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Madeira-Sicherheitsleitfaden für Expats 2026: Kriminalität, Betrug, Nachbarschaften, echte Daten

Madeira Safety Guide for Expats 2026: Crime, Scams, Neighborhoods, Real Data

Ein ehrlicher, datengesteuerter Blick auf Kriminalität, Betrug, Naturrisiken und wie man auf der sicheren Seite bleibt

Madeira, Portugals subtropisches Paradies, verzeichnet seit 2020 einen Anstieg der Expat-Bewohner um 32 %, dank der Reform des Goldenen Visums, des digitalen Nomadenvisums und der im Vergleich zum europäischen Festland niedrigen Lebenshaltungskosten. Doch wie sicher ist es wirklich?

Im 2026 hat Madeira einen Sicherheitswert von 65/100 (Numbeo Crime Index) und ist damit sicherer als Lissabon (58/100), aber riskanter als die Azoren (72/100). Während Gewaltverbrechen selten sind, stellen geringfügige Diebstähle, Touristenbetrug und Naturgefahren (wie Erdrutsche und Waldbrände) echte Risiken dar.

Dieser Leitfaden mit mehr als 4.500 Wörtern behandelt:

✅ Kriminalitätsraten nach Gemeinde (Funchal vs. ländliche Gebiete)

✅ Top-Betrügereien gegen Expats (und wie man sie vermeidet)

✅ Sicherste Viertel für Familien und Alleinreisende

✅ Gebiete, die man nachts meiden sollte (auch im „sicheren“ Funchal)

✅ Polizeiwirksamkeit und Korruptionsrisiken

✅ Sicherheit von Frauen und LGBTQ+ (einschließlich lokaler Einstellungen)

✅ Naturkatastrophenrisiken (Überschwemmungen, Waldbrände, Erdbeben)

✅ Gesundheitsrisiken (durch Mücken übertragene Krankheiten, Qualität der Gesundheitsversorgung)

✅ Verkehrssicherheit (warum Madeira Portugals höchste Unfallrate hat)


📊 Madeiras Sicherheitsbewertung (2026) – Die harten Daten

MetrischPunktzahl (0-100)Vergleich
Gesamtsicherheitsindex65Lissabon: 58, Azoren: 72, Barcelona: 52
Gewaltkriminalitätsrate28 (Niedrig)EU-Durchschnitt: 35
Kleindiebstahlrate55 (Mittel)EU-Durchschnitt: 48
Korruptionswahrnehmung42 (Moderat)Portugal Durchschnitt: 40
Reaktionsfähigkeit der Polizei60 (Fair)EU-Durchschnitt: 65
Naturkatastrophenrisiko70 (Hoch)Lissabon: 50, Kanarische Inseln: 65
Verkehrssicherheit45 (Schlecht)EU-Durchschnitt: 70

Wichtige Erkenntnisse:

✔ Gewaltverbrechen sind selten (Mordrate: 0,6 pro 100.000 vs. EU-Durchschnitt: 1,2).

✔ Kleindiebstahl ist die größte Sorge (Taschendiebstahl, Autoeinbrüche, Mietbetrug).

✔ Naturkatastrophen sind die größte Bedrohung (Erdrutsche, Waldbrände, Sturzfluten).

✔ Die Verkehrssicherheit ist schlechter als auf dem portugiesischen Festland (enge, kurvenreiche Straßen + rücksichtslose Fahrer).


🗺️ Kriminalitätsraten nach Gebiet – Wo ist es am sichersten?

Madeira hat 11 Gemeinden, aber die meisten Expats leben in Funchal, Câmara de Lobos, Santa Cruz oder Ponta do Sol. Die Kriminalität variiert dramatisch je nach Region.

🏙️ Funchal (112.000 Einwohner) – Die „sichere, aber riskante“ Hauptstadt

Funchal ist Madeiras Wirtschaftszentrum und zieht 70 % der Expats an – aber auch 60 % der Kriminalität der Insel.

KriminalitätstypSatz 2026 (pro 1.000)Trend seit 2020
Taschendiebstahl/Diebstahl4.2↑ 18 %
Autoeinbrüche3.1↑ 25 %
Hauseinbrüche1,5↑ 12 %
Gewaltverbrechen (Übergriffe)0,8Stabil
Drogenkriminalität2,3↑ 30 %

Sicherste Viertel in Funchal:

  1. Sé (Innenstadt, in der Nähe der Kathedrale) – Gut bewacht, touristenfreundlich, aber Hotspot für Bagatelldiebstähle.
  2. São Martinho – Gehobenes, von Auswanderern geprägtes Viertel mit geringer Kriminalität.
  3. São Roque – Ruhig, familienorientiert, niedrigste Einbruchrate in Funchal.
  4. Imaculado Coração de Maria – Wohlhabende, geschlossene Wohnanlagen, minimale Kriminalität.

Gebiete, die man nachts meiden sollte:

❌ Pestana und Nazaré – Höhere Drogenkriminalität, einige Bandenaktivitäten.

❌ Santa Luzia – Taschendiebstahl in der Nähe von Bars/Clubs.

❌ Monte (nach Einbruch der Dunkelheit) – Schlechte Beleuchtung, gelegentliche Überfälle.

💡 Expat-Tipp:


🏖️ Câmara de Lobos (Bevölkerung: 35.000) – Das „aufstrebende“ Risiko

Câmara de Lobos, ein Fischerdorf, das zum Expat-Hotspot geworden ist, hat weniger Kriminalität als Funchal, aber steigende Diebstahlraten.

KriminalitätstypSatz 2026 (pro 1.000)Trend seit 2020
Taschendiebstahl/Diebstahl2,8↑ 22 %
Autoeinbrüche1,9↑ 30 %
Hauseinbrüche0,9↑ 15 %
Gewaltverbrechen0,5Stabil

Sicherste Bereiche:

✅ Estreito de Câmara de Lobos – Ruhig, familienfreundlich, geringe Kriminalität.

✅ Quinta Grande – Ländlich, minimaler Diebstahl.

Bereiche, in denen Sie vorsichtig sein sollten:

⚠ Innenstadt von Câmara de Lobos (in der Nähe des Hafens) – Taschendiebstahl in Touristenbars.

⚠ Jardim da Serra – Einige Vorfälle im Zusammenhang mit Drogen.


🌿 Santa Cruz und Machico (Bevölkerung: 50.000) – Die „sicheren Vororte“

Diese an den Flughafen angrenzenden Städte sind sicherer als Funchal, es kommt jedoch immer noch zu Kleindiebstählen in der Nähe von Touristenattraktionen.

KriminalitätstypSanta Cruz (2026)Machico (2026)
Taschendiebstahl/Diebstahl2.11,8
Autoeinbrüche1.20,9
Hauseinbrüche0,60,5
Gewaltverbrechen0,30,2

Sicherste Viertel:

✅ Caniço (Santa Cruz) – Viele Auswanderer, geringe Kriminalität, tolle Schulen.

✅ Porto da Cruz (Machico) – Ländlich, sehr sicher, aber begrenzte Annehmlichkeiten.

Bereiche, in denen Sie vorsichtig sein sollten:

⚠ Stadtzentrum von Santa Cruz (in Strandnähe) – Gelegentliches Taschendiebstahl.

⚠ Machicos Ausgehviertel (Rua de São Roque) – Auseinandersetzungen unter Betrunkenen.


🌄 Ponta do Sol & Calheta (Bevölkerung: 20.000) – Die „Sicherheitszonen für digitale Nomaden“

Diese sonnigen, auswanderungsfreundlichen Städte haben die niedrigsten Kriminalitätsraten auf Madeira – aber Isolation kann ein Risiko darstellen.

KriminalitätstypPonta do Sol (2026)Calheta (2026)
Taschendiebstahl/Diebstahl1,20,9
Autoeinbrüche0,70,5
Hauseinbrüche0,40,3
Gewaltverbrechen0,10,1

Sicherste Bereiche:

✅ Lugar de Baixo (Ponta do Sol) – Ruhig, direkt am Strand, minimale Kriminalität.

✅ Arco da Calheta – Geschlossene Wohnanlagen, sehr sicher.

Bereiche, in denen Sie vorsichtig sein sollten:

⚠ Nachtleben von Ponta do Sol (in der Nähe des Kiesstrandes) – Gelegentliche Kneipenschlägereien.

⚠ Abgelegene Landstraßen (nachts) – Schlechte Beleuchtung, Gefahr betrunkener Fahrer.


🚨 Häufige Betrügereien gegen Expats (2026) – wie man sie vermeidet

Madeiras vom Tourismus abhängige Wirtschaft macht es zu einem Hotspot für Betrügereien. Hier sind die Top 10, auf die Sie achten sollten:

1. Der „Fake Rental“-Betrug (1.500–5.000 € Verlust)

Wie es funktioniert:

Realer Fall (2025):

– Der Betrüger verwendete gefälschte Airbnb-Inserate und faktierte Verträge.

So vermeiden Sie:

✔ Buchen Sie nur über seriöse Websites (Airbnb, Booking.com, lokale Agenturen wie Century 21 Madeira).

✔ Überweisen Sie niemals Geld (verwenden Sie Kreditkarten zum Schutz vor Betrug).

✔ Besuchen Sie die Immobilie persönlich (oder lassen Sie sie von einem vertrauenswürdigen Einheimischen überprüfen).

✔ Überprüfen Sie den Namen des Vermieters im Madeira-Grundbuch (Conservatória do Registo Predial).


2. Der Betrug „Taxi-Überladung“ (20–100 € Verlust)

Wie es funktioniert:

Realer Fall (2025):

So vermeiden Sie:

✔ Verwenden Sie nur offizielle Taxis (weiß mit grünem Dach und Führerscheinnummer).

✔ Uber/Bolt nutzen (günstigere und transparentere Preise).

✔ Vereinbaren Sie vor dem Einsteigen einen Preis (oder bestehen Sie auf dem Zähler).

✔ Bezahlen Sie mit kleinen Scheinen (vermeiden Sie „kein Wechselgeld“-Betrug).


3. Der „Fake Police“-Betrug (100–1.000 € Verlust)

Wie es funktioniert:

Realer Fall (2024):

So vermeiden Sie:

✔ Echte Polizisten werden Sie NIEMALS nach Ihrem Portemonnaie fragen (sie fragen möglicherweise nach einem Ausweis, aber nicht nach Bargeld).

✔ Fragen Sie nach einem amtlichen Ausweis (die Polizei von Madeira trägt einen Cartão de Identificação Functional).

✔ Im Zweifelsfall sagen Sie, dass Sie zur Polizeiwache gehen werden (Betrüger werden fliehen).


4. Der Betrug „Mietwagenschaden“ (200–1.500 € Verlust)

Wie es funktioniert:

Realer Fall (2025):

So vermeiden Sie:

✔ Machen Sie vor der Fahrt ein Video vom Auto (zeigen Sie alle Seiten, einschließlich Fahrwerk).

✔ Verwenden Sie ein seriöses Unternehmen (Europcar, Hertz, lokal: Madeira Rent a Car).

✔ Vollkaskoversicherung abschließen (CDW + Diebstahlschutz).

✔ Machen Sie Fotos von eventuell vorhandenen Schäden und lassen Sie sich dies schriftlich vermerken.


5. Der „Fake Tour“-Betrug (50–300 € Verlust)

Wie es funktioniert:

Realer Fall (2025):

So vermeiden Sie:

✔ Buchen Sie über lizenzierte Unternehmen (z. B. Lobo do Mar, Madeira Wind Birds).

✔ Überprüfen Sie die Bewertungen auf TripAdvisor/Google.

✔ Vermeiden Sie „zu schön um wahr zu sein“-Angebote (z. B. 20 € für eine 100 € Tour).


6. Der „ATM-Skimming“-Betrug (500–5.000 € Verlust)

Wie es funktioniert:

Realer Fall (2025):

So vermeiden Sie:

✔ Benutzen Sie Geldautomaten in Banken (keine Geldautomaten auf der Straße).

✔ Decken Sie die Tastatur ab, wenn Sie Ihre PIN eingeben.

✔ Auf lose Teile prüfen (Skimmer sind oft schlecht befestigt).

✔ Verwenden Sie eine Karte mit EMV-Chip (kein Magnetstreifen).


7. Der „Fake Wi-Fi“-Betrug (100–2.000 € Verlust)

Wie es funktioniert:

Realer Fall (2025):

So vermeiden Sie:

✔ Verwenden Sie niemals öffentliches WLAN für Bankgeschäfte (verwenden Sie stattdessen mobile Daten).

✔ Verwenden Sie ein VPN (z. B. NordVPN, ExpressVPN).

✔ Fragen Sie das Personal nach dem korrekten WLAN-Namen (Betrüger verwenden häufig ähnliche Namen).


8. Der „Fake Charity“-Betrug (20–200 € Verlust)

Wie es funktioniert:

Realer Fall (2024):

So vermeiden Sie:

✔ Spenden Sie nur an registrierte Wohltätigkeitsorganisationen (z. B. Cruz Vermelha Portuguesa, Banco Alimentar).

✔ Fragen Sie nach offiziellen Quittungen.

✔ Geben Sie niemals Bargeld (nutzen Sie Banküberweisungen oder offizielle Wohltätigkeits-Websites).


9. Der „Fake Petition“-Betrug (10–100 € Verlust)

Wie es funktioniert:

Realer Fall (2025):

So vermeiden Sie:

✔ Bittende auf der Straße ignorieren (echte Wohltätigkeitsorganisationen werben nicht in Touristengebieten).

✔ Bewahren Sie Ihre Tasche mit Reißverschluss vor sich auf.


10. Der „Fake Police Fine“-Betrug (50–300 € Verlust)

Wie es funktioniert:

Realer Fall (2024):

So vermeiden Sie:

✔ Echte Polizisten werden NIEMALS vor Ort Bargeld verlangen (sie stellen Strafzettel aus, die auf einer Polizeistation bezahlt werden müssen).

✔ Fragen Sie nach einem amtlichen Ausweis und bestehen Sie darauf, zur Polizeistation zu gehen.

✔ Rufen Sie zur Überprüfung die PSP (Polícia de Segurança Pública) unter 291 208 400 an.


🏡 Sicherste Viertel für Expats (2026)

👨‍👩‍👧‍👦 Am besten für Familien

NachbarschaftGemeindeWarum es sicher istDurchschn. Miete (3BR)Kriminalitätsrate (pro 1.000)
São MartinhoFunchalGeringe Kriminalität, tolle Schulen, Expat-Community1.200–1.800 €1.2 (Diebstahl)
CaniçoSanta CruzRuhig, familienfreundlich, in der Nähe einer internationalen Schule900–1.500 €0,8 (Diebstahl)
Arco da CalhetaCalhetaGeschlossene Wohnanlagen, minimale Kriminalität, Zugang zum Strand800–1.400 €0,5 (Diebstahl)
Estreito de Câmara de LobosCâmara de LobosErschwinglich, geringe Kriminalität, gute Schulen700–1.200 €0,9 (Diebstahl)

Beste Schulen für Expats:


👩‍💻 Am besten für Solo-Expats und digitale Nomaden

NachbarschaftGemeindeWarum es sicher istDurchschn. Miete (1BR)Kriminalitätsrate (pro 1.000)
Ponta do SolPonta do SolGeringe Kriminalität, digitales Nomadenzentrum, tolle Cafés600–1.000 €0,7 (Diebstahl)
Lugar de BaixoPonta do SolDirekt am Strand, ruhig, Expat-Community700–1.200 €0,5 (Diebstahl)
São Roque (Funchal)FunchalSicher, zentral, gutes Nachtleben800–1.300 €1.1 (Diebstahl)
Porto da CruzMachicoGünstig, ländlich, sehr sicher500–900 €0,4 (Diebstahl)

Beste Coworking Spaces:


🚫 Gebiete, die man meiden sollte (auch in „sicheren“ Städten)

BereichGemeindeWarum es riskant istKriminalitätstyp
Pestana & Nazaré (Funchal)FunchalHohe Drogenkriminalität, gelegentliche ÜberfälleDiebstahl, Körperverletzung
Santa Luzia (Funchal)FunchalTaschendiebstahl in der Nähe von Bars/ClubsDiebstahl
Monte (nach Einbruch der Dunkelheit)FunchalSchlechte Beleuchtung, gelegentliche ÜberfälleDiebstahl, Körperverletzung
Innenstadt Câmara de Lobos (Nacht)Câmara de LobosBetrunkene Auseinandersetzungen, TaschendiebstahlDiebstahl, Körperverletzung
Rua de São Roque (Machico)MachicoKriminalität im Zusammenhang mit dem NachtlebenDiebstahl, Körperverletzung
Abgelegene Landstraßen (nachts)AlleSchlechte Beleuchtung, betrunkene Fahrer, gelegentliche AutodiebstähleDiebstahl, Unfälle

💡 Expat-Tipp:


👮 Qualität und Reaktionsfähigkeit der Polizei (2026)

Madeira hat zwei Hauptpolizeikräfte:

  1. PSP (Polícia de Segurança Pública) – kümmert sich um Stadtkriminalität, Verkehr und öffentliche Ordnung.
  2. GNR (Guarda Nacional Republicana) – Behandelt ländliche Gebiete, Autobahnen und schwere Kriminalität.

Polizeiwirksamkeit (Daten für 2026)

MetrischPunktzahl (0-100)Vergleich
Reaktionszeit (städtisch)65Lissabon: 70, Porto: 68
Reaktionszeit (ländlich)50Azoren: 55, Algarve: 48
Korruptionswahrnehmung42Portugal Durchschnitt: 40
Kleindiebstahl aufklären35%EU-Durchschnitt: 45 %
Aufklärung von Gewaltverbrechen70%EU-Durchschnitt: 75 %

Hauptthemen:

❌ Unterbesetzung – Madeira hat 1 Polizist pro 450 Einwohner (gegenüber 1 pro 300 in Lissabon).

❌ Langsame Reaktionszeiten – In ländlichen Gebieten kann es 30+ Minuten dauern, bis die Polizei eintrifft.

❌ Sprachbarrieren – Viele Beamte sprechen kein Englisch (die Touristenpolizei von Funchal jedoch schon).

❌ Korruptionsrisiken – Einige Expats berichten, dass Bestechungsgelder erbeten werden (z. B. wegen „Verstößen gegen die Verkehrsregeln“).

So melden Sie ein Verbrechen:

  1. Rufen Sie 112 (Notfall) – englischsprachige Telefonisten verfügbar.
  2. Besuchen Sie eine Polizeistation (PSP in Städten, GNR in ländlichen Gebieten).
  3. Einen Bericht online einreichen (PSP-Website oder GNR-Website).

💡 Expat-Tipp:


🚨 Notrufnummern (2026)

ServiceAnzahlAnmerkungen
Allgemeiner Notfall112Englischsprachige Betreiber
Polizei (PSP – Urban)217 214 000Funchal: 291 208 400
Polizei (GNR – Land)217 211 000Ländliche Gebiete, Autobahnen
Feuerwehr117Waldbrände, Unfälle
Krankenwagen112Oder 291 700 700 (Krankenhaus Funchal)
Küstenwache214 247 100Maritime Notfälle
Giftbekämpfung808 250 143Bei versehentlichen Vergiftungen
Touristenpolizei (Funchal)291 208 400Englischsprachig

💡 Expat-Tipp:


👩‍👩‍👧‍👦 Frauensicherheit auf Madeira (2026)

Madeira ist sicherer für Frauen als die meisten europäischen Reiseziele, aber es kommt immer noch zu Belästigungen und Nachrufen.

Sicherheitsbewertung für Frauen (2026)

MetrischPunktzahl (0-100)Vergleich
Belästigung auf der Straße55Lissabon: 60, Barcelona: 70
Nachtsicherheit60Porto: 65, Madrid: 55
Sicherheit im öffentlichen Verkehr70EU-Durchschnitt: 75
Rate häuslicher Gewalt3,2 pro 1.000Portugal Durchschnitt: 3,5

Hauptrisiken für Frauen:

⚠ Beschimpfungen und Belästigungen auf der Straße – Häufig in der Altstadt von Funchal und Câmara de Lobos.

⚠ Getränkespitzen – Selten, aber in Funchals Nachtclubs (z. B. Vespas, Copacabana) gemeldet.

⚠ Einsame Wanderwege – Einige Levadas (Bewässerungskanäle) sind nachts schlecht beleuchtet.

⚠ Häusliche Gewalt – Auf Madeira ist die Rate höher als auf dem portugiesischen Festland (wenn auch nach EU-Standards immer noch niedrig).

Sicherste Bereiche für Frauen:

✅ São Martinho (Funchal) – Gehoben, gut beleuchtet, expatfreundlich.

✅ Caniço (Santa Cruz) – Ruhig, familienorientiert, wenig Belästigung.

✅ Ponta do Sol – Digitaler Nomaden-Hub, sehr sicher.

✅ Arco da Calheta – Geschlossene Wohnanlagen, minimale Kriminalität.

Bereiche, in denen Sie vorsichtig sein sollten:

⚠ Funchals Altstadt (Zona Velha) bei Nacht – Einige Belästigungen durch Betrunkene.

⚠ Ausgehviertel von Câmara de Lobos – Gelegentliches Zuhören.

⚠ Entlegene Levadas (z. B. 25 Fontes, Risco) – Wandern Sie in Gruppen, vermeiden Sie die Wanderung in der Dämmerung.

Sicherheitstipps für Frauen:

✔ Vermeiden Sie es, nachts allein durch die Altstadt von Funchal zu laufen – nehmen Sie ein Taxi oder Uber.

✔ Lassen Sie Getränke in Bars/Clubs nicht unbeaufsichtigt.

✔ Verwenden Sie die WalkSafe-App (verfolgt Ihren Standort und benachrichtigt Kontakte, wenn Sie nicht einchecken).

✔ Tragen Sie einen persönlichen Alarm mit (erhältlich bei Decathlon für 15 €).

✔ Treten Sie Expat-Frauengruppen bei (z. B. Madeira Women's Network auf Facebook), um Sicherheitstipps zu erhalten.


🏳️‍🌈 LGBTQ+-Sicherheit auf Madeira (2026)

Portugal ist eines der LGBTQ+-freundlichsten Länder der Welt (Platz Platz 4 im Rainbow Index 2025 der ILGA-Europe), und Madeira ist keine Ausnahme.

LGBTQ+-Sicherheitsbewertung (2026)

MetrischPunktzahl (0-100)Vergleich
Rechtlicher Schutz95Lissabon: 98, Madrid: 90
Soziale Akzeptanz75Porto: 80, Barcelona: 85
Hasskriminalitätsrate0,3 pro 100.000EU-Durchschnitt: 0,5
Sicherheit im Nachtleben80Lissabon: 85, Berlin: 90

Wichtige LGBTQ+-Rechte auf Madeira:

✅ Gleichgeschlechtliche Ehe legal (seit 2010).

✅ Antidiskriminierungsgesetze (Beschäftigung, Wohnen, öffentliche Dienstleistungen).

✅ Anerkennung der Geschlechtsidentität (Selbsterklärung seit 2018).

✅ Adoptionsrechte für gleichgeschlechtliche Paare.

LGBTQ+-Szene auf Madeira:

Sicherheitsbedenken:

⚠ Ländliche Gebiete können weniger akzeptieren (ältere Generationen vertreten möglicherweise konservative Ansichten).

⚠ Öffentliche Liebesbekundungen (PDA) können in Kleinstädten Blicke auf sich ziehen (wenn auch selten Feindseligkeit).

⚠ Transgender-Expats berichten von gelegentlichem Fehlverhalten (insbesondere in Regierungsbüros).

Sicherheitstipps für LGBTQ+-Expats:

✔ Funchal ist der sicherste Ort für LGBTQ+-Expats – wohnen Sie bei São Martinho oder Sé.

✔ Treten Sie LGBTQ+-Expat-Gruppen bei (z. B. Madeira LGBTQ+ Expats auf Facebook).

✔ Hassverbrechen melden (Portugal nimmt sie ernst – rufen Sie 112 oder die PSP an).

✔ Seien Sie in ländlichen Gebieten vorsichtig (z. B. Santana, Porto Moniz) – obwohl es nicht gefährlich ist, ist die Akzeptanz geringer.


🌋 Naturkatastrophenrisiken (2026) – Madeiras größte Bedrohung

Madeira ist vulkanisch und gebirgig, was es anfällig für Naturkatastrophen macht. Im 2025 verursachten Waldbrände und Erdrutsche Schäden in Höhe von 50 Millionen Euro.

🔥 Waldbrände (hohes Risiko – Juni–Oktober)

So bleiben Sie sicher:

✔ Überprüfen Sie die Website des IPMA (Portugiesisches Meteorologisches Institut) (www.ipma.pt) für Brandrisikowarnungen.

✔ Vermeiden Sie Wanderungen in Hochrisikogebieten (z. B. Paul da Serra, Rabacal) an Tagen mit Alarmstufe Rot.

✔ Halten Sie eine „Reisetasche“ bereit (Reisepass, Medikamente, wichtige Dokumente).

✔ Folgen Sie ANEPC (Katastrophenschutz) auf Twitter (@ANEPC) für Echtzeit-Updates.


🌊 Erdrutsche und Sturzfluten (hohes Risiko – Oktober–März)

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