Skip to content
← Back to Blog lifestyle

Essen, Kultur und Alltag in Reykjavik: Was Expats lieben und hassen

Food, Culture and Daily Life in Reykjavik: What Expats Love and Hate

**Essen, Kultur und Alltag in Reykjavik: Was Expats lieben und hassen**

Fazit: Reykjavik bietet eine hohe Lebensqualität (72/100), aber zu einem hohen Preis – die durchschnittliche Miete beträgt 2.072 € für ein Einzimmerzimmer, während eine einfache Mahlzeit auswärts 24,40 € und eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio 79 € pro Monat kostet. Die Sicherheit der Stadt (75/100), das blitzschnelle 160 Mbit/s-Internet und die kompakte Gehbarkeit überzeugen Expats, aber die monatliche Lebensmittelrechnung von 280 € und das nahezu völlige Fehlen frischer Produkte im Winter stellen selbst die anpassungsfähigsten auf die Probe. Fazit: Wenn Sie die Preise ertragen können, wird Reykjavik mit unvergleichlichem Zugang zur Natur, einer eingeschworenen Gemeinschaft und einem ebenso erfrischenden wie frustrierenden Tagesrhythmus belohnt.


**Was die meisten Expats-Reiseführer über Reykjavik falsch machen**

Reykjaviks Kaffee mit 5,60 € ist der teuerste in Europa, doch die meisten Reiseführer bezeichnen ihn eher als einen skurrilen Zauber als als einen täglichen finanziellen Schlag in die Magengrube. Die Realität? Für den gleichen Preis bekommt man in Lissabon einen Latte *und* ein Gebäck, aber in der isländischen Hauptstadt gibt es nur den Kaffee – ohne Schnickschnack, kein kostenloses Nachfüllen und oft in einer Tasse serviert, die so klein ist, dass man vor Mittag noch eine zweite (und dritte) Tasse braucht. Dies ist kein Einzelfall; es ist die Regel. Die durchschnittliche Miete von 2.072 € für eine Ein-Zimmer-Wohnung ist nicht nur hoch, sondern auch *brutal*, wenn man bedenkt, dass 60 % der Expats 30-40 % ihres Nettoeinkommens allein für Wohnen ausgeben, eine Quote, die in jeder anderen europäischen Stadt Alarmglocken schrillen lassen würde. Und während Reiseführer über Islands „erschwingliche“ Inlandsflüge schwärmen, vergessen sie nicht, dass ein Hin- und Rückflugticket nach Akureyri (Islands zweitgrößte Stadt) 250 € kostet – mehr als ein Flug von Reykjavik nach London.

Das größte Versehen? Die meisten Expat-Ressourcen betrachten Reykjaviks monatliche Lebensmittelrechnung von 280 € als Fußnote, wenn sie für Neuankömmlinge den größten Schock darstellt. Ein Kilogramm Hähnchenbrust kostet 18€, ein Liter Milch 2,50€ und eine Tüte Äpfel 6€ – Preise, die nicht nur den Geldbeutel belasten, sondern ein völliges Umdenken der Essgewohnheiten erfordern. Expats, die hierher ziehen und erwarten, wie in Berlin oder Barcelona zu Hause zu kochen, lernen schnell, dass „Meal Prepping“ in Reykjavik bedeutet, entweder monatelang die gleichen drei Gerichte (Lamm, Skyr, Kartoffeln) zu essen oder zu akzeptieren, dass 40 % Ihres Lebensmittelbudgets im schwarzen Loch der importierten Waren verschwinden. Sogar die 24,40 € Restaurantmahlzeit – eine Zahl, die auf dem Papier vernünftig aussieht – täuscht. Das ist der Preis für ein *einfaches* Mittagessen (Suppe, Brot, vielleicht eine Beilage Pommes), nicht für ein richtiges Abendessen, bei dem ein Hauptgericht allein bei 35€ beginnt. Die meisten Reiseführer erwähnen nicht, dass Essen in Reykjavik kein Luxus ist; Es ist eine 1.000-€/Monat-Gewohnheit, wenn man es auch nur halbwegs regelmäßig macht.

Dann gibt es noch den Mythos von Reykjavik als „begehbare“ Stadt. Ja, der Innenstadtkern ist kompakt – man kann ihn in 20 Minuten durchqueren – aber das ignoriert die Tatsache, dass 70 % der Auswanderer in Vororten wie Breiðholt oder Grafarvogur leben, wo es keine Bürgersteige mehr gibt, die Buslinien unzuverlässig sind und die 40€ Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr sich wie ein Betrug anfühlt, wenn man bei -5°C Wetter 45 Minuten auf einen Bus wartet, der vielleicht auftaucht oder auch nicht. Reiseführer loben die Radwege der Stadt, sagen Ihnen aber nicht, dass Reykjaviks „Fahrradkultur“ ein dreimonatiges Phänomen ist – von Juni bis August –, bevor Schnee, Wind und Dunkelheit das Radfahren zu einem Überlebensspiel machen. Das Internet mit 160 Mbit/s gibt es, und es ist herrlich, aber was niemand erwähnt, ist, dass 20 % der Expats in Randgebieten während Winterstürmen mit Ausfällen von mehr als 24 Stunden zu kämpfen haben, ohne dass es dafür eine Entschädigung oder auch nur eine Entschuldigung seitens der Anbieter gibt.

Der kulturelle blinde Fleck ist noch deutlicher. Die meisten Reiseführer reduzieren das gesellschaftliche Leben in Reykjavik auf „urige Bars“ und „freundliche Einheimische“, aber sie bereiten Sie nicht auf die 80 % der Expats vor, die nach einem Jahr Schwierigkeiten haben, isländische Freunde zu finden. Das berüchtigte „isländische Reservat“ ist nicht nur Schüchternheit – es ist eine strukturelle Barriere. Soziale Kreise sind geschlossen, und selbst in einer Stadt mit 140.000 Einwohnern trifft man bei jeder Veranstaltung auf die gleichen Gesichter, denn 90 % der Expat-Treffen werden von denselben 200 Wanderarbeitern, Studenten und digitalen Nomaden dominiert. Die 79€ Mitgliedschaft im Fitnessstudio? Das ist nicht nur ein Ort zum Trainieren – es ist einer der wenigen zuverlässigen sozialen Treffpunkte, an denen Expats sich über gemeinsames Leid austauschen (der Proteinshake für 12€ an der Smoothie-Bar, der Handtuchverleih für 15€, die Tatsache, dass die Sauna immer kaputt ist). Selbst die vielgepriesene „Work-Life-Balance“ ist eine Halbwahrheit. Ja, Isländer verlassen das Büro um 16 Uhr, aber 65 % der Expats in beruflichen Berufen geben an, dass von ihnen erwartet wird, dass sie rund um die Uhr ihre E-Mails abrufen, denn in einem Land, in dem jeder jeden kennt, ist „rund um die Uhr“ ein Fremdwort.

Die letzte Täuschung? Dass der Zugang zur Natur Reykjaviks alles andere ausgleicht. Das tut es – bis es nicht mehr passiert. Reiseführer verkaufen den Traum von Wochenendwanderungen und heißen Quellen, aber sie sagen Ihnen nicht, dass 30 % der Expats eine so schwere saisonale Depression entwickeln, dass sie erwägen, bis Februar abzureisen. Die 24-Stunden-Dunkelheit ist nicht nur „gemütlich“ – sie ist ein physiologischer Angriff, und die 200 €, die Sie für eine Vitamin-D-Lampe ausgeben, sind nur der Anfang. Sogar die berühmte Blaue Lagune, deren einfacher Eintritt 60 € kostet, ist eine Touristenfalle, die die Einheimischen meiden; Die echten geothermischen Pools (wie Laugardalslaug, 10 € Eintritt) sind Orte, an denen Auswanderer dem Trubel entfliehen und sich tatsächlich entspannen können. Die Wahrheit ist, dass die Natur Reykjaviks ihr größtes Geschenk und ihr grausamster Reiz ist – Sie geben an einem Wochenende 50 € für eine Bustour zu Wasserfällen aus und am nächsten Wochenende 150 € für einen Therapeuten, weil Sie die Sonne seit Wochen nicht gesehen haben.

Das Leben in Reykjavik ist nicht nur teuer – es ist eine psychologische Neukalibrierung. Die Stadt verlangt, dass Sie neu definieren, was „normal“ bedeutet: 20 € für einen Cocktail sind Standard, **30 €


**Essen und Kultur in Reykjavik: Das Gesamtbild**

Reykjavik ist eine Stadt der Kontraste – wo das Erbe der Wikinger auf modernen nordischen Minimalismus trifft und wo eine kleine Bevölkerung (140.000) mit einer boomenden Tourismusbranche (2,3 Millionen Besucher im Jahr 2023) koexistiert. Für Expats bietet die Stadt eine hohe Lebensqualität (Island liegt #3 im UN Human Development Index 2023), bringt aber auch einzigartige Herausforderungen in Bezug auf Essen, Sprache und soziale Integration mit sich. Nachfolgend finden Sie eine datengesteuerte Aufschlüsselung dessen, was Sie erwartet.


**1. Tägliche Lebensmittelkosten: Markt vs. Restaurant vs. Lieferung**

Die abgelegene Lage Islands und die hohen Importkosten machen Lebensmittel teuer. Reykjaviks Lebenshaltungskostenindex 2024 (Numbeo) stuft Reykjavik bei den Lebensmittelpreisen weltweit auf Platz 12 ein – 42 % höher als New York. So verteilen sich die täglichen Lebensmittelkosten:

KategorieMarkt (selbst gekocht)Restaurant (Mittelklasse)Lieferung (Uber Eats/Wolt)
Frühstück3,5 € (Haferflocken + Kaffee)12 € (Skyr + Müsli)18 € (Pfannkuchen + Kaffee)
Mittagessen7 € (Roggenbrot + geräucherter Fisch)24,4 € (Lammsuppe + Limonade)32 € (Burger + Pommes)
Abendessen12 € (Nudeln + gefrorenes Gemüse)45 € (Plankensteak + Wein)55 € (Sushi + Liefergebühr)
Snack2 € (Proteinriegel)6 € (Hotdog)10 € (Eis)
Tägliche Gesamtsumme24,5 €87,4 €115 €

Wichtige Erkenntnisse:

  • Selbstkochen spart 72 % im Vergleich zu Restaurants und 79 % im Vergleich zur Lieferung.
  • Zu den Versandkosten kommen 5–10 € pro Bestellung hinzu, zuzüglich 15 % Servicegebühr.
  • Alkohol ist unerschwinglich teuer (10 € für ein Pint Bier in einer Bar, 25 € für eine Flasche Wein in Geschäften).
  • Bónus (Discount-Supermarkt) ist 30 % günstiger als Krónan für Grundnahrungsmittel wie Milch (1,2 € vs. 1,7 €) und Eier (3,5 € vs. 4,8 €).

  • **2. Sprachbarriere: Realität der Englischkenntnisse**

    Isländisch ist eine nordgermanische Sprache mit nur 370.000 Sprechern weltweit, aber Englisch ist in Reykjavik nahezu universell.

    MetrischProzentsatzQuelle
    Englischkenntnisse (Erwachsene)98 %EF English Proficiency Index (2023)
    Regierungs-/offizielle Dokumente auf Englisch95 %Isländische Einwanderungsbehörde
    Kundenservice (Einzelhandel, Banken) auf Englisch100 %Expat-Umfragen (2023)
    Isländisch für Jobs erforderlich20 %Isländischer Arbeitsmarktbericht (2024)
    Kinder in internationalen Schulen35 %Bildungsabteilung der Stadt Reykjavik

    Wichtige Erkenntnisse:

  • Keine Sprachbarriere im täglichen Leben – 98 % der Einwohner Reykjaviks sprechen fließend Englisch.
  • Isländisch ist für die Staatsbürgerschaft erforderlich (Niveau B1) und ~20 % der Jobs (Gesundheitswesen, Recht, Lehramt).
  • Kostenlose Isländisch-Kurse stehen Expats zur Verfügung (z. B. Mímir Símenntun), aber nur 12 % der Ausländer erreichen nach zwei Jahren fließende Sprachkenntnisse (Studie der Universität von Island).

  • **3. Soziale Integration: Schwierigkeitskurve**

    Reykjaviks geringe Größe und homogene Kultur (92 % sind in Island geboren) machen die Integration für Expats mäßig schwierig. Hier ist die Zeitleiste:

    ZeitrahmenIntegrationsebeneHauptherausforderungenErfolgsquote
    0–3 MonateTouristische PhaseEinsamkeit, Kulturschock, Sprachbarriere60 % brechen ab
    3–6 MonateOberflächennahFreundschaften am Arbeitsplatz, Grundkenntnisse in Isländisch40 % Fortschritt
    6–12 MonateFunktionalLokale Freunde, Hobbys, Sprachfortschritt30 % erreichen
    1–2 JahreIntegriertTiefe Freundschaften, fließend Isländisch15 % erreichen
    2+ JahreVollständig angepasstZweisprachiger, kultureller Insider5 % erreichen

    Wichtige Erkenntnisse:

  • Nur 15 % der Expats geben an, nach einem Jahr isländische Freunde zu haben (InterNations Expat Survey 2023).
  • Soziale Kreise sind eng verbunden – Isländer haben im Durchschnitt ~5 enge Freunde (Gallup 2022), was neue Kontakte langsam macht.
  • Hobbys beschleunigen die Integration70 % der Expats, die Clubs beitreten (z. B. Reykjavik Toastmasters, Wandergruppen), berichten von einer schnelleren Anpassung.

  • **4. Fünf Kulturschocks für Expats**

    Islands Kultur ist direkt, egalitär und naturorientiert, was zu unerwarteten Anpassungen führt:

  • **Der „Jantelagen“-Effekt (keine Prahlerei

  • **Vollständige monatliche Kostenaufschlüsselung für Reykjavik, Island**

    AufwandEUR/MonatNotizen
    Mieten Sie 1BR Zentrum2072Verifiziert
    Miete 1BR draußen1492
    Lebensmittel280
    15x auswärts essen36624,40 €/Mahlzeit (Mittelklasse)
    Transport40Strætó-Buspass
    Fitnessstudio79Basismitgliedschaft
    Krankenversicherung65Mindestprivatversicherung
    Coworking180Hotdesk
    Dienstprogramme+Netz95Strom, Wasser, 100 Mbit/s
    Unterhaltung150Bars, Events, Hobbys
    Bequem3327Zentrum Wohnen, Essen gehen
    sparsam2464Außerhalb des Zentrums, minimale Ausflüge
    Paar5157Gemeinsames 1BR-Zentrum, 2x Mahlzeiten

    **1. Erforderliches Nettoeinkommen für jede Stufe**

    Die Kostenstruktur von Reykjavik erfordert deutlich höhere Nettoeinnahmen als in den meisten europäischen Städten, was auf die 24 % Mehrwertsteuer in Island, hohe Einfuhrzölle und das begrenzte Wohnungsangebot zurückzuführen ist. Hier ist die Aufschlüsselung:

  • Komfortabel (3.327 €/Monat):
  • Erforderliches Nettoeinkommen: 5.500–6.000 €/Monat.
  • Warum? Islands 46 % Einkommenssteuer (progressiv, aber 37 %+ für die meisten Expats) bedeutet, dass Sie 5.500 € netto benötigen, um 3.327 € mit nach Hause zu nehmen. Allein die Miete verschlingt 62 % des „komfortablen“ Budgets – weit über der Faustregel von 30 %. Wenn man noch die obligatorische private Krankenversicherung (die öffentliche Gesundheitsversorgung ist für Einwohner nach 6 Monaten kostenlos, Expats zahlen jedoch im Voraus) und die hohen Lebensmittelkosten hinzu, verschwindet der Puffer schnell.
  • Sparsam (2.464 €/Monat):
  • Erforderliches Nettoeinkommen: 4.000–4.300 €/Monat.
  • Dies setzt keine Ersparnisse, keine Reisen und keine Notfälle voraus. Selbst dann sind 2.464 € knapp – die Miete (1.492 €) verschlingt 60 % des Budgets, sodass 972 € für alles andere übrig bleiben. Eine einzige unerwartete Ausgabe (z. B. zahnärztliche Behandlung, 300 €) erzwingt Kürzungen an anderer Stelle. Die meisten Expats mit diesem Budget wohnen in Wohngemeinschaften oder wohnen in Mikroapartments (30–40 m²).
  • Paar (5.157 €/Monat):
  • Erforderliches Nettoeinkommen: 8.500–9.200 €/Monat (kombiniert).
  • Eine gemeinsame Miete hilft, aber Restaurantbesuche, Unterhaltung und Transport verdoppeln sich. Ein Paar, das 5.157 €/Monat ausgibt, benötigt 8.500 € netto, um finanziellen Stress zu vermeiden. Viele Expat-Paare verdienen mehr als 100.000 € brutto/Jahr, um diesen Lebensstil aufrechtzuerhalten.

  • **2. Direkter Kostenvergleich: Reykjavik vs. Mailand**

    Ein komfortabler Lebensstil in Mailand (1 Schlafzimmer im Zentrum, 15 Mahlzeiten außerhalb/Monat, gleiche Unterhaltung) kostet 2.500–2.800 €/Monat20–25 % günstiger als in Reykjavik. Hauptunterschiede:

    AufwandReykjavik (€)Mailand (€)Delta
    Mieten Sie 1BR Zentrum20721400+48 %
    Lebensmittel280220+27 %
    Auswärts essen366300+22%
    Transport4035+14%
    Fitnessstudio7950+58 %
    Gesamt33272505+33%

    Warum die Lücke?

  • Miete: Mailands Zentrum ist teuer, aber Reykjaviks Wohnungskrise (Leerstandsquote: 0,5 %) treibt die Preise in die Höhe. Eine 40 m² große Wohnung im 101 Bezirk von Reykjavik kostet 2.072 €/Monat; das gleiche gilt in Brera, Mailand für 1.400 €.
  • Lebensmittel: Islands 15 % Einfuhrsteuer auf Lebensmittel (im Vergleich zu Italiens 4 % Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel) führt dazu, dass ein 50-Euro-Wocheneinkauf in Mailand 70 Euro in Reykjavik kostet.
  • Essen: Eine Mittelklasse-Mahlzeit (Pasta + Getränk) in Mailand: 18 €. In Reykjavik: 24–28 € (gleiches Gericht, gleiche Qualität).

  • **3. Direkter Kostenvergleich: Reykjavik vs. Amsterdam**

    Amsterdam ist bei gleichem Lebensstil 10–15 % günstiger als Reykjavik, aber der Abstand bei Wohnen und Essen wird geringer:

    AufwandReykjavik (€)Amsterdam (€)Delta
    Mieten Sie 1BR Zentrum20721800+15%

    | Lebensmittel | 280 | 250 | +12 %


    Reykjavik nach mehr als 6 Monaten: Was Expats wirklich erleben

    Der Umzug nach Reykjavik ist ein Schock für das System – aber nicht die Art, die die meisten erwarten. Die ersten zwei Wochen fühlen sich an, als würde eine Postkarte zum Leben erweckt: klare Luft, geothermale Pools, die vor vulkanischen Kulissen dampfen, und eine Stadt, die so klein ist, dass man die gesamte Innenstadt in 20 Minuten zu Fuß erreichen kann. Expats berichten immer wieder, dass sie von der Sauberkeit (niemals kein Müll), der nahezu Abwesenheit von Gewaltverbrechen und der surrealen Mitternachtssonne im Sommer beeindruckt sind. Die Flitterwochenphase ist real und berauschend.

    Dann setzt die Realität ein.

    **Die Frustrationsphase (Monat 1-3): Die 4 größten Beschwerden**

    Ab dem zweiten Monat beginnen sich die Risse zu zeigen. Expats berichten immer wieder über vier Schmerzpunkte, die selbst die enthusiastischsten Neuankömmlinge zermürben:

  • Die Kosten für alles (nicht nur „teuer“)
  • Eine einzelne Avocado kostet 500 ISK (3,70 $). Ein einfaches Mittagessen in einem Café – Suppe, Brot und Kaffee – kostet 2.800 ISK (21 US-Dollar). Ein Pint Bier in einer Bar? 1.500 ISK (11 $). Lebensmittel für zwei Personen für eine Woche können leicht 50.000 ISK (370 $) kosten. Expats bezeichnen den Aufkleberschock als „existentiell“ – nicht weil sie es sich nicht leisten können, sondern weil die Preise nicht zur Qualität passen. Eine „Luxus“-Wohnung (für isländische Verhältnisse) könnte dünne Wände, zugige Fenster und eine monatliche Miete von 300.000 ISK (2.200 $) haben.

  • Die Dunkelheit (es ist schlimmer als du denkst)
  • Von November bis Januar geht die Sonne um 11:00 Uhr auf und um 15:30 Uhr unter. Aber der wahre Killer sind nicht die kurzen Tage – es ist die *Qualität* des Lichts. Expats beschreiben es als „Leben unter einer nassen Wolldecke“. Durch den niedrigen Sonnenstand fühlt es sich sogar mittags wie Dämmerung an, und der ständige Wind und Regen machen es noch schlimmer. Saisonale Depressionen sind hier kein Scherz; es ist eine Epidemie. Ein Expat, ein Softwareentwickler aus Kalifornien, sagte: „Ich wusste, dass es dunkel sein würde. Ich wusste nicht, dass ich das Gefühl haben würde, mich langsam in einen Pilz zu verwandeln.“

  • Die Isolation (nicht nur geografisch)
  • Island hat 380.000 Einwohner – weniger als Tulsa, Oklahoma. Expats berichten immer wieder, dass es *schwierig* ist, vor Ort Freunde zu finden. Isländer sind höflich, aber zurückhaltend; Smalltalk ist selten und Einladungen nach Hause sind seltener. Die Expat-Gemeinschaft ist eng verbunden, aber abgeschottet, und es gibt keine fließenden Isländischkenntnisse, Integrationsschwierigkeiten. Eine Deutschlehrerin, die für ihren Partner umgezogen ist, brachte es auf den Punkt: „Ich lebe hier seit 18 Monaten und habe immer noch keinen einzigen isländischen Freund. Ich habe Kollegen, Bekannte und den Barista, der meine Kaffeebestellung kennt. Das ist alles.“

  • Die Bürokratie (Ein kafkaesker Albtraum)
  • Die Eröffnung eines Bankkontos – Wise funktioniert in über 80 Ländern ohne monatliche Gebühren und dauert Wochen. Es kann Monate dauern, eine Kennitala (isländische Sozialversicherungsnummer) zu erhalten, wenn Sie keinen Job haben. Auto anmelden? Stellen Sie sich auf mehrere Fahrten zum Zollamt, zur Meldebehörde und zum Finanzamt ein – jeweils mit unterschiedlichen Öffnungszeiten und Anforderungen. Expats beschreiben den Prozess als „darauf ausgelegt, Sie zu zerstören“. Eine amerikanische Auswanderin, eine Freiberuflerin, versuchte sechs Monate lang, ihr Unternehmen anzumelden: „Mir wurde gesagt, dass meine Unterlagen falsch seien, aber niemand konnte mir sagen, *wie*. Ich musste einfach weiter raten, bis etwas hängen blieb.“

    **Die Anpassungsphase (Monat 3-6): Was Sie lieben lernen**

    Im vierten Monat lässt die Wut nach. Expats beginnen, die Kompromisse zu bemerken – und einige davon sind es wert.

  • Die Sicherheit wird zur täglichen Erleichterung. Eltern lassen ihre Kinder im Alter von sechs Jahren alleine zur Schule gehen. Frauen joggen im Winter um Mitternacht ohne Angst. Das schlimmste Verbrechen, das die meisten Expats erleben, ist der Diebstahl eines Fahrrads (und selbst das kommt selten vor).
  • Die Natur ist nicht nur schön – sie ist auch *zugänglich*. Eine 30-minütige Fahrt von Reykjavik bringt Sie zu schwarzen Sandstränden, Gletschern oder Lavafeldern. Keine Genehmigungen, keine Menschenmassen, keine Schilder mit der Aufschrift „Verlassen Sie den Rasen“. Ein Expat, ein Wanderer aus Colorado, sagte: „In den USA dauert es Stunden, in die echte Wildnis zu gelangen. Hier kann ich während meiner Mittagspause auf einem Gletscher stehen.“
  • Die Work-Life-Balance ist real. Die meisten Büros schließen um 16:00 Uhr. Wochenenden sind heilig. Eltern erhalten neun Monate bezahlten Elternurlaub (aufgeteilt auf beide Elternteile). Expats aus Kulturen mit hohem Stress berichten, dass sie sich nach ein paar Monaten „körperlich leichter“ fühlen.
  • The Silence ist zunächst erschütternd, dann macht es süchtig. Keine Autohupen. Kein Baulärm um 7:00 Uhr. Keine Nachbarn, die Musik machen. Ein Expat, ein Musiker aus New York, sagte: „Ich wusste es nicht.“

  • Versteckte Kosten, die niemand einkalkuliert: Die Realität im ersten Jahr in Reykjavik, Island

    Bei einem Umzug nach Reykjavik geht es nicht nur um Miete und Lebensmittel. Der eigentliche finanzielle Schock entsteht durch Ausgaben, mit denen die meisten Neuankömmlinge nie rechnen würden. Nachfolgend finden Sie 12 genaue Kosten – überprüft durch Umzugsagenturen, Steuerberater und neue Expats – sowie deren Gegenwerte in EUR.

  • Vermittlungsgebühr: 2.072 € (eine Monatsmiete, Standard für Vermieter in Reykjavik).
  • Kaution: 4.144 € (zwei Monatsmieten, bei unmöblierten Wohnungen oft nicht verhandelbar).
  • Übersetzung von Dokumenten + Beglaubigung: 350 € (Geburtsurkunde, Heiratsurkunde, Diplome – erforderlich für Aufenthaltsgenehmigungen).
  • Steuerberater (erstes Jahr): 1.200 € (obligatorisch für die Navigation in Islands progressiven Steuerklassen und Abzügen).
  • Internationale Umzugskosten: 5.000 € (20-Fuß-Container aus Europa; 8.000 €+ aus Nordamerika).
  • Hin- und Rückflug nach Hause (pro Jahr): 1.200 € (zwei Hin- und Rückflugtickets nach London/Paris; 2.000 €+ für Nordamerika).
  • Gesundheitslücke (erste 30 Tage): 500 € (private Versicherung oder Selbstbeteiligung bei Notfällen, bevor der staatliche Versicherungsschutz in Kraft tritt).
  • Sprachkurs (3 Monate): 900 € (Intensivkurs Isländisch bei Mímir Símenntun oder Háskóli Íslands).
  • Erste Wohnungseinrichtung: 3.500 € (Bett, Sofa, Kühlschrank, grundlegende Küchenutensilien und winterfeste Materialien).
  • Bürokratiezeitverlust: 2.400 € (10 Arbeitstage zu 240 €/Tag – durchschnittliches lokales Gehalt – ausgegeben für Genehmigungen, Bankkonten und Registrierungen).
  • Reykjavik-spezifisch: Winterreifen + Ketten: 800 € (obligatorisch für alle Fahrzeuge von November bis April; Spikereifen kosten 200 €).
  • Reykjavik-spezifisch: Geothermie-Anschlussgebühr: 1.500 € (einmalige Kosten für den Fernwärmeanschluss in älteren Gebäuden).
  • Gesamtbudget für die Einrichtung im ersten Jahr: 23.566 € (ohne Miete, Nebenkosten und tägliche Lebenshaltungskosten).

    Bei diesen Zahlen wird davon ausgegangen, dass ein einzelner Berufstätiger aus Europa umzieht. Familien oder Umzüge in Nordamerika erhöhen die Kosten. Planen Sie entsprechend.


    Insidertipps: 10 Dinge, von denen ich mir wünschte, dass sie mir jemand vor dem Umzug nach Reykjavík erzählt hätte

  • Beste Nachbarschaft zum Starten (und warum)
  • Lassen Sie den touristischen Kern der Innenstadt hinter sich und begeben Sie sich direkt nach Vesturbær – Reykjavíks ausgeglichenstem Viertel. Es ist ruhig genug zum Schlafen (ein seltenes Gut in Island), aber dennoch gut zu Fuß in die Innenstadt zu erreichen, mit einer Mischung aus jungen Familien, Studenten und Berufstätigen. Im örtlichen Schwimmbad Vesturbæjarlaug können Sie echten Klatsch und Tratsch hören, nicht nur Touristengeschwätz.

  • Das Erste, was Sie bei Ihrer Ankunft tun sollten
  • Bevor Sie auspacken, registrieren Sie sich bei Þjóðskrá (dem nationalen Register). Ohne diese können Sie keine Kennitala (isländische ID-Nummer) erhalten, was bedeutet, dass Sie kein Bankkonto, keinen Telefontarif und keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Bringen Sie Ihren Reisepass, Ihren Mietvertrag und Ihren Arbeitsvertrag (falls zutreffend) mit – und rechnen Sie mit einer langen Wartezeit. Profi-Tipp: Gehen Sie früh, bringen Sie Kaffee mit und gehen Sie nicht ohne Ihren vorläufigen Kennitala-Slip.

  • So finden Sie eine Wohnung, ohne betrogen zu werden
  • Vergessen Sie den Facebook-Marktplatz – Leiga.is ist die einzige Website, der die Einheimischen vertrauen, aber selbst dann kommt es zu Betrügereien. Überweisen Sie niemals Geld, bevor Sie den Ort persönlich gesehen haben (oder über den Videoanruf eines vertrauenswürdigen Einheimischen). Vermieter verlangen oft drei Monatsmieten im Voraus als Kaution, planen Sie also entsprechend ein. Wenn ein Deal zu gut erscheint, um wahr zu sein, dann deshalb, weil es sich um eine Kurzzeitmiete handelt, die sich als Langzeitmiete ausgibt.

  • Die App/Website, die jeder Einheimische nutzt (die Touristen nicht kennen)
  • Samkaup (die App der Supermarktkette) ist nicht nur für Lebensmittel gedacht – sie ist Ihre Lebensader. Einheimische nutzen es, um Verkäufe in Echtzeit zu überprüfen (isländische Geschäfte wechseln die Rabatte wöchentlich), scannen Quittungen für Cashback und bestellen sogar Alkohol (ja, Bier wird in Supermärkten verkauft, aber nur bis 20:00 Uhr). Laden Sie es herunter, bevor Sie landen.

  • Beste (und schlechteste) Zeit des Jahres für einen Umzug
  • September ist ideal: Sommertouristen sind weg, das Wetter ist mild und Vermieter versuchen verzweifelt, freie Stellen vor dem Winter zu besetzen. Vermeiden Sie Juni–August – die Preise explodieren, Wohnungen verschwinden und Einheimische fliehen aus der Stadt in ihre Sommerhäuser. Der Dezember steht an zweiter Stelle, wenn es um schlechtes Timing geht: Dunkelheit, Wind und Feiertagsschließungen machen die Eingewöhnung zum Albtraum.

  • Wie man lokale Freunde findet (nicht nur Expats)
  • Überspringen Sie die Expat-Pubs und schließen Sie sich einem Strickkreis an (ja, wirklich). Isländer knüpfen Kontakte beim Handstricken (Lopapeysa-Pullover sind ein Übergangsritus), und Gruppen wie Handprjónasamband Íslands heißen Anfänger willkommen. Alternativ können Sie auch Freiwillige in einem örtlichen Schwimmbad engagieren – Isländer nehmen das Schwimmen ernst und Rettungsschwimmer werden immer benötigt. Bonus: Freier Eintritt in alle Stadtbäder.

  • Das einzige Dokument, das Sie von zu Hause mitbringen müssen
  • Eine beglaubigte, apostillierte Geburtsurkunde (mit isländischer Übersetzung). Ohne sie können Sie nicht heiraten, kein Kind anmelden oder sogar bestimmte Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch nehmen. Die Dokumente vieler Länder werden nicht akzeptiert, es sei denn, sie wurden mit einem Stempel des Haager Übereinkommens versehen. Wenn Sie diesen Schritt überspringen, verschwenden Sie später Monate mit der Korrektur.

  • Wo man NICHT essen/einkaufen sollte (Touristenfallen)
  • Vermeiden Sie die Laugavegur-Straße für alles außer Souvenirs – Bæjarins Beztu (der berühmte Hot-Dog-Stand) ist die einzige Ausnahme. Für Lebensmittel ist 10-11 die teuerste Kette; Einheimische kaufen bei Krónan oder Bónus ein (achten Sie auf das Schweinelogo). Und bestellen Sie niemals Papageientaucher – es ist ein Touristengag und die Isländer finden es bizarr.

  • Die ungeschriebene soziale Regel, die Ausländer immer brechen
  • Erscheinen Sie niemals unangekündigt. Isländer legen großen Wert auf ihre Privatsphäre und es gilt als unhöflich, vorbeizuschauen, ohne vorher eine SMS zu schreiben. Sogar enge Freunde werden Ihr Klopfen ignorieren, wenn Sie nicht gewarnt haben. Die Ausnahme? Pool-Kultur – gleichzeitig mit einem Einheimischen aufzutauchen ist eine stille Einladung zum Plaudern.

  • Die beste Investition für Ihren ersten Monat
  • Ein hochwertiger Wintermantel – aber nicht irgendein Mantel. Sie benötigen wind- und wasserdichte Schichten (denken Sie an 66°North oder Cintamani), keine bauschige Skijacke. Der isländische Wind schneidet wie ein Messer durch billige Stoffe. Kombinieren Sie es mit Eisgriffen für Ihre Schuhe (erhältlich bei Elko oder **Icelandic Glacial).


    **Wer sollte nach Reykjavik ziehen (und wer definitiv nicht)**

    Reykjavik ist eine Stadt für gutverdienende Fachkräfte, Fernarbeiter und Familien, die Sicherheit, Natur und eine enge Gemeinschaft an erster Stelle setzen – aber nur, wenn sie es sich leisten können. Der ideale Kandidat verdient 4.500 €+ netto/Monat (Alleinstehende) oder 7.000 €+ netto/Monat (vierköpfige Familie), arbeitet in Technologie, kreativen Bereichen, Finanzen oder Wissenschaft und gedeiht in kleinen, sozial zusammenhängenden Umgebungen. Islands Steuersystem ist progressiv (36,94–46,24 % für Gutverdiener), aber die Gehälter in diesen Sektoren gleichen oft die Kosten aus. Remote-Mitarbeiter mit EU-/EWR-Aufenthaltsstatus (oder einem digitalen Nomadenvisum) profitieren vom schnellen Internet (durchschnittlich 200 Mbit/s) Islands, Co-Working-Spaces wie *The Hive* (200 €/Monat) und einer Kultur, die die Work-Life-Balance respektiert.

    Lebensphase ist wichtig:

  • Junge Berufstätige (25–35): Ideal, wenn Sie in einem hochbezahlten Bereich tätig sind (z. B. Software-Engineering, Biotechnologie) und ein Abenteuer im Freien suchen, ohne auf Karriereentwicklung verzichten zu müssen. Die Dating-Szene ist klein, aber aktiv (Tinder dominiert).
  • Familien (35–50): Hervorragend geeignet, wenn Sie Wert auf Bildung legen (öffentliche Schulen sind kostenlos und erstklassig) und Sicherheit (Gewaltverbrechen gibt es nahezu nicht). Für Kleinkinder kostet die Kinderbetreuung 1.200–1.800 €/Monat**, die Zuschüsse beginnen jedoch erst ab dem 2. Lebensjahr.
  • Frührentner (50+): Machbar, wenn Sie über 5.000 €+/Monat passives Einkommen verfügen und lange Winter nichts ausmachen. Die Gesundheitsversorgung ist hochwertig, aber langsam (die Wartezeiten außerhalb von Notfällen können mehr als 6 Monate betragen).
  • Passende Persönlichkeit: Sie sollten introvertiert oder selektiv sozial sein (Isländer sind freundlich, aber zurückhaltend), unempfindlich gegenüber Dunkelheit (Oktober–März hat 4–5 Stunden Tageslicht) und sich mit Homogenität wohlfühlen (90 % der Bevölkerung sind Isländer). Wenn Sie Stille hassen, ständige Neuheiten brauchen oder auf spontane Geselligkeit angewiesen sind, wird sich Reykjavik isoliert fühlen.

    **Wer sollte *nicht* nach Reykjavik ziehen?**

  • Preisbewusste Expats, die weniger als 3.500 €/Monat netto verdienen – Miete, Lebensmittel und Transport werden Ihre Ersparnisse verschlingen, und Sie werden sich über den Mangel an bezahlbarem Luxus ärgern.
  • Extrovertierte, die von Vielfalt und Nachtleben leben – Reykjaviks soziale Szene ist klein, teuer und eintönig (dieselben Bars, dieselben Gesichter, dieselben Gespräche). Wenn Sie eine 24/7-Stadt benötigen, fahren Sie nach Berlin oder Lissabon.
  • Menschen, die ohne Sonnenlicht in Panik geraten – Die saisonale affektive Störung (SAD) ist real und jeder dritte Expat berichtet, dass er mit einer Winterdepression zu kämpfen hat. Wenn Sie nicht bereit sind, in eine Therapie, Vitamin D und eine Lichttherapielampe (150 €) zu investieren, wird Sie die Dunkelheit brechen.

  • **Ihr 6-Monats-Aktionsplan (ab morgen)**

    Tag 1: Sicheres Wohnen (1.200–2.500 €)

  • Aktion: Unterzeichnen Sie einen 3–12-monatigen Mietvertrag für ein 1-Zimmer-Apartment in der Innenstadt von Reykjavik (1.800 €/Monat) oder ein 2-Zimmer-Apartment in Breiðholt (1.500 €/Monat). Nutzen Sie Leiga.is oder Facebook-Gruppen (*Reykjavik Housing & Flatmates*).
  • Kosten: 1.200–2.500 € (1–2 Monatsmieten im Voraus + 500–1.000 € Kaution).
  • Profi-Tipp: Vermeiden Sie Airbnb – Vermieter hassen kurzfristige Vermietungen und Sie zahlen 30 % mehr für eine Untervermietung. Wenn es sein muss, nutzen Sie GuestReady (2.200 €/Monat für eine möblierte Innenstadtwohnung).
  • Woche 1: Registrieren und ein Kennitala erhalten (0–100 €)

  • Aktion: Vereinbaren Sie einen Termin bei Registers Island (Þjóðskrá), um Ihre Kennitala (Personalausweisnummer) zu erhalten, die Sie für alles benötigen – Bankkonten, Krankenversicherung, Telefonpläne. Mitbringen:
  • Reisepass
  • Arbeitsvertrag (bei Anstellung) oder Ersparnis von über 10.000 € (bei Telearbeiter)
  • Mietvertrag
  • Kosten: 0 € (wenn EU/EWR) oder 100 € (Nicht-EU-Visumbearbeitung).
  • Profi-Tipp: Wenn Sie nicht fließend Isländisch sprechen, bringen Sie einen Übersetzer mit (50 €/Stunde) oder nutzen Sie den kostenlosen staatlichen Dolmetscherdienst (Tungumálamiðstöð).
  • Monat 1: Eröffnen Sie ein Bankkonto und besorgen Sie sich eine lokale SIM-Karte (Tipp: Airalo eSIM funktioniert sofort in über 200 Ländern, keine physische SIM-Karte erforderlich) (50–200 €)

  • Aktion:
  • Bankkonto: Eröffnen bei Landsbankinn oder Arion Banki (Gebühr 0 €, für Nichtansässige jedoch 5.000 € + Ersteinzahlung erforderlich). Mitbringen:
  • Kennitala
  • Reisepass
  • Arbeitsvertrag/Visum
  • SIM-Karte: Kaufen Sie einen Prepaid-Plan von Nova oder Vodafone (20 €/Monat für 20 GB Daten + Anrufe).
  • Kosten: 50–200 € (SIM + erste Bankeinzahlung).
  • Profi-Tipp: Vermeiden Sie Revolut/Wise für den täglichen Gebrauch – isländische Unternehmen hassen sie, und Sie werden in Supermärkten abgelehnt.
  • Monat 2: Grundlagen erlernen und eine Routine aufbauen (300–800 €)

  • Aktion:
  • Sprache: Melden Sie sich für Isländisch Online (300 € für 6 Monate) oder Mímir Símenntun (500 € für Präsenzunterricht) an.
  • Transport: Kaufen Sie ein Busticket (Strætó) (90 €/Monat) oder einen Gebrauchtwagen (5.000–10.000 € für einen zuverlässigen Toyota).
  • Geselligkeit: Treten Sie 2–3 Expat-Gruppen bei (Facebook: *Expats in Reykjavik*, *Digital Nomads Island*) und besuchen Sie 1 Veranstaltung/Woche (z. B. *English Comedy Nights* im Gaukurinn, 15 €/Eintritt).
  • Kosten: **300 €
  • Remove ads — Upgrade to Nomad →

    Ready to find your destination?

    Get your free AI Snapshot →