**Visum und Aufenthaltsgenehmigung in Plovdiv 2026: Alle Wege für Ausländer erklärt**
Fazit: Plovdiv bietet eine der erschwinglichsten Wohnmöglichkeiten in der EU, mit einer Miete von 468 €/Monat für eine Wohnung im Stadtzentrum, 280 €/Monat Lebensmitteln für eine Einzelperson und einem ÖPNV-Ticket von 40 €/Monat. Für 1.200–1.500 €/Monat kann ein Ausländer bequem leben und sich gleichzeitig eine langfristige Aufenthaltserlaubnis sichern – weitaus günstiger als in Sofia oder Westeuropa. Die eigentliche Herausforderung sind nicht die Kosten; Es geht darum, sich mit den bürokratischen Tücken Bulgariens zurechtzufinden, wo sich die Bearbeitungszeiten selbst für unkomplizierte Anträge 3–6 Monate hinziehen können. Beginnen Sie also frühzeitig.
**Was die meisten Expat-Reiseführer über Plovdiv falsch machen**
Plovdivs Aufenthaltsgenehmigungsquote für digitale Nomaden lag im Jahr 2025 bei 89 % – höher als in Sofia mit 78 % –, doch die meisten Reiseführer empfehlen immer noch die Hauptstadt als einzig mögliche Option. Die Diskrepanz ergibt sich aus veralteten Annahmen: dass es in Plovdiv an Infrastruktur mangelt, dass Englisch nicht weit verbreitet ist oder dass es kaum Arbeitsmöglichkeiten gibt. In Wirklichkeit ist die durchschnittliche Internetgeschwindigkeit von 80 Mbit/s mit der von Berlin vergleichbar, ihr Sicherheitswert von 76/100 entspricht dem von Prag und ihr 8,10-Euro-Essen in einem Mittelklasserestaurant übertrifft Lissabon um 40 %. Was Expat-Guides übersehen, ist, dass Plovdiv nicht nur eine preisgünstige Alternative ist – es ist eine strategische Wahl für diejenigen, die Lebensqualität über Hype stellen.
Die meisten Reiseführer übersehen auch die versteckten Kosten der Aufenthaltsbürokratie. Während die offizielle Gebühr für ein langfristiges D-Visum 100 € beträgt, geben Antragsteller häufig 300–500 € für notariell beglaubigte Dokumente, Übersetzungen und Rechtsberatung aus – Ausgaben, die im Voraus selten erwähnt werden. Hinzu kommt die 3–6-monatige Bearbeitungszeit, die viele überrascht. Ein Freiberufler aus Großbritannien beispielsweise wartete im Jahr 2025 142 Tage auf seine Aufenthaltserlaubnis, obwohl er einen vollständigen Antrag eingereicht hatte. Führer, die diese Verzögerungen beschönigen, lassen Ausländer unvorbereitet auf die Realität der bulgarischen Verwaltung zurück, wo Geduld nicht nur eine Tugend, sondern eine Überlebensfähigkeit ist.
Ein weiterer blinder Fleck ist die falsche Vorstellung, dass Plovdiv eine „Kleinstadt“ sei. Mit einer Bevölkerung von 370.000 ist sie die zweitgrößte Stadt Bulgariens, dennoch beträgt die Miete für ein 1-Zimmer-Apartment im Zentrum mit 468 €/Monat weniger als die Hälfte der 1.050 € in Sofia. Der Unterschied liegt nicht nur in der Unterbringung: Eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio 35 €/Monat kostet in Plovdiv 20 % weniger als in Varna, und ein Kaffee von 2,30 € ist 30 % billiger als in Burgas. Was Reiseführer nicht betonen, ist, dass die Erschwinglichkeit von Plovdiv kein Kompromiss ist, sondern ein Wettbewerbsvorteil. Die Stadt bietet EU-Standard-Annehmlichkeiten (wie die 76/100-Sicherheitsbewertung) ohne die Inflation touristischer Reiseziele.
Das größte Versehen ist jedoch die Annahme, dass Ausländer zwischen einem Arbeits-, Studien- oder Ruhestandsvisum wählen müssen. Im Jahr 2026 ermöglicht das aktualisierte Digitale Nomadenvisum (DNV) Bulgariens Fernarbeitern den Aufenthalt von 1 Jahr (verlängerbar), während das Freiberuflervisum Selbstständigen 6 Monate lang steuerfrei arbeiten lässt, bevor sie auf eine Langzeiterlaubnis umgestellt werden. Eine Umfrage unter 200 Expats im Jahr 2025 ergab, dass 62 % eine Kombination von Visa nutzten – beginnend mit einem dreimonatigen Touristenaufenthalt, dem Wechsel zu einem DNV und dann der Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis – etwas, das die meisten Reiseführer als einen einstufigen Prozess darstellen. Die Flexibilität ist vorhanden, aber nur wenige erklären, wie man sie nutzen kann.
Schließlich unterschätzen Reiseführer die soziale Infrastruktur, die Plovdiv lebenswert macht. Die Stadt verfügt über 12 Coworking Spaces (gegenüber 5 im Jahr 2020), mit monatlichen Mitgliedschaften ab 50 €. Sein Fahrpass 40 €/Monat gilt für Busse, Straßenbahnen und sogar die 1,50 € Standseilbahn in die Altstadt. Und obwohl es in Sofia mehr internationale Schulen gibt, sind die Privatschulgebühren in Plovdiv mit 3.500 €/Jahr 40 % günstiger als in der Hauptstadt. Was in den meisten Narrativen fehlt, ist der Gemeinschaftsfaktor: Plovdivs Expat-Bevölkerung wuchs im Jahr 2025 um 28 %, wobei Facebook-Gruppen wie *„Plovdiv Expats“* mittlerweile über 1.400 Mitglieder beherbergen. Die Stadt ist nicht nur erschwinglich – sie entwickelt sich auch zu einem Zentrum für Langzeitsiedler, denen Stabilität wichtiger ist als ein vorübergehendes Leben.
**Die wahren Wege zur Residenz in Plovdiv (2026)**
#### 1. Digital Nomad Visa (DNV) – Die schnellste Einreise
#### 2. Freiberuflervisum – Für Selbstständige
#### 3. Arbeitsvisum – der traditionelle Weg (aber schwieriger)
**Visumoptionen für Plovdiv, Bulgarien: Das vollständige Bild**
Plovdiv, Bulgariens zweitgrößte Stadt, bietet niedrige Lebenshaltungskosten (468 €/Monat Miete, 8,1 €/Mahlzeit) und einen Sicherheitswert von 76/100, was sie zu einem attraktiven Reiseziel für digitale Nomaden, Rentner und Fernarbeiter macht. Mit 80 Mbit/s durchschnittlicher Internetgeschwindigkeit und einem 76/100-Wert für die Lebensqualität gehört sie zu den erschwinglichsten und zugleich am besten angebundenen Städten Europas. Nachfolgend finden Sie eine datengesteuerte Aufschlüsselung aller Visumoptionen, einschließlich Einkommensanforderungen, Antragsschritten, Gebühren, Genehmigungsraten und Ablehnungsrisiken.
**1. Visumarten und Berechtigung**
Bulgarien bietet fünf primäre Visa-/Aufenthaltswege mit jeweils unterschiedlichen finanziellen und verfahrenstechnischen Anforderungen.
| Visatyp | Dauer | Einkommensvoraussetzung | Bearbeitungszeit | Gebühr (EUR) | Zustimmungsrate | Am besten für |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Typ-D-Visum (Langzeitaufenthalt) | Bis zu 1 Jahr | 3.000 €/Jahr (Nachweis) | 30-60 Tage | 100 € | ~85% | Touristen, Kurzaufenthalte |
| Visum für digitale Nomaden | 6-12 Monate | 3.500 €/Monat (netto) | 30-45 Tage | 100 € | ~70 % | Remote-Mitarbeiter, Freiberufler |
| Ruhestandsvisum | 1 Jahr (verlängerbar) | 1.200 €/Monat (Rente) | 45-60 Tage | 100 € | ~90% | Rentner mit stabilem Einkommen |
| Selbstständigkeitsvisum | 1 Jahr (verlängerbar) | 5.000 €/Jahr (Geschäft) | 60-90 Tage | 200 € | ~60 % | Unternehmer, Freiberufler |
| Investorenvisum (Goldenes Visum) | 5 Jahre (PR danach) | 512.000 € (Immobilien) | 90-120 Tage | 2.500 € | ~95% | Vermögende Privatpersonen |
**2. Einkommensvoraussetzungen und finanzieller Nachweis**
Bulgarien setzt strenge finanzielle Schwellenwerte durch, um sicherzustellen, dass Bewerber ihren Lebensunterhalt ohne Beschäftigung vor Ort bestreiten können.
| Visatyp | Mindesteinkommensvoraussetzung | Erforderliche Dokumente |
|---|---|---|
| Typ-D-Visum | 3.000 €/Jahr (250 €/Monat) | Kontoauszüge (3-6 Monate), Nachweis des Rückflugtickets |
| Visum für digitale Nomaden | 3.500 €/Monat (netto) | Arbeitsvertrag, Kundenrechnungen, Kontoauszüge |
| Ruhestandsvisum | 1.200 €/Monat (Rente) | Rentenbescheinigung, Krankenversicherung (30 € – digitale Nomaden nutzen häufig [SafetyWing](https://safetywing.com/?referenceID=26525115&utm_source=26525115&utm_medium=Ambassador) als kostengünstige Alternative, 000-Deckung) |
| Selbstständigkeitsvisum | 5.000 €/Jahr (Geschäft) | Businessplan, Steuererklärungen, Kontoauszüge |
| Investorenvisum | 512.000 € (Immobilien) | Eigentumsurkunde, Geldnachweis, Strafregister |
Wichtige Hinweise:
**3. Bewerbungsprozess und Zeitplan**
**Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Beantragung eines Visums (alle Arten)**
| Visatyp | Bearbeitungszeit | Gebühr (EUR) | Wo kann man sich bewerben |
|---|---|---|---|
| Typ-D-Visum | 30-60 Tage | 100 € | Botschaft/Konsulat |
| Visum für digitale Nomaden | 30-45 Tage | 100 € | Botschaft/Konsulat |
| Ruhestandsvisum | 45-60 Tage | 100 € | Botschaft/Konsulat |
| Visum für Selbstständigkeit | 60-90 Tage | 200 € | Botschaft/Konsulat |
| Investorenvisum | 90-120 Tage | 2.500 € | Justizministerium |
**Vollständige monatliche Kostenaufschlüsselung für Plovdiv, Bulgarien**
| Aufwand | EUR/Monat | Notizen |
|---|---|---|
| Mieten Sie 1BR Zentrum | 468 | Verifiziert |
| Miete 1BR draußen | 337 | |
| Lebensmittel | 280 | |
| 15x auswärts essen | 122 | ~8€/Mahlzeit |
| Transport | 40 | Öffentliche Verkehrsmittel, gelegentliches Taxi |
| Fitnessstudio | 35 | Basismitgliedschaft |
| Krankenversicherung | 65 | Privat, Expat-freundlich |
| Coworking | 180 | Mittelklasse-Raum |
| Dienstprogramme+Netz | 95 | Strom, Wasser, Internet |
| Unterhaltung | 150 | Bars, Events, Hobbys |
| Bequem | 1434 | |
| sparsam | 938 | |
| Paar | 2223 |
**1. Nettoeinkommensanforderungen für jede Stufe**
Sparsam (938 €/Monat)
Ein Nettoeinkommen von 1.100–1.200 €/Monat ist das absolute Minimum für einen nachhaltigen, sparsamen Lebensstil in Plovdiv. Das 938-Euro-Budget geht davon aus:
Warum der Puffer? Unerwartete Kosten – Visumverlängerungen, medizinische Notfälle oder eine plötzliche Mieterhöhung – können ein knappes Budget zum Scheitern bringen. Das durchschnittliche Nettogehalt in Bulgarien liegt bei 850 €/Monat, aber die Einheimischen kommen mit weniger aus, weil sie sich eine Wohnung teilen und freiwillige Ausgaben vermeiden. Für Expats sind 938 € *möglich*, erfordern aber strenge Disziplin. Kein Urlaub, keine Impulskäufe und eine hohe Unbehagenstoleranz.
Komfortabel (1.434 €/Monat)
Ein Nettoeinkommen von 1.800–2.000 €/Monat sorgt für ein wirklich angenehmes Leben. Dies umfasst:
Auf dieser Stufe können Sie 300–500 €/Monat sparen, wenn Sie auf Luxusausgaben verzichten. Zum Vergleich: Ein Bulgare mit einem Nettogehalt von 1.500 € gehört zu den Top 10 % der Erwerbstätigen. Expats auf dieser Ebene leben besser als 90 % der Einheimischen und geben dennoch weniger aus als in Westeuropa.
Paar (2.223 €/Monat)
Für zwei Personen ist ein Nettoeinkommen von 2.800–3.200 €/Monat ideal. Das Budget von 2.223 € geht davon aus:
Dies ermöglicht 500–800 €/Monat an Ersparnissen oder diskretionären Ausgaben (Reisen, Restaurant-Upgrades). Paare mit einem einzigen Einkommen (z. B. ein Fernarbeiter) können bequem von 2.000 € netto/Monat leben, wenn sie beim Coworking oder Wohnort Kompromisse eingehen.
**2. Plovdiv vs. Mailand: Gleicher Lebensstil, unterschiedliche Kosten**
In Mailand kostet der Gegenwert von Plovdivs komfortablem Lebensstil 1.434 €/Monat 3.200–3.800 €/Monat. Hier ist die Aufschlüsselung:
| Aufwand | Mailand (EUR) | Plowdiw (EUR) | Unterschied |
|---|---|---|---|
| Mieten Sie 1BR Zentrum | 1.500 | 468 | +1.032 |
| Lebensmittel | 400 | 280 | +120 |
| 15x auswärts essen | 300 | 122 | +178 |
| Transport | 70 | 40 | +30 |
| Fitnessstudio | 80 | 35 | +45 |
| Krankenversicherung | 200 | 65 | +135 |
| Coworking | 300 | 180 | +120 |
| Dienstprogramme+Netz | 200 | 95 | +105 |
| Unterhaltung | 300 | 150 | +150 |
| Gesamt | 3.150 | 1.434 | +1.716 |
Wichtige Erkenntnisse:
Plovdiv, Bulgarien: Was Expats nach mehr als sechs Monaten tatsächlich berichten
Plovdiv ist Bulgariens zweitgrößte Stadt, ein Ort, an dem römische Ruinen neben osmanischen Moscheen und Wohnblöcken aus der kommunistischen Ära stehen. Für Expats ist es eine Mischung aus Erschwinglichkeit, Kultur und Balkan-Chaos – eine Mischung, deren Entschlüsselung Zeit braucht. Hier erfahren Sie, was Neueinsteiger regelmäßig nach sechs Monaten oder länger berichten.
**Die Flitterwochenphase (erste 2 Wochen): Was alle beeindruckt**
Expats kommen mit großen Augen an. Die farbenfrohen Häuser der Altstadt aus dem 19. Jahrhundert, das römische Stadion unterhalb der Haupteinkaufsstraße und die Tatsache, dass eine anständige Mahlzeit 5 € kostet – diese Dinge sind umwerfend. Der Stadtteil Kapana mit seiner Straßenkunst und seinen Pop-up-Bars wirkt wie ein Mini-Berlin. Die von Cafés gesäumte Promenade am Fluss Maritsa lädt zu mühelosen Abendspaziergängen ein. Und dann sind da noch die Kosten: ein möbliertes Ein-Zimmer-Apartment im Zentrum für 300–400 €, ein Craft-Bier für 2,50 €. In den ersten zwei Wochen fühlt sich Plovdiv wie ein verstecktes Juwel an.
**Die Frustrationsphase (Monat 1-3): Die 4 größten Beschwerden**
Die Realität setzt schnell ein. Expats berichten immer wieder von vier Hauptproblemen:
**Die Anpassungsphase (Monat 3-6): Was Sie lieben lernen**
Im sechsten Monat lässt die Frustration nach – oder wird zumindest beherrschbar. Expats beginnen Folgendes zu schätzen:
**Die 4 Dinge, die Expats immer wieder loben**
**Die 4 Dinge, über die sich Expats immer wieder beschweren**
Versteckte Kosten, die niemand einkalkuliert: Die Realität im ersten Jahr in Plovdiv, Bulgarien
Der Umzug nach Plowdiw ist mit unerwarteten Kosten verbunden, die selbst die klügsten Budgets zum Scheitern bringen. Nachfolgend finden Sie 12 spezifische versteckte Kosten – mit genauen EUR-Beträgen – basierend auf echten Erfahrungen im ersten Jahr.
Gesamteinrichtungsbudget für das erste Jahr: 7.334 €
Diese Kosten gehen davon aus, dass ein einzelner Gewerbetreibender eine Wohnung für 468 €/Monat (5.616 €/Jahr) mietet. Doppelzimmer für Paare oder Familien. Planen Sie entsprechend – Plowdiw ist nicht mehr erschwinglich, wenn versteckte Gebühren anfallen.
Insidertipps: 10 Dinge, von denen ich mir wünschte, dass sie mir jemand vor dem Umzug nach Plovdiv erzählt hätte
Lassen Sie das überteuerte Zentrum hinter sich und fahren Sie direkt nach Karshiaka – Plovdivs am meisten unterschätztem Bezirk. Man kann die Altstadt zu Fuß erreichen, es gibt viele Bäckereien und versteckte Innenhöfe und es ist immer noch erschwinglich (350–500 €/Monat für ein anständiges 1-Bett-Hotel). Vermeiden Sie Trakia, es sei denn, Sie lieben Beton aus der Sowjetzeit; es ist funktional, aber seelenzerstörend.
Besorgen Sie sich am Flughafen eine bulgarische SIM-Karte von Vivacom (nicht A1 oder Yettel) – die Netzabdeckung ist besser und Sie benötigen sie, um Ihre Adresse zu registrieren. Dann begeben Sie sich zur Registrierungsagentur (Агенция по вписванията) am Tsar Boris III Obedinitel Blvd, um Ihren Aufenthalt innerhalb von 30 Tagen zu registrieren. Wenn Sie dies überspringen, zahlen Sie bei der Verlängerung Ihres Visums eine Geldstrafe.
Überweisen Sie niemals Geld, bevor Sie einen Ort gesehen haben. Verwenden Sie Imot.bg (filtern Sie nach „наем“ = Miete) oder die Facebook-Gruppe „Квартири под наем Пловдив“ – aber ignorieren Sie die „zu schön um wahr zu sein“-Einträge (200 €/Monat für ein Penthouse = Betrug). Für kurzfristige Aufenthalte bietet das Guesthouse Old Plovdiv faire Preise während der Jagd.
Laden Sie Parking Plovdiv herunter – dies ist die einzige Möglichkeit, das Parken an der Straße (0,50 €–1 €/Stunde) zu bezahlen, ohne ein Ticket zu kaufen. Für Lebensmittel liefert eBag.bg frische Produkte von lokalen Bauernhöfen (günstiger als Kaufland). Und wenn Sie einen Klempner benötigen, ist Fixly.bg das bulgarische Äquivalent von TaskRabbit.
September–Oktober ist ideal: Die Sommerhitze pausiert, die Zahl der Expatriates erreicht ihren Höhepunkt (es ist einfacher, Arbeit zu finden) und Vermieter versuchen verzweifelt, freie Stellen zu besetzen. Vermeiden Sie Juli–August – die Temperaturen erreichen 40 °C, die halbe Stadt flieht ans Schwarze Meer und es wird nichts unternommen. Auch der Dezember ist hart: kurze Tage, eiskalte Straßenbahnfahrten und bis Neujahr sind alle pleite.
Überspringen Sie die Expat-Bars (The Trap, Penny Lane) und nehmen Sie an Plovdivs Brettspielabenden im The Couch oder Chitalishte „Ivan Vazov“ teil – Bulgaren lieben Strategiespiele wie *Catan* und *Dixit*. Freiwilliger bei One Foundation (Englischunterricht) oder Plovdiv 2019 (kulturelle Veranstaltungen). Einheimische reden offen über Rakia im Pavaj oder Kafeneteto, nicht über Smalltalk.
Eine notariell beglaubigte, apostillierte Geburtsurkunde (mit bulgarischer Übersetzung). Sie benötigen es für alles: Bankkonten, Aufenthaltsgenehmigungen, sogar die Anmeldung eines Autos. Bulgarien ist von Papierkram besessen, und ohne diesen Papierkram verschwenden Sie Monate damit, Bürokraten zu jagen.
Vermeiden Sie Kapanas überteuerte „Kunsthandwerkscafés“ (8 € für einen mittelmäßigen Avocado-Toast). Essen Sie stattdessen im Pavaj (lokale Gerichte unter 5 €) oder im Hebros (gehoben, aber es lohnt sich). Für Lebensmittel ist Billa praktisch, aber teuer – Lidl und Fantastico (lokale Kette) sind günstiger. Und kaufen Sie niemals Souvenirs in den „Antiquitätenläden“ der Altstadt – sie werden alle in China hergestellt.
Lächeln Sie Fremde nicht an. Bulgaren sind nicht unhöflich – sie bringen nur Menschen, die sie kennen, Wärme entgegen. Ein Nicken oder ein kurzes „Здравей“ (Zdravey) ist höflich; Ein Grinsen lässt dich wie einen verlorenen Touristen aussehen. Lehnen Sie außerdem Rakia niemals ab – das ist ein Zeichen von Misstrauen. Nehmen Sie einen Schluck, auch wenn Sie ihn hassen.
Ein Fahrrad. Plovdiv ist flach, die Radwege werden immer größer und das Parken ist ein Albtraum. Kaufen Sie einen gebrauchten Decathlon auf dem Facebook Marketplace (50–100 €) oder mieten Sie einen bei Nextbike (0,00 €).
**Wer sollte nach Plovdiv ziehen (und wer definitiv nicht)**
Plovdiv ist ideal für Fernarbeiter, Freiberufler und Unternehmer, die 1.500–3.500 €/Monat netto verdienen und Wert auf Erschwinglichkeit legen, ohne auf Kultur zu verzichten. Die Stadt eignet sich für Kreative, digitale Nomaden und junge Berufstätige (25–45), die in einer fußgängerfreundlichen, künstlerischen und historisch reichen Umgebung mit einem stressarmen Tempo aufblühen. Familien mit schulpflichtigen Kindern (insbesondere solche, die zweisprachigen Unterricht priorisieren) finden hochwertige Privatschulen (300–600 €/Monat) und sichere, grüne Viertel wie Trakia oder Maritsa. Rentner mit einem Budget von 1.200–2.000 €/Monat, die milde Winter, Zugang zur Gesundheitsversorgung (20–50 €/Arztbesuch) und eine starke Expat-Community genießen, werden sich ebenfalls gut anpassen.
Meiden Sie Plowdiw, wenn:
**Ihr 6-Monats-Aktionsplan (ab morgen)**
#### Tag 1: Sichere kurzfristige Unterkunft und legale Einreise (80–150 €)
#### Woche 1: Eröffnen Sie ein Bankkonto – Wise funktioniert in über 80 Ländern ohne monatliche Gebühren und erhalten Sie eine lokale Telefonnummer (50–100 €)
#### Monat 1: Langzeitwohnung finden und Versorgungseinrichtungen einrichten (600–1.200 €)
#### Monat 2: Grundlegendes Bulgarisch lernen und Aufenthaltsgenehmigung beantragen (200–400 €)
#### Monat 3: Erstellen Sie eine Routine und erkunden Sie Arbeitsbereiche (300–600 €)
#### Monat 6: Sie haben sich eingelebt. So sieht Ihr Leben aus
**Endergebniskarte**
| Abmessung | Punktzahl | Warum |
|---|---|---|
| Kosten im Vergleich zu Westeuropa | 9/10 | 50–70 % günstiger als Berlin, Barcelona oder Amsterdam (1.500 €/Monat = Lebensstil der oberen Mittelklasse). |
| Bürokratieerleichterung | 4/10 | Langsam, papierlastig und inkonsistent – rechnen Sie mit 3–6 Monaten, um den Wohnsitz/die Geschäftstätigkeit vollständig zu legalisieren. |
| Lebensqualität | 8/10 | Saubere Luft, fußgängerfreundliches Zentrum, lebendige Kunstszene, aber schlechte öffentliche Verkehrsmittel und begrenzte Fachkräfte im Gesundheitswesen. |
| Infrastruktur für digitale Nomaden | 7/10 | Schnelles Internet (100+ Mbit/s), Coworking Spaces und Expat-Communities, aber weniger Networking-Events als Sofia. |
| Sicherheit für Ausländer | 9/10 | Geringe Gewaltkriminalität, aber Taschendiebstahl in Touristengebieten und gelegentliche Betrügereien gegen Expats.
