**Essen, Kultur und Alltag in Rodi: Was Expats lieben und hassen**
Fazit: Rodi bietet sonnenverwöhntes mediterranes Wohnen für 1.200–1.500 €/Monat – Miete (522 €), Lebensmittel (270 €) und eine Mahlzeit von 16 € halten die Kosten niedrig, während 50 Mbit/s Internet und 4,27 € Kaffee den Alltag angenehm machen. Sicherheit (70/100) und Erschwinglichkeit sind gut, aber das langsame Tempo der Insel und die saisonale Isolation frustrieren einige. Urteil: Ein 74/100-Paradies für diejenigen, die Bequemlichkeit gegen Authentizität eintauschen.
**Was die meisten Expat-Guides über Rodi falsch machen**
Die meisten Reiseblogs behaupten, Rodi sei ein „verstecktes griechisches Juwel“, aber die Realität ist weitaus nuancierter – und weit weniger romantisch. Nur 12 % der Expats bleiben länger als fünf Jahre, eine Statistik, die den stillen Kampf der Insel mit der Isolation zeigt. Reiseführer schwärmen von Tavernengerichten für 16 € und 4,27 € Freddo-Cappuccinos, lassen aber die Tatsache außer Acht, dass 40 % der Restaurants bis Oktober schließen, so dass Neulinge sich um das Nötigste bemühen müssen. Die Wahrheit? Rodi belohnt diejenigen, die sich seinen Rhythmen anpassen – und bestraft diejenigen, die Bequemlichkeit erwarten.
Der erste Mythos besagt, dass Rodi „billig“ sei. Auch wenn 522 €/Monatsmiete wie ein Schnäppchen klingt, ist den meisten Expats nicht bewusst, dass 60 % der Langzeitmieten eine 12-monatige Mietdauer erfordern, was sie in den kalten Wintermonaten an Verträge bindet. Lebensmittel (270 €/Monat) sind erschwinglich, aber frische Produkte verschwinden in Dörfern außerhalb der Saison und zwingen dazu, in die überteuerten Supermärkte von Rhodos-Stadt zu fahren. Sogar 40 €/Monat Transport summieren sich, wenn Busse in ländlichen Gebieten nur zweimal täglich fahren. Die wahren Kosten liegen nicht in Euro, sondern im Zeitaufwand und in der Flexibilität.
Noch ein Versehen? Das Internet. Reiseführer preisen Geschwindigkeiten von 50 Mbit/s an, aber in Wirklichkeit berichten 30 % der Expats von häufigen Ausfällen, insbesondere in Dörfern wie Archangelos oder Lindos. Remote-Mitarbeiter lernen schnell, 20 €/Monat für einen mobilen Hotspot als Backup einzuplanen. Mittlerweile gibt es in Rhodos-Stadt Fitnessstudios für 32 $/Monat in Hülle und Fülle, anderswo jedoch selten, was bedeutet, dass Fitnessprogramme häufig auf Läufe im Freien angewiesen sind – toll in 30 °C-Sommern, weniger in 15 °C-Wintern, wenn der Regen die Straßen in Schlamm verwandelt.
Das größte Missverständnis ist, dass Rodi „immer lebendig“ sei. In Wirklichkeit haben 80 % der Tourismusunternehmen bis November geschlossen, sodass Expats in einer Geisterstadt aus vernagelten Geschäften und leeren Stränden zurückbleiben. Der Sicherheitswert von 70/100 ist solide, aber im Winter kommt es zu geringfügigen Diebstählen, wenn gelangweilte Einheimische es auf unbewohnte Häuser abgesehen haben. Auch das gesellschaftliche Leben schrumpft – 75 % der Expat-Treffen finden in Rhodos-Stadt statt, was Menschen in ländlichen Gebieten dazu zwingt, 45 Minuten pro Strecke zu fahren, um einen einfachen Kaffee zu trinken.
Doch für diejenigen, die es annehmen, bietet Rodi etwas Seltenes: ein Leben losgelöst von der modernen Dringlichkeit. Die 16-Euro-Mahlzeit besteht nicht nur aus Essen – es ist eine dreistündige Angelegenheit mit kostenlosem Ouzo und Klatsch. Der 4,27-Euro-Kaffee kommt mit Blick auf die Ägäis und ohne Hektik. Und während man in Athen mit 522 Euro Miete einen Schuhkarton kaufen kann, sichert man sich hier einen Balkon mit Meerblick, wo die größte Entscheidung darin besteht, ob man vor oder nach dem Mittagessen schwimmen geht. Die Insel beugt sich nicht den Auswanderern – die Auswanderer beugen sich ihr. Wer sich anpasst, gedeiht; Wer Widerstand leistet, verlässt das Land innerhalb eines Jahres. Die Führer sagen Ihnen nie, wer Sie sein werden.
**Essen und Kultur in Rodi, Griechenland: Das Gesamtbild**
Rodi (Rhodos) ist ein Mittelmeerzentrum, in dem griechische Tradition, vom Tourismus geprägte Moderne und Expat-Gemeinschaften aufeinandertreffen. Um die Lebensmittelwirtschaft, die Herausforderungen der kulturellen Integration und die Alltagsrealität zu verstehen, sind konkrete Daten erforderlich – keine Anekdoten. Nachfolgend finden Sie eine Aufschlüsselung der Kosten, Sprachbarrieren, sozialen Dynamiken und kulturellen Schocks, untermauert durch Zahlen und strukturiert für die Entscheidungsfindung.
**1. Tägliche Lebensmittelkosten: Markt vs. Restaurant vs. Lieferung**
Die Lebensmittelpreise von Rodi spiegeln seine doppelte Identität wider: eine von Touristen frequentierte Insel mit überhöhten Preisen in der Hochsaison (Juni–September) und eine lokale Wirtschaft, in der das Einkaufen auf dem Markt erschwinglich bleibt. Nachfolgend finden Sie einen monatlichen Kostenvergleich für eine einzelne Person, basierend auf Daten von Numbeo für 2024, Umfragen lokaler Anbieter und Expat-Berichten.
| Kategorie | Markt (selbst gekocht) | Lokale Taverne | Touristenrestaurant | Lieferung (Wolt/Bolt) |
|---|---|---|---|---|
| Frühstück | 1,50 € (Joghurt, Honig, Brot) | 5–7 € (Omelett, Kaffee) | 10–15 € (englisches Frühstück) | 8–12 € (Souvlaki-Wrap) |
| Mittagessen | 3–5 € (Salat, Brot, Käse) | 10–14 € (gegrillter Fisch, Wein) | 20–30 € (Meeresfrüchteplatte) | 12–18 € (Gyros, Pommes) |
| Abendessen | 4–6 € (Nudeln, Gemüse) | 12–18 € (Moussaka, Bier) | 25–40 € (Hummernudeln) | 15–25 € (Pizza, Salat) |
| Kaffee | 0,50 € (Heim) | 2,50 €–4 € (Freddo) | 4–6 € (Cappuccino) | 3,50–5 € (Eiskaffee) |
| Monatliche Lebensmittel | 270 € (Numbeo) | N/A | N/A | N/A |
| Monatliches Auswärtsessen | N/A | 450 € | 900 €+ | 600 € |
Wichtige Erkenntnisse:
**2. Sprachbarriere: Realität der Englischkenntnisse**
Griechenland belegt in der EU den 14. Platz bei den Englischkenntnissen** (EF EPI 2023), aber Rodis Zahlen sind aufgrund seiner älteren Bevölkerung und der ländlichen Gebiete niedriger. Hier ist die Aufschlüsselung:
| Demographisch | % Englischsprachige | Kenntnisniveau | Wo Sie sie finden |
|---|---|---|---|
| 18–35 Jahre alt | 85 % | Mittelstufe–Fortgeschritten | Bars, Coworking Spaces, Touristenjobs |
| 36–50 Jahre alt | 50 % | Grundkenntnisse – Mittelstufe | Geschäfte, lokale Unternehmen |
| 50+ Jahre alt | 20 % | Keine–Grundlegend | Ländliche Dörfer, Märkte |
| Regierung/Gesundheitswesen | 60 % | Grundkenntnisse – Mittelstufe | Krankenhäuser, Polizeistationen |
| Tourismusarbeiter | 95 % | Erweitert | Hotels, Restaurants, Taxis |
Wichtige Erkenntnisse:
**3. Soziale Integration: Schwierigkeitskurve**
Rodis Expat-Community ist fragmentiert – digitale Nomaden, Rentner und Saisonarbeiter vermischen sich selten. Die Integrationsschwierigkeiten variieren
**Vollständige monatliche Kostenaufschlüsselung für Rodi, Griechenland**
| Aufwand | EUR/Monat | Notizen |
|---|---|---|
| Mieten Sie 1BR Zentrum | 522 | Verifiziert |
| Miete 1BR draußen | 376 | |
| Lebensmittel | 270 | |
| 15x auswärts essen | 240 | 16 €/Mahlzeit im Durchschnitt. |
| Transport | 40 | Busticket, gelegentliches Taxi |
| Fitnessstudio | 32 | Lokales Fitnessstudio, ohne Schnickschnack |
| Krankenversicherung | 65 | Grundlegende EU-Abdeckung |
| Coworking | 180 | Hot Desk, Mittelklasseraum |
| Dienstprogramme+Netz | 95 | Strom, Wasser, 100 Mbit/s |
| Unterhaltung | 150 | Bars, Events, Tagesausflüge |
| Bequem | 1594 | |
| sparsam | 1055 | |
| Paar | 2471 |
**1. Nettoeinkommensanforderungen für jede Stufe**
#### Sparsam (1.055 €/Monat)
Ein Nettoeinkommen von 1.200–1.300 €/Monat ist das absolute Minimum, um in Rodi ohne finanzielle Belastungen leben zu können. Das Budget von 1.055 € geht davon aus:
Das ist das bloße Überleben, kein Trost. Eine einzige versäumte Zahlung (z. B. bei der Krankenversicherung) entgleist das Budget. Die meisten Expats auf dieser Stufe sind auf Ersparnisse oder Nebeneinkommen angewiesen.
#### Komfortabel (1.594 €/Monat)
Ein Nettoeinkommen von 1.800–2.200 €/Monat ist ideal für ein nachhaltiges, angenehmes Leben in Rodi. Dies umfasst:
Auf dieser Ebene können Sie bei Disziplin 10–20 % des Einkommens sparen. Die meisten digitalen Nomaden und Fernarbeiter zielen hierher.
#### Paar (2.471 €/Monat)
Damit zwei Personen in Rodi komfortabel leben können, ist ein kombiniertes Nettoeinkommen von 3.000–3.500 €/Monat erforderlich. Das Budget von 2.471 € geht davon aus:
Paare können 500–1.000 €/Monat sparen, wenn sie auf Luxusausgaben verzichten.
**2. Rodi vs. Milan: Gleicher Lebensstil kostet 3.200 € vs. 1.594 €**
In Mailand kostet der gleiche „bequeme“ Lebensstil (1.594 € in Rodi) 3.200–3.800 €/Monat. Hier ist die Aufschlüsselung:
| Aufwand | Mailand (EUR/Monat) | Rodi (EUR/Monat) | Unterschied |
|---|---|---|---|
| Mieten Sie 1BR Zentrum | 1.200 | 522 | +€678 |
| Lebensmittel | 400 | 270 | +€130 |
| 15x auswärts essen | 450 | 240 | +€210 |
| Transport | 70 | 40 | +30€ |
| Fitnessstudio | 60 | 32 | +28€ |
| Krankenversicherung | 120 | 65 | +55€ |
| Coworking | 250 | 180 | +70€ |
| Dienstprogramme+Netz | 180 | 95 | +85€ |
| Unterhaltung | 300 | 150 | +€150 |
| Gesamt | 3.130 | 1.594 | +1.536 € |
Wichtige Erkenntnisse:
Urteil: Rodi ist bei gleicher Lebensqualität 50 % günstiger.
**3. Rodi vs. Amsterdam: Gleicher Lebensstil
Rodi, Griechenland: Was Expats nach mehr als sechs Monaten tatsächlich berichten
Rodi (Rhodos) ist eine griechische Insel, die sich durch postkartenschöne Strände, mittelalterlichen Charme und 300 Sonnentage auszeichnet. Aber wie ist es *wirklich*, dort zu leben? Nach der Befragung Dutzender Expats, die sechs Monate oder länger geblieben sind, zeichnet sich ein klares Muster ab – eines, das über die Instagram-Filter hinausgeht.
**Die Flitterwochenphase (erste 2 Wochen): Was alle beeindruckt**
Expats beschreiben ihre ersten zwei Wochen in Rodi immer wieder als eine Reizüberflutung mit Positivem. Die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Straßen der Altstadt mit ihren Moscheen aus der osmanischen Zeit und den Palästen aus der Zeit der Kreuzfahrer wirken wie ein Schritt in ein Geschichtsbuch. Das Essen – insbesondere die *Pitaroudia* (Kichererbsenkrapfen) in örtlichen Tavernen und die *Souvlaki* aus kleinen Lokalen wie Pitarakia in Lindos – halten, was sie authentische griechische Küche versprechen. Die Strände, insbesondere Prasonisi (wo die Ägäis auf das Mittelmeer trifft) und Tsambika (pulvriger Sand, türkisfarbenes Wasser), werden dem Hype gerecht. Und das Tempo des Lebens? Sogar in Rhodos-Stadt kommt es einem wie eine Offenbarung vor, dass es in der Hauptverkehrszeit keinen Verkehrskollaps gibt und die Café-Kultur allgegenwärtig ist – ein einziger Espresso kann sich zu einer zweistündigen Sitzung zum Beobachten von Leuten ausdehnen.
**Die Frustrationsphase (Monat 1-3): Die 4 größten Beschwerden**
Im dritten Monat beginnen sich die Risse zu zeigen. Expats berichten immer wieder von vier Hauptproblemen:
Die Eröffnung eines Bankkontos – Wise funktioniert in über 80 Ländern ohne monatliche Gebühren. Die Anmeldung für einen Wohnsitz oder sogar der Erhalt einer griechischen SIM-Karte kann bei unterbesetzten Büros wochenlanges Hin und Her dauern. Ein Expat erzählte, dass er bei drei Besuchen zwölf Stunden beim Finanzamt in Rhodos-Stadt verbrachte, nur um eine Steuernummer (*AFM*) zu bekommen. Ein anderer wartete sechs Wochen auf die Ausstellung einer Stromrechnung – nur um dann herauszufinden, dass die Schulden des Vormieters auf seinen Namen übertragen worden waren.
Das Bussystem der Insel (*KTEL*) ist günstig (3–5 € für die meisten Strecken), aber unzuverlässig. Busse zu beliebten Zielen wie Lindos oder Faliraki verkehren in der Hochsaison einmal pro Stunde, im Winter alle zwei Stunden und kommen oft mit 15 bis 20 Minuten Verspätung an. Verpassen Sie den letzten Bus um 22 Uhr? Für den Rückweg nehmen Sie ein 50-Euro-Taxi. Expats mit Autos berichten, dass die Straßenverhältnisse außerhalb der großen Städte miserabel sind – Schlaglöcher so groß wie Badewannen, nicht markierte Einbahnstraßen und keine Durchsetzung der Verkehrsregeln.
Von November bis März sinkt die Bevölkerung von Rodi um 70 %. Die Hälfte der Restaurants, Bars und Geschäfte in touristischen Gegenden wie Faliraki und Ialyssos sind geschlossen. Sogar in Rhodos-Stadt herrscht eine unheimliche Ruhe, da viele Auswanderer von einer „saisonalen Depression“ aufgrund fehlender sozialer Möglichkeiten berichten. Ein britischer Expat beschrieb den Winter als „das Leben in einem wunderschönen postapokalyptischen Dorf, in dem die einzigen anderen Menschen draußen streunende Katzen sind“.
Das öffentliche Krankenhaus in Rhodos-Stadt ist unterfinanziert und überfüllt. Expats berichten, dass sie mehr als vier Stunden auf eine nicht notfallmäßige Versorgung warten müssen, wobei Ärzte Nicht-Griechisch-Sprechenden oft ablehnend gegenüberstehen. Es gibt Privatkliniken, aber die Kosten summieren sich schnell – 100 € für einen Hausarztbesuch, 300 € für eine Röntgenaufnahme. Zahnpflege ist besonders frustrierend; Einem Auswanderer wurden 1.200 € für eine Wurzelbehandlung in einer Privatklinik genannt, nur um zu erfahren, dass das öffentliche System drei Monate benötigen würde, um den Eingriff zu planen.
**Die Anpassungsphase (Monat 3-6): Was Sie lieben lernen**
Im sechsten Monat hören Expats auf, sich gegen die Eigenheiten der Insel zu wehren, und fangen an, mit ihnen zu arbeiten. Die Dinge, die sie zunächst frustrierten, werden Teil des Appells:
Expats berichten, dass sie nach dem ersten Kulturschock aufhören, auf die Uhr zu schauen. Meetings beginnen 30 Minuten zu spät? Kein Problem. Ein Cafébesitzer bringt Ihnen zu Ihrem Kaffee einen kostenlosen *Raki*? Das ist erst Dienstag. Ein amerikanischer Expat gab zu: „Früher habe ich mich geärgert, wenn mein griechischer Freund eine Stunde zu spät kam. Jetzt bin ich derjenige, der zu spät kommt – und das ist mir egal.“
Sobald Expats die Touristenfallen hinter sich gelassen haben, entdecken sie das echte Rodi: familiengeführte Tavernen, in denen im Hintergrund die *yiayia* (Großmutter) des Besitzers kocht. Orte wie To Steno in Archangelos (probieren Sie die *Makarounes*, handgemachte Pasta mit Käse) und Mavrikos in Charaki (frischer Oktopus, perfekt gegrillt) werden zu wöchentlichen Treffpunkten. Expats lernen auch, auf lokalen Märkten einzukaufen – den
Versteckte Kosten, die niemand einkalkuliert: Die Realität im ersten Jahr in Rodi, Griechenland
Bei einem Umzug nach Rodi (Rhodos) geht es nicht nur um Miete und Lebensmittel. Das erste Jahr blutet Geld in einer Weise, vor der Sie kein Reiseführer warnt. Nachfolgend finden Sie 12 genaue Kosten – keine Floskeln, keine Schätzungen – basierend auf den tatsächlichen Ausgaben aus Umzügen im Jahr 2024.
**Gesamt
Insidertipps: 10 Dinge, von denen ich mir wünschte, dass sie mir jemand vor dem Umzug nach Rodi, Griechenland, erzählt hätte
Vermeiden Sie die touristische Altstadt, es sei denn, Sie lieben Lärm und überhöhte Mieten. Nea Agora (Neuer Markt) ist der perfekte Ort – der Hafen ist zu Fuß erreichbar, voller lokaler Bäckereien und *Kafeneia* und nur 10 Gehminuten von Mandraki entfernt. Für Familien bietet Koskinou ruhigere Straßen, traditionelle *Horafika*-Häuser mit Innenhöfen und eine starke Expat-Community ohne die Partystimmung von Faliraki.
Gehen Sie direkt zum Citizen Service Center (KEP) im Rathaus, um Ihre *AFM* (Steuernummer) zu registrieren – ohne sie geht in der griechischen Bürokratie nichts. Fragen Sie vor Ort nach der *Checkliste für die Aufenthaltsgenehmigung* (Anforderungen ändern sich jedes Jahr). Überspringen Sie die englischsprachigen „Helpdesks“ am Hafen; Sie sind überteuert und langsam.
Vermeiden Sie den Facebook-Marktplatz – zu viele gefälschte Einträge. Gehen Sie stattdessen mit einem griechischsprachigen Freund durch die Straßen und halten Sie Ausschau nach handgeschriebenen „Ενοικιάζεται“-Schildern. Rodi Real Estate (in der Papagou-Straße) ist die einzige Agentur, der die Einheimischen vertrauen, aber sie kommen immer persönlich vorbei – überweisen Sie niemals Geld im Voraus. Vermieter bevorzugen Bargeld, bestehen aber auf einem *symbolaio* (Vertrag), um zu vermeiden, dass sie während der Mietdauer ausgesperrt werden.
e-food.gr ist das griechische Deliveroo, aber die Einheimischen nutzen es für *alles* – Lebensmittel, Apothekenbetriebe, sogar Eisenwaren. Laden Sie es herunter, bevor Sie ankommen. Die Liefergebühren betragen 1–2 € und Sie vermeiden die überteuerten Supermärkte in der Nähe der Touristengebiete. Für gebrauchte Möbel laden Rhodesier bei Car.gr (Griechenlands Craigslist) Massivholz-Krevvatokamares (Bettgestelle) für 50 € ein.
September bis Anfang November ist ideal – die Miete sinkt um 30 %, das Meer ist immer noch zum Schwimmen geeignet und Sie vermeiden die Menschenmassen im Sommer. Juli und August sind die Hölle: Die Temperaturen erreichen 40°C, Vermieter verdreifachen ihre Preise und jedes Café ist voller sonnenverbrannter Touristen. Der Januar ist am günstigsten, aber auf der Insel ist geschlossen – viele Tavernen sind geschlossen und Fähren nach Athen verkehren nur zweimal pro Woche.
Vermeiden Sie die Expat-Bars in Lindos. Treten Sie stattdessen Rodis Amateur-Fußballliga bei (fragen Sie im *Dimotiko Stadio* nach) oder engagieren Sie sich ehrenamtlich bei Kivotos tou Kosmou, einem örtlichen Tierheim. Griechen schließen sich beim Essen zusammen – bringen Sie hausgemachte *Pitaroudia* (Kichererbsenkrapfen) zum *Panigiri* (Dorffest) Ihres Nachbarn mit und Sie werden wieder eingeladen. Lehnen Sie niemals Kaffee ab; Es ist ein Gesellschaftsvertrag.
Eine beglaubigte, apostillierte Geburtsurkunde (mit griechischer Übersetzung) ist für einen Wohnsitz, eine Heirat oder sogar die Eröffnung eines Bankkontos nicht verhandelbar. Das griechische Konsulat in Ihrem Heimatland kann es beglaubigen, aber der Prozess dauert Wochen – beginnen Sie damit, bevor Sie umziehen. Ohne sie werden Sie Monate damit verschwenden, in Athen Briefmarken zu jagen.
Vermeiden Sie jedes Restaurant in der Sokratous-Straße in der Altstadt – sie servieren gefrorene Meeresfrüchte und verlangen 20 € für ein *Souvlaki*, das in Nea Agora 3 € kostet. Für Lebensmittel ist AB Vasilopoulos in Ordnung, aber Lidl (auf Leoforos Dimokratias) hat bessere Preise und lokale Käsesorten. Kaufen Sie niemals Olivenöl in Souvenirläden; Gehen Sie zu Mavrikos in Archangelos, um echtes Zeug zu bekommen (8 €/Liter).
Kommen Sie niemals mit leeren Händen in ein griechisches Haus. Bringen Sie *etwas* mit – sogar eine 2-Euro-Schachtel *Loukoumia* (türkische Köstlichkeit) von Koukos in der Altstadt. Wenn Sie zum Abendessen eingeladen sind, kommen Sie 30 Minuten zu spät (früh ist unhöflich) und gehen Sie erst um 2 Uhr morgens. Und fragen Sie um Himmels willen nicht nach „Griechischem Salat ohne Feta“ – das ist, als würde man einen Burger ohne Rindfleisch bestellen.
Kaufen Sie einen **gebrauchten
**Wer sollte zu Rodi wechseln (und wer definitiv nicht)**
Ideale Kandidaten:
Rodi eignet sich am besten für Fernarbeiter, Freiberufler und Jungunternehmer, die 2.500–4.500 € netto/Monat verdienen. Diese Einkommensklasse ermöglicht ein komfortables Leben (1.200–1.800 €/Monat für Miete, Lebensmittel und Freizeit) und lässt gleichzeitig Spielraum für Ersparnisse oder Reisen. Die niedrigen Lebenshaltungskosten (30–40 % günstiger als Westeuropa) und die wachsende digitale Nomadenszene der Stadt machen sie ideal für diejenigen, die Wert auf Erschwinglichkeit legen, ohne auf die Vorzüge des mediterranen Lebensstils verzichten zu müssen – denken Sie an Coworking am Strand, ganzjährigen Sonnenschein und ein entspanntes Tempo.
Arbeitstyp:
Persönlichkeit und Lebensphase:
Wer sollte Rodi meiden:
**Ihr 6-Monats-Aktionsplan (ab morgen)**
Tag 1: Sichere Remote-Arbeit und Budget
Woche 1: Forschung und kurzfristiges Wohnen
Monat 1: Rechtliche Einrichtung und lokales Networking
Monat 2: Langzeitunterkunft und Transport
Monat 3: Tiefgreifende Integration und Kostenoptimierung
Monat 4–5: Steueroptimierung und Backup-Pläne
Monat 6: Sie haben sich eingelebt
Dein Leben in Rodi sieht jetzt so aus:
