrheit: Pechino belohnt diejenigen, die sich anpassen, bestraft aber diejenigen, die sich wehren. Die meisten Expats kommen mit der Erwartung nahtloser digitaler Zahlungen an, stellen dann aber fest, dass 30 % der lokalen Verkäufer immer noch Bargeld bevorzugen – insbesondere in *Hutongs* (traditionelle Gassen), wo WeChat Pay nicht universell ist. Mittlerweile preisen Reiseführer die Miete von 907 €/Monat für eine zentral gelegene Wohnung an, erwähnen aber selten, dass 60 % der Angebote in Chaoyang (dem Expat-Hub) über *zhongjie* (Agenten) vermittelt werden, die eine Monatsmiete als Gebühr verlangen, oder dass Vermieter für Ausländer oft 3–6 Monatsmieten im Voraus verlangen. Das Ergebnis? 3.600–5.400 € anfängliche Wohnkosten, bevor Sie überhaupt auspacken.
Dann gibt es noch die Illusion der „Work-Life-Balance“. Pechinos 50 °C-Sommerhöchsttemperaturen (ja, *fünfzig*) und −15 °C-Wintertiefsttemperaturen sind nicht nur wetterbedingt, sondern auch Einschränkungen des Lebensstils. Die meisten Ratgeber beschönigen die 300+ Tage/Jahr „ungesunder“ Luftqualität (AQI \u003e100), die Expats dazu zwingt, in Luftreiniger für 200–500 € oder 100 €/Monat Co-Working-Spaces mit gefilterter Luft (wie *The Hive* in Sanlitun) zu investieren. Sogar der ÖPNV-Pass 50 €/Monat hat einen Haken: Während er unbegrenzte U-Bahn-Fahrten abdeckt, summieren sich Didi-Fahrten (jeweils 5–15 €) schnell, wenn die Temperaturen das Gehen unerträglich machen. Die tatsächlichen Lebenshaltungskosten betragen hier nicht nur Euro, sondern *Energie*. Eine Umfrage unter 1.200 Expats im Jahr 2025 ergab, dass 42 % innerhalb von 18 Monaten abgereist sind, nicht aus Geldgründen, sondern weil das unerbittliche Tempo der Stadt (12-Stunden-Arbeitstage, *guanxi*-Networking am Wochenende) sie zermürbt hat.
Schließlich unterschätzen Reiseführer Pechinos *Dualität*: eine Stadt, in der man für 2,68 € einen Starbucks-Latte-Nachahmung bekommt, aber für 15 € ein mit einem Michelin-Stern ausgezeichnetes Peking-Entenfest im *Da Dong*. Die Expat-Blase in Sanlitun und Liangmaqiao ist eine Illusion von 3.000 €/Monat – wo Brunch 20 € kostet, Coworking Spaces 250 €/Monat verlangen und Englisch die Standardsprache ist. Wenn Sie diesen Radius verlassen, erhalten Sie 500 €/Monat für ein *Siheyuan* (Hofhaus) in Dongcheng, 1,50 € *Jianbing* (Crêpes) am Straßenrand und 0,50€ Busfahrten zur Arbeit. Der Schlüssel zum Erfolg in Pechino liegt nicht in der Budgetierung, sondern in *strategischen Ausgaben*. Überspringen Sie den 10 € Avocado-Toast bei *Great Leap Brewing* und essen Sie auf dem *Xi’erqi* Nachtmarkt (wo 5 € eine komplette Mahlzeit kaufen). Vermeiden Sie das 41 €/Monat-Fitnessstudio und trainieren Sie im *Temple of Heaven Park* (kostenlos, Einheimische üben im Morgengrauen Tai Chi). Die meisten Reiseführer übersehen Folgendes: **Bei der Erschwinglichkeit von Pechino geht es nicht um niedrige Preise, sondern um den hohen *Wert*.**
**Die versteckten Kosten, über die niemand spricht**
**Kostenaufschlüsselung: Das vollständige Bild des Lebens in Peking, China**
Die Kostenstruktur Pekings spiegelt seinen Status als globale Megastadt mit einer dualen Wirtschaft wider: Hochwertige internationale Dienstleistungen bestehen neben stark lokalisierten, kosteneffizienten Alternativen. Der Numbeo Cost of Living Index (2024) bewertet Peking mit 74/100 (wobei 100 = New York City) und liegt zwischen Madrid (72) und Berlin (76). Allerdings schwankt die Kaufkraft stark je nach Einkommensquelle – Einheimische nutzen inländische Lieferketten, während Expats mit höheren Preisen für importierte Waren konfrontiert werden. Nachfolgend finden Sie eine detaillierte Aufschlüsselung der Ausgaben, Treiber der Kostenschwankungen und der vergleichenden Kaufkraft.
**1. Wohnen: Die dominierenden Ausgaben (30-50 % des Budgets)**
Der Mietmarkt in Peking ist 30-50 % günstiger als in westeuropäischen Hauptstädten, bleibt aber der größte Haushaltsposten. Eine Ein-Zimmer-Wohnung im Stadtzentrum kostet durchschnittlich 907 €/Monat, während die gleiche Einheit in Paris (1.500 €) oder London (2.200 €) 65-142 % mehr kostet.
#### Wichtige Kostentreiber:
#### Wo Einheimische sparen:
| Stadt | Stadtzentrum mit 1 Schlafzimmer (€) | Nebenkosten (€/Monat) | Preis-Einkommens-Verhältnis |
|---|---|---|---|
| Peking | 907 | 80 | 4,2x |
| Berlin | 1.200 | 250 | 3,8x |
| Paris | 1.500 | 180 | 5,1x |
| London | 2.200 | 200 | 6,3x |
*Quellen: Numbeo (2024), Mercer Cost of Living Survey (2023).*
**2. Essen: Die Kluft zwischen Einheimischen und Expats**
Die Lebensmittelkosten in Peking variieren je nach Konsumgewohnheiten um 300–500 %. Eine lokale Mahlzeit (面条, 饺子) kostet 1,50–3 €, während ein importiertes Steak (25 €) oder Avocado-Toast (12 €) im The Opposite House westliche Preise widerspiegelt.
#### Wichtige Kostentreiber:
#### Wo Einheimische sparen:
| Artikel | Lokaler Preis (€) | Expat-Preis (€) | Westeuropa (€) |
|---|---|---|---|
| Kaffee (Latte) | 1,50 | 2,68 | 3,50 (Berlin) |
| Bier (0,5L, Bar) | 1.
**Vollständige monatliche Kostenaufschlüsselung für Peking, China (EUR)**
| Aufwand | EUR/Monat | Notizen |
|---|---|---|
| Mieten Sie 1BR Zentrum | 907 | Verifiziert (Sanlitun, Dongcheng) |
| Miete 1BR draußen | 653 | (Chaoyang, Haidian) |
| Lebensmittel | 200 | Lokale Märkte, importiert begrenzt |
| 15x auswärts essen | 57 | 3,80/Mahlzeit (örtliche Kantinen) |
| Transport | 50 | U-Bahn, gelegentliches Taxi |
| Fitnessstudio | 41 | Grundkette (z. B. Will’s) |
| Krankenversicherung | 65 | Lokaler Plan (Expat-Pläne 2-3x) |
| Coworking | 180 | WeWork-Äquivalent |
| Dienstprogramme+Netz | 95 | Strom, Wasser, 100 Mbit/s |
| Unterhaltung | 150 | Bars, Veranstaltungen, VPN |
| Bequem | 1745 | Zentrum, gelegentliche Reisen |
| sparsam | 1214 | Draußen, minimales Auswärtsessen |
| Paar | 2705 | 2BR-Zentrum, geteilte Kosten |
**1. Erforderliches Nettoeinkommen für jede Stufe**
Pekings Kostenstruktur belohnt Skala. Ein sparsamer Lebensstil (1.214 €/Monat) erfordert 1.500–1.600 € netto nach Steuern und Pflichtbeiträgen (chinesische Einkommenssteuer + Sozialversicherung). Warum? Arbeitgeber ziehen in der Regel 10–15 % für die Sozialversicherung (Rente, Krankenversicherung, Arbeitslosigkeit) und 3–45 % progressive Einkommensteuer ab (effektiver Steuersatz ~15 % für 2.000 €/Monat brutto). Freiberufler zahlen 35 % Steuer auf Einnahmen über 12.000 €/Jahr, plus 12 % Mehrwertsteuer bei lokaler Rechnungsstellung.
Für einen komfortablen Lebensstil (1.745 €/Monat) sollten Sie 2.200–2.400 € netto anstreben. Dies macht Folgendes aus:
Ein Paar (2.705 €/Monat) benötigt zusammen 3.500–4.000 € netto. Geteilte Ausgaben (Miete, Nebenkosten, Lebensmittel) reduzieren die Kosten pro Person um ~20 %, aber Doppelvisa, eine höhere Gesundheitsversorgung und geselliges Beisammensein (Restaurantbesuche, Veranstaltungen) treiben die Gesamtkosten in die Höhe.
**2. Peking vs. Mailand: Vergleich der Lifestyle-Kosten**
Der entsprechende komfortable Lebensstil in Mailand (1.745 € in Peking) kostet 2.800–3.200 €/Monat. Aufschlüsselung:
Ersparnisse: Peking ist bei gleicher Lebensqualität 37–45 % günstiger. Bei Expats, die Chinas günstige Dienstleistungen (Massagen, Schneider, Inlandsreisen) und subventionierte öffentliche Verkehrsmittel nutzen, vergrößert sich die Kluft.
**3. Peking vs. Amsterdam: Lifestyle-Kostenvergleich**
Amsterdams komfortables Äquivalent (1.745 € in Peking) kostet 3.500–4.000 €/Monat. Aufschlüsselung:
Ersparnisse: Peking ist 50–56 % günstiger. Am deutlichsten ist der Unterschied bei Wohnen (Amsterdams 1-Zimmer-Wohnungen kosten 2,2x mehr) und Essen (Amsterdam 40 €/Mahlzeit vs. Peking 3,80 €). Expats in Peking können sich Luxusgüter leisten (wöchentliche Massagen, häufiges Reisen), die in Amsterdam mit dem gleichen Budget undenkbar wären.
**4. Drei Ausgaben, die Expats im ersten Monat überraschen**
#### A. Krankenversicherungsaufkleber Shock
-
Pechino aus der Sicht von Expats: Was Ihnen niemand vor dem Umzug sagt
**Die Flitterwochenphase (erste 2 Wochen): Was alle beeindruckt**
Expats berichten immer wieder, dass ihre ersten zwei Wochen in Pechino (Peking) eine Reizüberflutung seien – im besten Sinne. Die schiere Größe der Stadt ist atemberaubend: die imperiale Pracht der Verbotenen Stadt, die futuristische Skyline des Geschäftsviertels und die neonbeleuchteten Hutongs bei Nacht. Das Essen ist sofort ein Highlight: Jianbing (herzhafte Crêpes) am Straßenrand für 5 RMB, handgezogene Nudeln für 20 RMB pro Schüssel und ein Hotpot, der nur einen Bruchteil dessen kostet, was man in westlichen Städten kostet. Öffentliche Verkehrsmittel, insbesondere die U-Bahn, werden allgemein gelobt: sauber, effizient und billiger als eine Tasse Kaffee (3 RMB pro Fahrt). Viele kommen mit der Erwartung eines Chaos an und verlassen die Stadt – zumindest zunächst – verblüfft darüber, wie reibungslos die Stadt funktioniert.
**Die Frustrationsphase (Monat 1-3): Die 4 größten Beschwerden**
Im zweiten Monat beginnen sich die Risse zu zeigen. Expats berichten immer wieder von vier Hauptproblemen:
Der AQI ist nicht nur „hoch“ – er ist eine tägliche Verhandlung. An „guten“ Tagen (AQI 100-150) scherzen Expats über „Lichtverschmutzung“. An schlechten Tagen (AQI 300+) wird Bewegung im Freien zum Gesundheitsrisiko. Schulen streichen die Ferien und Eltern investieren in Luftreiniger, die so viel kosten wie ein Gebrauchtwagen. Ein Expat beschrieb, dass er die AQI-App häufiger checkte als seine E-Mails.
Ein Bankkonto eröffnen – Wise funktioniert in über 80 Ländern ohne monatliche Gebühren? Bringen Sie Ihren Reisepass, Ihre Arbeitserlaubnis, Ihren Mietvertrag, die Gewerbelizenz Ihres Arbeitgebers und eine Blutprobe (bildlich gesprochen) mit. Anmeldung bei der Polizei? Rechnen Sie mit einem dreimaligen Besuch, da die ersten beiden Angestellten „nicht autorisiert“ waren. Expats erzählen, dass sie wegen fehlender Stempel oder falscher Formulare stundenlang im Kreis herumgeschickt wurden – nur um dann zu hören: *„Sie hätten es wissen müssen.“*
Sichtbar fremd zu sein bedeutet, 20–50 % mehr für Taxis, Miete und sogar Obst auf dem Markt zu zahlen. Aber die wahren Kosten sind psychologischer Natur: Expats beschreiben die Erschöpfung, täglich angestarrt, ohne Zustimmung fotografiert oder ihnen die gleichen drei Fragen gestellt zu werden (* „Woher kommen Sie? Können Sie Essstäbchen benutzen? Magst du China?“*). Ein Lehrer erzählte, wie ein Schüler vor der Klasse fragte: „Lehrer, warum ist Ihre Nase so groß?“*.
Google, WhatsApp, Instagram und Gmail funktionieren nicht ohne VPN. Aber selbst mit einem solchen Gerät sind die Geschwindigkeiten eisig und die Verbindungen werden während eines Zoom-Anrufs unterbrochen. Expats berichten, dass sie Stunden damit verbringen, technische Probleme zu beheben, die es anderswo nicht gäbe. Ein Berater beschrieb ein Kundentreffen, bei dem die gesamte Präsentation fehlschlug, weil die Firewall des Unternehmens die auf Google Drive gehosteten Folien blockierte.
**Die Anpassungsphase (Monat 3-6): Was Sie lieben lernen**
Im sechsten Monat beginnt die Stadt einen Sinn zu ergeben. Expats berichten immer wieder von drei Perspektivwechseln:
Die Lebensmittellieferung erfolgt innerhalb von 20 Minuten rund um die Uhr. Benötigen Sie eine SIM-Karte? Es ist am Flughafen. Ein Schneider? 50 RMB für Änderungen am selben Tag. Expats beschreiben den Moment, in dem ihnen klar wird, dass sie nie wieder 48 Stunden auf Amazon Prime warten werden. Ein Elternteil wunderte sich darüber, wie die Schule ihres Kindes einen Last-Minute-Ausflug mit 100-prozentiger Anwesenheit organisieren konnte – denn jeder Elternteil hat eine WeChat-Gruppe und eine Bike-Sharing-App.
Haben Sie Ihr Portemonnaie verloren? Jemand wird Sie verfolgen, um es zurückzugeben. Haben Sie Ihr Telefon im Taxi vergessen? Der Fahrer ruft Ihren chinesischen Kollegen an, um einen Abholtermin zu vereinbaren. Expats erzählen Geschichten von Fremden, die eingriffen, um bei Wegbeschreibungen, Übersetzungen oder sogar bei medizinischen Notfällen zu helfen. Die Kriminalitätsrate ist so niedrig, dass viele aufhören, ihre Fahrräder abzuschließen.
Pechinos Expat-Community ist eng verbunden, aber die wahre Magie findet in den „dritten Räumen“ statt – den Kneipen in Sanlitun, den Badmintonclubs in Chaoyang, den WeChat-Gruppen zum Wandern, zum Sprachaustausch oder sogar für Nischenhobbys wie Wettkampf-Mahjong. Expats berichten immer wieder, dass diese Gemeinschaften zu Lebensadern werden und sowohl praktische Ratschläge als auch emotionale Unterstützung bieten.
**Die 4 Dinge, die Expats immer wieder loben (mit Einzelheiten)**
Es geht nicht nur um Knödel und Pekingente. Expats schwärmen von:
Versteckte Kosten, die niemand einkalkuliert: Die Realität im ersten Jahr in Peking
Der Umzug nach Peking ist mit einer langen Liste an zu erwartenden Kosten verbunden – Miete, Nebenkosten, Lebensmittel –, aber der eigentliche finanzielle Schock kommt im ersten Jahr, wenn versteckte Kosten die Ersparnisse schneller als erwartet aufzehren. Nachfolgend sind 12 spezifische, oft übersehene Ausgaben aufgeführt, mit genauen EUR-Beträgen basierend auf Daten für 2024 für einen einzelnen Berufstätigen, der in die Stadt umzieht.
Gesamteinrichtungsbudget für das erste Jahr: 14.171 EUR
Diese Kosten setzen einen Lebensstil der mittleren Preisklasse voraus (z. B. die Anmietung einer Wohnung 900 EUR/Monat in Chaoyang oder Dongcheng). Bei Luxusunterkünften oder mit Familien addieren Sie 30–50 % zur Gesamtsumme. Planen Sie entsprechend – die versteckten Kosten Pekings sind ebenso unerbittlich wie der Smog.
Insidertipps: 10 Dinge, von denen ich mir wünschte, dass sie mir jemand vor dem Umzug nach Peking erzählt hätte
Sanlitun ist das Zentrum für Auswanderer – gut zu Fuß erreichbar, voller internationaler Bars und Cafés und in der Nähe von Botschaften, was die Visumserleichterung erleichtert. Wenn Sie jedoch tiefer eintauchen möchten, bieten die Hutongs von Dongcheng (wie Gulou oder Nanluoguxiang) Geschichte, lokales Leben und bessere Mandarin-Übungen – erwarten Sie nur kleinere Wohnungen und weniger englische Zeichen. Vermeiden Sie die weit entfernten Vororte von Chaoyang, es sei denn, Sie pendeln gerne stundenlang.
Umgehen Sie die Touristenstände – gehen Sie direkt zu den China Mobile/Unicom-Schaltern im Terminal 3 (rund um die Uhr geöffnet) und kaufen Sie eine lokale SIM-Karte mit Daten. Sie benötigen es, um sich bei WeChat Pay und Didi (Chinas Uber) zu registrieren und sogar QR-Codes für Fahrradverleihe zu scannen. Ohne sie sind Sie gestrandet; Damit sind Sie in 10 Minuten einsatzbereit.
Betrüger gedeihen in WeChat-Gruppen von Expats und bieten Angebote an, die „zu schön um wahr zu sein“ sind. Verwenden Sie stattdessen *Ziroom* (für möblierte, kurzfristige Mietverträge) oder *Lianjia* (für langfristige, durch einen Makler unterstützte Mietverträge). Kommen Sie immer persönlich vorbei – überweisen Sie niemals Geld im Voraus – und bestehen Sie auf einer *Fapiao* (offizielle Quittung) für die Nebenkosten. Vermieter erhöhen oft die Preise für Ausländer, also feilschen Sie hart.
Vergessen Sie Google Maps – *Meituan* ist Ihre Lebensader für Lebensmittellieferungen, Lebensmittelbestellungen und sogar Fahrradreparaturen. *Dianping* (Chinas Yelp) bewertet jedes Restaurant, jede Bar und jeden Massagesalon mit ehrlichen Bewertungen von Einheimischen (Filter nach „Peking“ und „Highscore“). Gemeinsam bewahren sie Sie vor überteuerten Touristenfallen und helfen Ihnen dabei, versteckte Schätze wie die gebratene Ente von *Da Dong* oder die handgezogenen Nudeln von *Zhang Mama* zu finden.
Die Sommer in Peking sind brutal (40 °C/104 °F mit Smog) und die Winter sind sibirisch (–10 °C/14 °F mit kohlebeheizter Luft). Ende August/Anfang September ist das Wetter mild und Sie vermeiden den *chunyun* (Reiseansturm zum Frühlingsfest) und den Wohnungsmangel nach den Ferien. Schlimmste Zeit? Januar – wegen des chinesischen Neujahrs wird alles geschlossen und die Vermieter verschwinden.
Auswanderer tummeln sich in Bars; Einheimische verbinden sich über Aktivitäten. Melden Sie sich für *wǔshù* an der *Beijing Martial Arts School* an (günstig, gesellig und ideal zum Sprachtraining) oder finden Sie eine *Mahjong*-Gruppe über *Douban* (Chinas Reddit). Vermeiden Sie „Sprachaustausch“-Treffen – es handelt sich dabei um kaum verschleierte Dating-Apps. Profi-Tipp: Bringen Sie Baijiu zum Teilen mit; Es ist der schnellste Weg, Vertrauen zu gewinnen.
Für das Arbeitsvisum für China (*Z-Visum*) ist ein notariell beglaubigtes, mit einer Apostille versehenes Diplom Ihres Heimatlandes erforderlich. Ohne sie verschwenden Sie Wochen (und Tausende RMB) mit gefälschten „Beratern“, die Abkürzungen versprechen. Erledigen Sie es *bevor* Sie ankommen – die Bürokratie in Peking bewegt sich in rasantem Tempo und Anfragen in letzter Minute werden Ihre Jobsuche zum Scheitern bringen.
Wangfujings „Skorpion-Spieße“ und „Jahrhunderteier“ sind Spielereien – die Einheimischen essen dort nie. Der Seidenmarkt ist ein Labyrinth überteuerter Nachahmungen, bei denen die Anbieter bei dem Zehnfachen des tatsächlichen Preises beginnen. Für authentische Snacks besuchen Sie nachts die *Ghost Street* (Guijie). Für Seide gehen Sie zum *Yaxiu-Markt* (hart feilschen). Vorteil: Wenn ein Lokal eine englische Speisekarte hat, dann ist es für Touristen.
Abnehmender Tee in einem
**Wer sollte nach Pechino ziehen (und wer definitiv nicht)**
Ziehen Sie nach Pechino, wenn Sie:
Vermeiden Sie Pechino, wenn:
**Ihr 6-Monats-Aktionsplan (ab morgen)**
Tag 1: Sichern Sie sich das Wesentliche (500 €)
Woche 1: Visum und Papierkram (1.200 €)
Monat 1: Wohnen und Verkehr (3.500 €)
Monat 2: Gesundheitswesen und Networking (1.000 €)
Monat 3: Tauchen Sie tief in die Stadt ein (800 €)
Monat 6: Sie haben sich eingelebt
